Tag 4 unserer #Themenwoche zu #Videokonferenzen:
Wir wollen für unseren Blogartikel

https://digitalcourage.de/blog/2022/themenwoche-videokonferenzen

kurz und knackig Argumente sammeln, die gegen die Nutzung von Zoom und Co. sprechen. Tobt Euch gern in den Kommentaren aus!

Wer braucht schon Zoom? | Digitalcourage

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich vom 21.11. bis 27.11.2022 mit uns gemeinsam darüber auszutauschen, wie Videokonferenzen grundrechtewahrend unseren

@digitalcourage @Cityradler Da können wir auch noch viel lernen.
@digitalcourage Ich glaube, „Zoom & Co“ wird als „Videokonferenzen“ gelesen. Mit „Zoom & Co“ sind aber „Videokonferenzen des Überwachungskapitalismus“ gemeint.

@padeluun @digitalcourage Richtig, hier muß schon im Titel unterschieden werden:

Zum einen die großen, kommerziellen, proprietären Datenkraken-Konferenzplattformen, die die Allgemeinheit ausschließlich kennt und die gerade auch Unternehmen praktisch ausschließlich verwenden. #Zoom, #MSTeams usw.

Zum anderen die freien, quelloffenen, dezentralen Konferenzplattformen, von denen außer einigen Geeks noch kaum einer je gehört hat. Also etwa #JitsiMeet und #BigBlueButton.

@MartinG @padeluun @digitalcourage etwas Offtopic, aber #MiroTalk sieht auch vielversprechend aus

https://sfu.mirotalk.com/

Click the link to make a call.

MiroTalk SFU calling provides real-time video calls, messaging and screen sharing.

MiroTalk SFU

@digitalcourage
Selbdt bei on premise Installation gibt es einen zentralen Verteiler, der nachvollziehen kann, wer mit wem in eine Call ist.

Auch, wenn heute (möglicherweise, ist nicht belegbar) noch keine US-Behörde auf diese Daten zugegriffen hat, wäre unter Trump II und Elon Musk als Zoom-CEO sicher, dass dies passiert.

@digitalcourage Es kommt darauf an, ob mit 'Zoom und Co' generell Videokonferenzsoftware gemeint ist, oder eben nur Zoom und seine US-Pendants. Bei letzterem spricht alles (Bekannte) gegen den Einsatz, zumal es mittlerweile auch sehr gute europäische und deutsche (Sic!) Alternativen gibt.
Generell sind VKS sehr gut geeignet, kurze (1-2h) Besprechungen durchzuführen ohne reisen zu müssen. Bei längeren Veranstaltungen führen um Präsenz-Veranstaltungen keine Wege herum.

@digitalcourage

Ein pragmatisches Argument aus der pädagogischen Praxis:
Es gibt bei Zoom und Co fast immer eine App. Manche nutzen dennoch nur den Browser. Und bei der App haben alle unterschiedliche Versionen installiert. Ich kann deshalb nicht sinnvoll mit Viko-Funktionen arbeiten, weil bei allen irgend etwas anderes geht bzw. nicht geht. Wenn wie bwi Jitsi oder BBB alle auf einen Link klicken, ist das deutlich einfacher.

(Außerdem sehen bei Zoom immer fast alle sehr fit und ausgeschlafen aus, weil sich das mit dem Touch Up Filter auch schnell einstellen lässt. Das führt dann allerdings zu Realitätsverzerrung 🙃 . Ich weiß aber nicht, ob es solche Filter auch bei offenen Tools gibt bzw. wie transparent sie dort sind)

@ebildungslabor @digitalcourage

obs-studio

mit div. Filtern und virtueller Kamerafunktion
macht unabhängig von der Schnittstelle…

@digitalcourage
zoom zwingt einem quasi, ihre "Software" auf, weil Teilnehmer ohne Installation mit künstlichen Delays, schlechterer Anbindung usw zu kämpfen haben.
Istalliert man den Bums, ist es auf einmal kein Problem mehr, hardware hat sich ja nicht verändert auf dem Rechner.

Dafür hat man ein Programm, das sich unnötiger Rechte herausnimmt

@digitalcourage
Mir reicht schon dieser „Schmankerl“ aus der Datenschutzerklärung - ich will mich nicht zu Werbezwecken beobachten lassen (z.B. Co-Working-Spaces, die mein Verhalten durch Dritte beobachten ließen, um mir dann Werbung zuzuspielen, wären ein No-Go. Und das will ich auch nicht, wenn ich online arbeite):
@digitalcourage Datenschutz, natürlich :) Es gibt betriebliche Datenschutzbeauftragte, die den Einsatz bestimmter Videokonferenzsoftware dringend abempfehlen. Ebenso wie Unternehmen und Behörden, die entsprechende Verbote ausgesprochen haben. Mag die krasse Minderheit sein, aber es gibt sie. Grund ist da dann häufig zusätzlich: betrieblicher Vertraulichkeitsschutz und Schutz von Geschäftsgeheimnissen.
@digitalcourage wie @datenzwergin gestern schon bemerkte: wer Videokonferenzsoftware wie Zoom benutzt, schließt Teilnehmende aus (nach US-Sicht) "Schurkenstaaten" aus. Das würde dann z.B. auch Frauen im Iran betreffen oder Menschen aus bestimmten Gebieten der Ukraine. Muss ja nicht sein.
https://support.zoom.us/hc/de/articles/203806119-L%C3%A4nder-oder-Regionen-mit-Einschr%C3%A4nkungen

@digitalcourage
Ich will ja nicht gerne Wasser in den Wein schütten, aber nach meiner persönlichen Erfahrung ist Zoom die stabilste #videokonferenz Plattform, die auch mit vielen TN zuverlässig zurecht kommt.

Sicher sehe ich das Problem des Datenschutzes.

OpenSource- oder dt./europ. Tools, die ich ausprobiert habe (Jitsi, BBB, Edudip, Circuit, Ecosero), haben schon bei 20 TN nicht mehr zuverlässig funktioniert. Geschweige denn bei 100. Bei zum Teil horrenden Kosten.

@michael_lobeck Probier mal @senfcall oder die BBB-Instanz von @tobi – die funktionieren auch bei mehr als 100 Teilnehmenden zuverlässig. /c
@michael_lobeck @digitalcourage für z.B. ein Jitsi braucht es auf Serverseite auch Bandbreite, dann geht das auch mit 100 Teilnehmern.