Es gibt keinen Weg unsere zum Lebensstandard verklärte Maximalausbeutungswegwerfkultur UND Erhalt des Lebensraumes zu vereinen. Das schließt sich schlicht aus. Entweder wir lernen ökologisch schnell und massiv zu schrumpfen oder wir werden als Spezies scheitern. Weniger ist Leben

@GuidoKuehn und genau deshalb werden wir scheitern - weil unsere Gesellschaft nicht verzichten gelernt hat. Die erfolgs- und gewinnorientierte, marketingperfektionierte Industrie hat uns zu gut erzogen die letzten Jahrzehnte.

Nehmen Sie zum Beispiel die Themen „neues Mobiltelefon“, dem Deutschen sein geliebtes Auto, die neue (sinnlose) top moderne Funktionswanderbekleidung, das E-Fahrrad (obwohl das „normale“ noch wunderbar funktioniert), usw.

Und ja ich nehme mich da nicht aus…

@rainer Anstatt zu erklären, warum es nicht geht und von sich auf andere (die Gesellschaft) zu verweisen erwarte ich von jedem sich in dem Moment das er/sie das verstanden und die Tragweite begriffen hat, alles weitere Handeln danach auszurichten.
Ja es ist so wie mit jeder Gewohnheit/Sucht/Manie/vermeintlich felsenfesten Überzeugung - es erscheint zunächst unmöglich das zu ändern. Und doch passiert es ständig. Raucher geben das Rauchen auf, Trinker das Trinken, Autofans lassen das Auto stehen.

@GuidoKuehn wie richten Sie ihr Handeln neu aus?

ja - Änderung ist möglich, erfolgt auch partiell. Aber ob es in dem erforderlichen Umfang und Ausmaß in der breiten Bevölkerung (schnell genug) geschieht bezweifle ich angesicht des täglich erlebten Egoismus unserer Mitmenschen leider.

zudem: Wenige (reiche) verursachen einen überproportionalen Anteil an unseren Welt-Klimaproblemen. Es geht vielen schlicht noch viel zu gut als dass sie die Auswirkungen bereits unmittelbar negativ betreffen