@elhotzo
Für die, die es interessiert: http://buergerwerke.de/energiepreise/
TL;DR: Selbst wenn ein Versorger Wind und Strom aus genossenschaftlichen Anlagen über direkte Lieferverträge bezieht, muss er z.B. aus Wasserkraftanlagen Mengen kaufen, wenn etwa Wind und Sonne gerade nicht genug Energie liefern. Und diese Kraftwerke orientieren sich dann am Börsenstrompreis...
Still TL;DR: Schon irgendwie "der Markt", ja.
@jlink @elhotzo Das mit dem relativ geringen Teil an genossenschaftlichen Anlagen stimmt aus den von dir genannten Gründen. Allerdings ändert sich das durch die aktuell hohen Strompreise.
Wo ich dir widersprechen muss ist beim kurzfristigen Zukauf von der Börse: Sowas geht auch beim Wasserkraftwerk direkt. :)
Quelle: Kontakte zur Heidelberger Energiegenossenschaft
@elhotzo These: die meisten haben nur mit #Ökostrom oder Zertifikaten gehandelt und keine eigenen Ökostromanlagen bzw. Verträge mit solchen. Also müssen die jetzt auch am Markt teurer einkaufen.
Ich bin hier zufriedener Kunde, dank (auch) eigener Anlagen für Bestandskunden stabile Preise: https://mastodon.green/@NATURSTROM
64 Posts, 28 Following, 257 Followers · #Energiewende in allen Facetten seit 1998 – dezentral und bürgernah. Heute größter unabhängiger #Ökostrom-Anbieter in DE. 💚
@elhotzo Mehr Wärmepumpen, höherer Stromverbrauch, gestiegene Nachfrage ... ist jetzt nicht so schwer.
Mit sehr kalten Temperaturen geht der Stromverbrauch von Wärmepumpen übrigens superlinear durch die Decke. Daher auch die Sorge vor Brownouts.