Nachdem ich 2014 meinen ersten Artikel über Games veröffentlicht hatte, hielt ich im selben Jahr auch meinen ersten öffentlichen Vortrag: Beim #ResearchingGames Barcamp in Wiesbaden (mittlerweile #GameCampBerlin) sprach ich über Voice-Over-Narration in Computerspielen. Dort wurde ich in die deutschsprachige #GameStudies-Szene hineingezogen, traf zum ersten Mal, einige der "üblichen Verdächtigen" und kam seitdem nicht mehr raus. :D

Die Folien zum Nachlesen:

https://www.academia.edu/9045850/Der_Kampf_um_die_Erz%C3%A4hlhoheit_Voice_Over_Narration_im_Computerspiel

Der Kampf um die ›Erzählhoheit‹: Voice-Over-Narration im Computerspiel

Wie der Film oder der Comic ist das Computerspiel ein narratives Medium, dessen Erzählinstanz in erster Linie nicht-sprachlich arbeitet. Dennoch greifen einige Spiele auf Erzählerstimmen zurück, um ihre Narration zu vermitteln beziehungsweise zu

Zarte 24 Jahre alt ... Nicht im Bild (bzw. gerade so an der linken Kante zu erahnen): ein Spongebob-Ballon. Fragt mich bitte nicht, warum der da hing.
Damals hatte #TheStanleyParable mein unschuldiges Gehirn geflasht. Die Idee, dass Spielende den Erzähler sozusagen unzuverlässig machen können, fand ich total faszinierend. Die Thematik beschäftigte mich noch eine ganze Weile. Ich schrieb dann schließlich auch meine Master-Arbeit über Erzählstimmen (nicht nur Voice-Over) in Computerspielen. #GameStudies
Später im Jahr hielt ich den Vortrag erneut im Rahmen der ersten #Spielzeichen-Tagung an der Universität Passau. Und tuschelte mit Dr. Dr. Rudolf Inderst (der sich auch endlich mal einen #Mastodon-Account zulegen sollte!) in der letzten Reihe ... #GameStudies-Klassenclowns.

Zur Tagung #Spielzeichen erschien dann auch ein #GameStudies-Sammelband, in dem ihr die Ergebnisse des Vortrags in schriftlicher Form nachlesen könnt.

https://shop.strato.de/epages/61236266.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61236266/Products/978-3-86488-095-7

Spielzeichen

Theorien, Analysen und Kontexte des zeitgenössischen Computerspiels hrsg. von Martin Hennig und Hans Krah

Neben #TheStanleyParable behandle ich #HarveysNeueAugen ...

"[Hier] liefert der Erzähler also Subtext, der nicht
nötig ist, um das Spiel zu spielen. Er streut allerdings Zweifel an Lillis geistiger Gesundheit und stellt alle ihre Handlungen, und so auch die der Spieler, in den Kontext einer psychischen Erkrankung. Gleichzeitig ist er selbst jedoch ein Symptom jener Erkrankung und muss überwunden werden, damit ein Heilungsprozess stattfinden kann."

#GameStudies

... und #Bastion.

"Bastion betont eine bedeutungsstiftende Funktion des Erzählens: Ein Krieger wird zum Helden und seine Handlungen zu Heldentaten, da ein Erzähler sie ordnet und kontextualisiert. Mit Rucks’ Stimme knüpft das Spiel an frühe orale Erzähltraditionen an. So steht Bastions Geschichte vom Untergang und Neubeginn einer Zivilisation im Kontext der Anfänge menschlicher
Kultur."

#GameStudies

@AdrianFrosch Ich schiele vorwurfsvoll zu @gamestudies rüber!

@dioneira @gamestudies

WHAT?! Warum hab ich das nicht mitbekommen?!

@AdrianFrosch @gamestudies Er war wieder schneller beim Namen als alle anderen 💅

Was soll ich sagen?
Schon bei #tiktok und ... #onlyfans nachgesehen? Tihihihi.

@dioneira @AdrianFrosch

#TheStanleyParable war auch so ein #SilentHill2 meets #Portal2 meets #ShadowoftheColossus - Spielforschungsvortragsliebling.

Ich bin Mitte 40 - ich sah es!!!!

@AdrianFrosch

@gamestudies Oh ja! Was ist eigentlich das neueste Spiel, das momentan so diesen Platz einnimmt?
@AdrianFrosch Wenn es nach meinen Studierenden geht, gibt es zwei Großlager: Die einen FIFA, Fortnite und Roblos und die anderen DERART Indie, dass ich es (fast) aufgegeben habe, am Ball zu bleiben. SCHERZ! Natürlich nicht! Nur manchmal. Ein wenig.