Ganz exklusiv gibt's jetzt hier schon einmal die Ankündigung, dass wir morgen in der #heiseshow über Mastodon sprechen wollen.
Was sollen wir da erwähnen, was für die ansprechen, die (noch) nicht hier sind?
@heiseonline Lest euch in jedem fall mal die Kommentare zu euren beiden Artikeln durch. Da steht allerhand nützliches drin
@heiseonline Ich denke für uns #TwitterRefugees wäre das Thema Instanzen und wie diese sich auswirken sicher interessant
@das_ich74 @heiseonline Definitiv, auch im Kopf behalten "Wie lange Online, wer moderiert, wer bezahlt's, etc"

@heiseonline Ich höre hier immer alle über die Instanzwahl ängsteln.

Wäre nett, wenn Ihr die Angst nehmen könntet. Technisch ja egal wo Du bist, Du kannst ja trotzdem jedem folgen, nur aber halt nett eine lokale Timeline zu haben, auf der schon viele mit gleichen Interessen sind, um schneller interessante Leute zum Folgen zu finden.

Und zu erklären, dass CWs nicht Selbstzensur sind, sondern Hilfen bei der Themenselektion für die Leser wäre denk ich auch interessant.

@heiseonline Ach, und das man auf Twitter "alle denen ich folge" durchsuchen kann, und da dann "Mastodon" suchen kann, um Freunde zu finden, die auch umgezogen sind, ist auch ein nützlicher Tipp :D
Fedifinder

Fediverse accounts of your X/Twitter followings

@heiseonline Ihr solltet vor allem ansprechen, dass der Einstieg bei Mastodon eigentlich sehr einfach ist und in Wirklichkeit überhaupt nicht so kompliziert wie immer wieder behauptet wird.
@heiseonline gerne auch über die Probleme durch den Ansturm.
Gut beschrieben z.B. in diesem Blogartikel: https://www.hughrundle.net/home-invasion/
Home invasion - Mastodon's Eternal September begins

The fediverse is dealing with a huge wave of Twitter people bringing toxic ideas with them.

@heiseonline
Für die Migration: Fedifinder und Debirdify und natürlich die grundsätzliche Empfehlung Alternative Handles wie Mastodon Nutzername@Instanz ins Twitter Profil um anderen zu helfen :)
@heiseonline
vielleicht noch Hinweise zu "DMs" die alle mitreinziehen die namentlich erwähnt werden und dann nicht mehr privat sind und das es aufgrund des fehlenden "Algorithmus" nicht reicht einen Tröt zu favorisieren um ihm Reichweite zu verschafffen, sondern dass man einen "Boost" braucht und das Teilen.
@heiseonline Es ist wichtig darüber von mehreren Blickwinkeln zu berichten IMHO. Ladet euch doch Gäste ein wie @leah (langjähriger Admin einer Instanz), @PaulaToThePeople und vielleicht auch gerade neuen Usern, aber auch vielleicht Leute wie Basti vom #bitsundso Podcast der eher kritisch dem Thema gegenüber steht. Es ist IMHO wichtig nicht zu sehr in die nerd bubble abzudrehen. Da tendiere ich leider auch oft zu...
@heiseonline
Ich finde wichtig zu erwähnen, dass es keine verschlüsselten Privatnachrichten gibt, sondern dass Direktnachrichten von jedem gelesen werden können, die im Text erwähnt werden.
Und alles ist Klartext, die Serveradmins können (falls sie wollten) jederzeit alles lesen.
@heiseonline Interessante Themen:
- Was ist eine Content Warning?
- Möglichkeit, eigene Dienste und Bots ins Fediverse zu entlassen
- Welche Fediverse-Dienste außer Mastodon sind cool?
- Wo bleiben die Öffentlich-Rechtlichen und anderen großen Medien?
- Wie unterstützt man das Fediverse?
- Was (z.B. Suche) ist ungewohnt und wie geht man damit um?
- Wie wählt man einen Server? Wer sollte einen hosten?
@heiseonline
- Instanz aussuchen ist nicht schlimm, ging beim Internet- und Mobilnetzanbieter ja auch
- Die Kultur ist anders, erst mal ein paar Tage bewusst Aggro-Detox machen, falls man von der Vogelseite kommt (die muss man hier auch nicht ständig erwähnen, als wär's die/der Ex)
- Mehr Hashtags - aus Gründen
- Fediverse ist nicht nur Mastodon
- Spenden an Instanz & @Gargron , die Kosten zahlen sich nicht von selbst

@heiseonline Es lohnt sich etwas Gedanken zu machen zu welcher Instanz man gehen will. Es gibt nach Region oder auch Themen spezifische Instanzen. Ich bin in einer kleiner Schweizer Instanz und habe da tolle Leute kennengelernt.

