Beim #TagesAnzeiger als einer der grössten Zeitungen der #Schweiz führen #Autos ein Eigenleben, fast wie Haustiere oder Kinder: «Schon wieder ist in Uster ein #Auto zwischen die #Bahnschranken geraten. Die Fahrerin konnte gerade noch aussteigen, Sekunden später kam ein #Zug
Eigentich müsste da ja stehen: «Eine Autolenkerin, welche einen Bahnübergang trotz Warnlichtern verbotenermassen noch überqueren wollte, hat den Zugverkehr behindert.» #Klartext und #Verkehr: schwierig
@bikejourno Ausser es wäre halt ein technischer Defekt am Fahrzeug gewesen, der zu dieser misslichen Lage geführt hatte. Glaub ich aber auch nicht.
Sprache wird so oft missbraucht, um die öffentliche Meinung zu lenken, das hat doch nichts mehr mit Journalismus zu tun.
@solanaceae Naja, die Zeitungen übernehmen leider oft die Medienmitteilungen und Unfallberichte der Polizeien. Und diese sind es, welche so eine verzerrte Sprache verwenden. Da geraten auch Radler unter rechtsabbiegende LKWs und verletzen sich dabei (Klartext: LKW-Fahrer passt beim Rechtsabbiegen nicht auf und verletzt so Radler).
@bikejourno Von Seitens Polizei her verstehe ich ja auch, dass die nicht für die Schuldzuweisung zuständig sind und sich zurück halten müssen. Wenns denn die Zeitungen sonst auch immer so "bemüht" wären, sich neutral auszudrücken, hätte ich weniger ein Problem damit.