Während der Teig ruht, ein paar persönlichd #Anmerkungen zum #9EuroFonds – welcher (hoffentlich) nur kurz nötig sein wird.

Die Idee ist nicht neu, das ist aber unwichtig. Ich halte sie für legitim und im Grundsatz solidarisch. Trotzdem habe ich #Bedenken mit der #Umsetzung. Wenn eine Kampagne, dann eine die die #Idee erklärt.

Die konkrete Ausführung sollte im kleinen Maßstab informell unter Vertrauten stattfinden. Warum? Das in Teil 2 unter diesem Toot. #mutualaid #9EuroTicket #Mobilität

Dieser eine Fonds ist politisch und juristisch angreifbar, er hat beziehungsweise vermittelt keinen rechtlichen Beistand, ist keine Gruppe die dich bei Problemen emotional stützen kann (sie erwähnen selbst, dass es für einige höhere Risiken und Hürden gibt diese „#Versicherung“ zu nutzen) und ob und wie die Auszahlung funktioniert ist nicht gesichert. Wer hinter dem Projekt steckt, ist (aus nachvollziehbaren Gründen (mögliche Strafbarkeit)) unbekannt. #mutualaid #9EuroTicket #Mobilität

Das mag eine #Initiative #vonunten sein und das Gefühl fördern, das es Leute gibt, die etwas in die Hand nehmen, progressiv denken, Mitmenschlichkeit zeigen und „gute“ Praxis leben. Und das ist auch alles richtige, wichtige Inspiration.

Nur vermute(!) ich, dass das ganze statt zur aktiven #Nachahmung zur mehr oder minder passiven #Inanspruchnahme animiert. Es müssen #Netzwerke entstehen und gepflegt werden, die auch in anderen Lebenssituationen helfen könnten. Für jetzige und künftige #Krise|n.

(In meiner idealen #Welt bewege ich mich wohl in um die 100(?) Netzwerken, also Zusammenhängen die auf die eine oder andere Weise Leute vereint, die mir und meinen #Lebensumstände|n, meinen #Interessen und meiner #Weltanschauung nahe sind. Die einzelnen Netze möchte ich dabei nicht in eine #Hierarchie pressen, alles sollte unmittelbar mit mir verbunden sein. Außer ich delegiere oder mandatiere freiwillig jemanden für mich. Das würde #Abhängigkeiten um-, #Resilienz auf- und #Entfremdung abbauen.)