Nicht einfach die erstbeste grosse Instanz nehmen. Die kleinen sind oft versöhnlicher und haben coolere Domains.

@heiseonline
"Es gibt auch Bildchen von nackten Mädchen."
@tux
@heiseonline
-🍍 ist hier special.
  ist großer Konsens im Fediverse
- Werbung mögen hier die wenigsten
- CWs kann man für alles nutzen
- jede Instanz hat andere Regeln und Timelines
- Peertube ist der nächste heiße Scheiß
- @Tusky ist der beste Android Client
- #helfen bei der Suche nach Gleichgesinnten
- eigene Instanz hosten ist cool 

@heiseonline

Potential von Mastodon / Fediverse für Komunen!

pusemuckel.social
schule.posemuckel.social
Altenheim.pusemuckel.social

Erlernen von Medienkompetenz in geschützter Umgebung.

Regionales Community Building.

Erscheinen der Vulnerablen, älteren, in der lokalen Timeline.

Wie in der Energiewirtschaft ist ein regionales Grid ein epochaler Schritt hin zur Demokratisierung der Kommunikation im Internet.

@heiseonline ich glaube @SheDrivesMobility kann euch das auch sehr vieles zu sagen
@heiseonline Wichtig wäre, dass man im Fediverse die Auswahl der Server auch in Bezug auf Sicherheit und Updates „überdenkt“ und nicht nur auf deren „Themen/Bestimmungen“, denn leider wird bei vielen imho diesbezüglich „schludrig“ gearbeitet. Das ganze hat dieselbe/ähnliche Problematik wie Webseiten, auch die kann man schnell selber erstellen, aber…
…ihr wisst was ich damit meine.
Es ist mir bewusst, dass viele „Fedi-User“ dies nicht gerne hören, muss aber mal gesagt werden.
@heiseonline Dass der Umstieg von Twitter, trotz der verschiedenen Server, ganz leicht ist. Und sich Mastodon am Ende trotzdem wieder wie Twitter anfühlt. Es gibt keinen Grund, NICHT umzusteigen.

@heiseonline
Dass viele Server Grade überlastet sind und neuregistrierungen deswegen vorerst abgeschaltet hat, bzw die die es nicht haben evtl etwas langsamer sind als im "Normalbetrieb".

Nicht dass da jemand auf die Idee kommt dass das fediverse laggy ist...

@heiseonline Wichtig natürlich, dass man am gesamten Netzwerk teilnimmt, obwohl man nur an einem einzelnen Server einen Account hat. Und die sofortigen Vorteile für die Nutzer: keine Werbung, kein Algorithmus, sondern einfache Darstellung aller posts der Reihenfolge nach. Jedenfalls war der Start z.B. auf fediscience.org sehr einfach.
@heiseonline die Sache mit den Instanzen erklären. Und damit im Zusammenhang auch das klammeräffchen (a). Ausserdem dass wer sich unsicher ist, einfach mal auf mastodon.Social geht, kann man später ändern
@heiseonline Die verschiedenen "Finder", die einem bisherige Verbindungen mit mastodon-Hinweisen im (Twitter)-Profil auflisten, zum einfachen Folgen.
Dann der Punkt, dass das hier im fediverse nur was wird, wenn wir selber gute Inhalte weiterverteilen (RT).
Und die nervige Abart in der alten Welt einem "vorzuschreiben", was lesenswert ist. Ich will keinen Algorithmus, der mir was in die TL reinspült. Daher: Geduld, bisschen an die zurückgewonnene Kontrolle ohne Kommerz gewöhnen. Danke.

@heiseonline, bitte regt an, dass reichweitestarke Twitter-Accounts..

1. ..auch auf Mastodon kommen.
2. ..Extra-Content nur auf #Mastodon posten und damit auf Twitter werben, damit möglichst viele ihrer Follower:innen auch ins #Fediverse kommen, wodurch es immer attraktiver wird.

