Elektronische Stimmen im Kanton Basel-Stadt wohl nicht zÀhlbar

Elektronische Stimmen im Kanton Basel-Stadt wohl nicht zÀhlbar

watson

@yoshiXYZ Ja, die aktuelle Transparenz ist mit digitalen Wahlen nie machbar. WĂ€hrend ich als Wahlhelfer die Stimmzettel zĂ€hle, hat jede*r BĂŒrger*in das Recht, mir dabei zuzusehen. Das ist digital einfach nicht abbildbar.

#Demokratie #Wahlen #Digitalisierung #Wahlcomputer

@DonNegro ist doch schon dadurch dass es #WĂ€hlerregister gibt & damit einhergehende #Diskriminierung samt #Sabotage (#Wahlcomputer) und Bedrohung (Bewaffnete "Milizen" die WĂ€hler*innen vorm Wahllokal bedrohen) und #Wahlen nicht an arbeitsfreien Tagen sondern unter der Woche stattfinden ohne bequeme #Briefwahl oder #Urlaub als option.

So wichtig ich Petitionen und Campaigning auch finde, ich frage mich immer öfter, was Vereine wie @openpetition und Campact eigentlich manchmal reitet.

Gut gemeint ist anscheinend immer seltener gut gemacht:

#OpenPetition hat gerade ein Online-Abstimmungssystem ins Leben gerufen. Angeblich fĂŒr "Volksabstimmungen".

Das ist eine Illusion, denn das #Wahlcomputer -Problem geht nicht auf magische Weise weg. Auch nicht mit noch mehr Crypto oder der BundID!

Eine echte Abstimmung mĂŒsste anonym, fĂŒr jeden nachvollziehbar und unbeeinflusst stattfinden. Das ist bei keinem wie auch immer gearteten Remote-System möglich. Es kann nĂ€mlich immer:
- jemand mit dem Gartenschlauch hinter dem:r WĂ€hler:in stehen.
- durch Schadcode deanonymisiert werden.
- durch Schadcode oder plausible Behauptung das Vertrauen in das System erschĂŒttert werden.

Dazu kommt, dass digitale System bei weitem nicht so leicht verstĂ€ndlich sind wie das ĂŒbliche Papiersystem.

(1/2)

Grundrechtsbasierte Datennutzung – TĂ€tigkeitsbericht des BfD EKD 2023/2024

https://artikel91.eu/2025/06/30/grundrechtsbasierte-datennutzung-taetigkeitsbericht-des-bfd-ekd-2023-2024/

Das auch deshalb, weil in den USA 10–20 Wahlen und Abstimmungen auf 1 #Stimmzettel durchaus normal sind. Die technische FehleranfĂ€lligkeit ist nicht so groß, weil die Stimmzettel meist bis heute einfach maschinenlesbar ausgefĂŒllt werden mĂŒssen (ĂŒberwiegend durch vollstĂ€ndiges Ausmalen eines Ovals). ZweifelsfĂ€lle werden in der Regel zur manuellen Begutachtung aussortiert. Aber natĂŒrlich lassen sich diese Maschinen im Prinzip Ă€hnlich manipulieren wie #Wahlcomputer. [5/9]
In den USA muss aber alternativ ĂŒberall eine #Wahlmaschine zur VerfĂŒgung stehn, um insbesondere #Blinde⁠n, motorisch EingeschrĂ€nkten und #Analphabeten weitgehend selbststĂ€ndige Stimmabgabe zu ermöglichen. Die Countys in hellerem GrĂŒn verwenden dafĂŒr Ă€ltere #Wahlcomputer, die ansonsten nicht mehr auf dem Stand der Technik sind. #Briefwahl (die zumindest fĂŒr begrĂŒndet Abwesende ĂŒberall möglich sein muss) ist natĂŒrlich immer auf #Papier. [3/9]
Weil die #Verschwörungstheoretiker grad wieder ziemlich frei drehen, nochmal ein Thread, wie #Wahlen in den USA technisch funktionieren. Klassische #Wahlcomputer (auf der Karte weinrot; Stand 2024 korrigiert) gibts praktisch bloß noch in Louisiana, das seit dem Hurrikan chronisch pleite ist. Helleres Rot sind Wahlcomputer, die Quittungen Ă€hnlich Kassenbons produzieren, die vom WĂ€hler geprĂŒft und gegebenenfalls nachgezĂ€hlt werden können. #WahlThread [1/9]

@mago @PC_Fluesterer außerm ist #OnlineWahlen inhĂ€rent unfixbar unsicher und allein wegen der #Intransparenz verfassungswidrig!