Für sie selbst ist das natürlich auch attraktiv, weil sie dann auch hier schnell eine große Fan-Gemeinde bekommen.

@heiseonline Dass das Fediverse mehr ist als "nur" Mastodon.

@heiseonline dass die #mastodonapps unter Android (#fedilab, #Tusky, Mastodon App) noch nicht so ganz das Gelbe vom Ei sind @th_willenbrink

https://mastodontech.de/@th_willenbrink/109313084536512435

Thomas Willenbrink (@[email protected])

Also mit den #android Apps für Mastodon bin ich ich langsam echt am Verzweifeln. Derzeit muss man sich zwischen Stabilität, Funktionalität und UI entscheiden. Das Engagement der Entwickler - insbesondere bei #fedilab - finde ich ja toll, aber eine App, die halbwegs ansprechend aussieht, stabil läuft und alle Features des Web Frontends abbildet, scheint bisher ein unlösbares Problem zu sein. Auf den ersten Blick schien #tusky der beste Kompromiss aus den genannten Kriterien zu sein. (1/3)

MastodonTech.de
@heiseonline hier gibt es keine Werbung, toll. Hier ist es wirklich social, große Klasse. Hier ist es übersichtlich, Altes steht unten, Neues steht oben, ganz hervorragend. Denk dir einen netten Namen aus, melde dich bei einer (kleinen, familiären) Instanz an und lese erstmal was hier so gesagt wird, einfach einfach. Dann rumprobieren, ganz gemütlich. Wie E-Mail oder so, nur schöner. Und das Beste kommt zum Schluss: Die Idee des #fediverse .
@heiseonline
Ihr könntet auf die offizielle Bundesbehördeninstanz hinweisen und dass es hier für Kommunen und Behörden einfach bzw. überhaupt erst möglich ist datenschutzkonform eine Präsenz zu unterhalten und das auch noch ohne von einem großen Konzern abhängig zu sein.
@heiseonline Bitte ansprechen dass es eine gewisse Etikette und Respekt gibt, also z.B. CW nutzen (und wann) sowie Bildbeschriftungen. Es sollte ein Ort bleiben wo sich wirklich jeder weiterhin wohl fühlt
@heiseonline Das mit der Instanz-/Serverwahl bei der Registrierung dürfte die meisten abschrecken. Man kann nicht erwarten, dass sich damit jeder beschäftigt. Besser wäre ein Standard-Server bei der Registrierung vorauswählen und dann später in den Einstellungen die Möglichkeit anbieten, die Instanz/Server zu ändern.
@heiseonline Ihr solltet morgen erwähnen, dass ihr eine eigene Mastodon Instanz aufgesetzt habt 😏

@heiseonline

Dashier sollte imho in die Shownotes:

https://www.perspektivbrocken.org/2022/04/25/mastodon-fuer-dummies/

Insbesonder im Kontext zum Kommentar von @uliwitness

Ist dieser Link dabei extrem wichtig:
https://contentnation.net/de/favstarmafia/artikel2

Mastodon für Dummies - Perspektiv­brocken

Das Interesse an Mastodon als Alternative zu kommerziellen Social-Media-Plattformen ist nicht zuletzt durch Elon Musks Twitter-Übernahme und seine ständigen Eskapaden kontinuierlich gestiegen. Ich hier ein paar Tipps, um den Neueinstieg bei Mastodon zu vereinfachen . Am Anfang kann manches verwirren und hat mich verwirrt. Ein Umstieg sollte aber möglichst niedrigschwellig möglich sein. Darum ein kleines … „Mastodon für Dummies“ weiterlesen

Perspektiv­brocken

@heiseonline Seit Mai ist auch die gesamte Linksfraktion hier bei Mastodon – als erste aller im Bundestag vertretenen Parteien. Viele der Accounts sind vorerst zwar nur gespiegelt, aber ein paar Abgeordnete benutzen Mastodon mittlerweile auch selbst.

@ankedb und @jankorte haben eine gemeinsame PM dazu rausgegeben: https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/linksfraktion-auf-mastodon/

Linksfraktion auf Mastodon!

Elon Musk, der reichste Mann der Welt, hat twitter gekauft. Und seine Pläne zur Umgestaltung der Plattform sind bedrohlich. Weil wieder einmal der Schutz vor Hatespeech und organisierten rechtsextremen Kampagnen auf der Strecke bleibt, nutzt die Linksfraktion ab sofort auch eine weitere Alternative zu twitter: Mastodon.

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
@heiseonline Damit gewinnt Mastodon zumindest ein wenig an politischer Relevanz. Wenn mehr Stimmen aus der Politik diesem Beispiel folgen, bröckelt Twitters Alleinstellungsmerkmal als politisch relevante Debattenplattform.
@heiseonline Man könnte erwähnen, dass die User bei Twitter, Facebook & Co das Produkt sind, dass sie die Dienste mit ihren Daten und der Analyse ihrer Gewohnheiten und Vorlieben bezahlen.

@heiseonline
Ja, das Mastodon nur einer von vielen Zugängen in das Fediverse ist.
Das Mastodon nicht das Fediverse ist.
Das es im Fediverse noch ganz andere tolle Dienste gibt wie Funkwhale, Pixelfed, Mobilizon, Peertube, Pleroma, Misskey, Friendica, Plume, writefreely, write.as usw..

Das man um all das zu konsumieren, nur einen Acc braucht auf egal welcher Plattform

@crossgolf_rebel @heiseonline das ist cool. Kann ich mit meinem Friendica Account Bilder bei Pixelfed hochladen? Das hab ich nämlich noch nicht hinbekommen.

@mitkindimrucksack
Nein, das geht nicht. Das geht auch nicht von Mastodon.
Man braucht für jeden Dienst einen eigenen ACC. Nur für "Verbraucher" reicht einer.

Die Dienste sind zu unterschiedlich und liegen auch auf eigenen Servern, als das man das mit einem ACC machen könnte
@heiseonline

@crossgolf_rebel @heiseonline danke für die Erklärung. Dann hab ich mir die Accounts wenigstens nicht umsonst angelegt. 😉
@heiseonline Mastodon ist nur ein Teil des dezentralen Netzwerks #Fediverse - allein den Fokus dort drauf legen, finde ich ungenau und nicht informativ.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fediverse
https://fediverse.party
Fediverse – Wikipedia

@heiseonline Da eure Zielgruppe technisch orientiert ist, wäre es vielleicht gut, nochmal deutlich darauf hinzuweisen, dass jeder eine Instanz aufziehen kann und dass es keine Rolle spielt, wie groß oder wie klein. Vielleicht mal die Idee verbreiten, dass technisch versierte Nutzer kleine Instanzen für Freunde und Familie aufsetzen können. Dies würde zum einen den Druck auf die größten Server reduzieren, zum anderen auch dem dezentralisierten System Rechnung tragen.
@heiseonline Wer bei #Mastodon angemeldet ist, wird automatisch gutaussehend und intelligent. 😀
@theretrosven @heiseonline kann ich so nur bestätigen 😂
@heiseonline Dass es eigentlich im Kern ums #Fediverse geht und #Mastodon nicht der einzige Zugang dazu ist; dass es also durchaus Alternativen gibt, wenn einem die Oberfläche/Funktionalität von Mastodon nicht so recht behagt. Dieser Aspekt kommt mir aktuell generell etwas zu kurz.
#friendica #pleroma #hubzilla
@heiseonline ich las „drüben“ mehrfach, die größte Sorge haben größere, wissenschaftlich tweetende Acc, dass ihre „über Jahre aufgebauten“ Connections und Follower, verloren gingen, bzw. es sehr zeitraubend sei, dies neu aufzubauen.
@heiseonline Am Wichtigsten ist es meines Erachtens nach zu betonen, dass das Fediverse das Zeug dazu hat, die bekannten großen Portale zu ersetzen. Das die Skalierbarkeit gegeben ist, es aber aufgrund des großen Ansturms erstmal zu Aufrüstungen der Serverinfrastruktur kommen muss. Und dass diese Aufrüstung von den Benutzern der Instanzen refinanziert wird - also von der Community für die Community. Im Gegenzug dazu gibt es keine Werbung und keine Hass schürenden Algorithmen.
@heiseonline Könnt ihr darüber sprechen wie man einen eigenen Server aufsetzen kann?
@heiseonline Aus meiner Sicht ist die Frage der Domain Wahl und ggfs Wechsel der Domain wichtig. Die Angebote haben meistens eine regionale oder themenbezogene Fokussierung.