#JanTimm und ich haben es mal wieder getan: Der HHCBC (Hafen Hamburg Craftbeer Crawl). Eine neue Bonusfolge im #vzzzPodcast. Bonusfolge, weil so ein Crawl sich primär um das Schank-Gut und die Location dreht. Und außerdem ist die Sound-Qualität auch nicht optimal. Wer unsere Gespräche mag, ist herzlich eingeladen:
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/03/27/vzu13-unser-hamburg-hafen-craftbeer-crawl-teil-1/
VZU13 Unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl - Teil 1

Wir ziehen durch Hamburg: Von der Elbphilharmonie in der Hafencity zum Blockbräu an den Landungsbrücken – zwischen Craftbeer, Touristen und Hafenatmosphäre. Im Sommer 2025 sind wir zu unserem „Hamburg Hafen Craftbeer Crawl“ aufgebrochen – ein Unterwegs-Projekt mit mehreren Stationen entlang des Hafens - Mikro in der Hand und Bier im Glas. Wir kehren an ausgewählten Spots ein, probieren Biere und sprechen unsere Eindrücke direkt vor Ort ein. Die Route führte uns von der Elbphilharmonie über die Landungsbrücken bis hin zu weiteren Brau-Orten – immer zwischen Hafenromantik, Touri-Trubel und der Frage: Wo schmeckt’s wirklich gut? Elbphilharmonie & der schwindende Störtebeker-Glanz Erste Station: die „Bar“ in der Elbphilharmonie, die heute eher ein Café mit reduziertem Störtebeker-Ausschank ist. Die Enttäuschung zur Location war groß: wenige Biere am Hahn, viel Wind, viel Lärm, kaum Atmosphäre zum Aufnehmen. Wir probieren trotzdem – Atlantic Ale und Helles von Störtebeker – und sprechen darüber, warum die Biere solide, aber gerade im Hellen etwas malzbetonter und weniger sommerlich-frisch daherkommen. Blockbräu: Zwischen Touristenfalle und echter Hafenliebe Richtig los geht der Craftbeer-Teil dann im Blockbräu direkt an den Hamburger Landungsbrücken, der Braugastronomie aus dem Reich der Familie Block (Block House, Jim Block, L’Osteria). Wir erzählen, wie Blockbräu als großes Blockhaus mit eigener Brauerei funktioniert, warum hier keine komplett wilden Craftbier-Experimente passieren, aber dafür verlässliche, gut trinkbare Biere im kleinen Stil. Bei trübem Hellen mit zurückhaltender Hopfung analysieren wir Schaum, Malz, Hopfenprofil und wie sich Aroma und Fruchtigkeit vom ersten Schluck bis zum letzten Viertel im Glas verändern. Natürlich geht es auch um die Landungsbrücken selbst: Wir mögen den Hamburger Hafen, sprechen aber offen darüber, wie schnell die Gegend zur Touristenkulisse mit Raddampfer-Attrappe, Kleinkünstlern und Fotospots werden kann. Dazu gibt es eine herrlich absurde Anekdote von Jan. Wir sprechen über Gentrifizierung, Kunstszene und Hafenrandlage und darüber, wie sehr sich Hamburg gerade städtebaulich verändert. Wer Hafen, Bier, Architektur und urbane Transformation mag, bekommt eine Folge, die Lust auf einen eigenen Craftbeer-Spaziergang entlang von Hafencity, Elbphilharmonie und Landungsbrücken macht. In dieser Episode erfährst du: wie unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl entstanden ist – von der Idee bis zur Route an der Elbe warum der Störtebeker-Ausschank in der Elbphilharmonie heute nur ein Provisorium ist wie Blockbräu als Teil der Familie-Block-Gastrowelt funktioniert und welche Biere dort gebraut werden. was den Hafen zwischen Touristenfalle, Raddampfer-Kitsch und echter Hamburger Stimmung ausmacht wie die Hafencity für Wikipedia dokumentiert wird, was hinter Projekten wie dem Holzhochhaus „Roots“ und der „Botschaft der Wildtiere“ steckt und was das über Hamburgs Wandel erzählt. Wenn dir unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl zwischen Elbphilharmonie und Blockbräu an den Landungsbrücken und Touristenbeobachtungen gefällt, abonnier unseren Podcast in deiner Lieblings-App, gib uns eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und teil diese Folge mit Menschen, die Hamburg, Bierkultur und urbane Geschichten genauso lieben wie wir.

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast
Heute diskutieren #JanTimm und ich wieder ein breites Themenspektrum in der neuen Folge im #vzzzPodcast. Wenn wir es weit auslegen zieht sich das Konzept "Das Monster nicht zeigen" durch alle Themen (bis auf unsere Biere): Open Source & Open Data und die Gegenspieler, das Monster im Film, die deutsche Theaterszene und die Monster der Vergangenheit in unseren Köpfen.
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/03/13/vz146-monster-im-kopf-von-ki-bias-aliens-und-zombies/
VZ146 Monster im Kopf: Von Aliens, KI und Zombies

Von Monstern zu KI-Wokeness: Jan und Gordian diskutieren über verborgene Bedrohungen im Kino, die Tücken künstlicher Intelligenz und warum die deutsche Theaterszene nicht immer verständlich ist.​ Ein zentrales Thema der Folge ist die Kunstform des "verborgenen Monsters" in der Filmgeschichte. Am Beispiel von Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" (1968) und Ridley Scotts "Alien" (1979) analysieren wir, wie große Regisseure durch das bewusste Nicht-Zeigen von Bedrohungen maximale Spannung erzeugen.​ KI-Bias und die Google-Kontroverse Die Diskussion geht von HAL zu aktuellen KI-Themen. Gordian berichtet von Googles umstrittenem Versuch, Diversität in KI-generierten Bildern zu erzwingen, was zu Ergebnissen wie einer schwarzen Päpstin oder schwarzen Wehrmachtssoldaten führte.​ Die beiden analysieren, dass KI nicht "versteht", sondern nur Muster reproduziert. Googles Ansatz entlarvte die Grenzen dieser Technologie. Doch die katholische Kirche sei der eigentliche Aufreger, nicht die KI. Open Source Wir erläutern die Philosophie von Open Source und Creative Commons. Unser Podcast selbst steht unter einer Creative Commons-Lizenz, welche Weitergabe und Bearbeitung erlaubt, solange die Urheber genannt werden und die gleichen Lizenzbedingungen gelten.​ Deutsche Theaterszene: Zwischen Elfenbeinturm und Zugänglichkeit Gordian kritisiert die deutsche Theaterszene als zunehmend selbstreferenziell. Moderne Inszenierungen würden oft nur für ein Insiderklüngel verständlich sein, das die zahlreichen Referenzen und Brechungen entschlüsseln kann. Er bemängelt: "Ich glaube, das deutsche Theater irritiert nicht so sehr, wie das deutsche Theater selber denkt, dass es irritiert".​ Als positives Gegenbeispiel nennt Jan das Singspiel "Sekretärinnen" (1996) und "Das Boot" im Ernst Deutsch Theater, wo der Kriegsberichterstatter von einem Schauspieler mit nordafrikanischen Wurzeln gespielt wurde. Die Folge schließt mit einer Analyse von "Zombie" von den Cranberries. In dieser Folge erfährst du: - Wie Kubrick und Ridley Scott durch das Nicht-Zeigen von Monstern maximale Spannung erzeugten - Warum Googles Versuch, KI-Bias zu korrigieren, nach hinten losging und was das über die Grenzen von künstlicher Intelligenz aussagt - Was Open Source wirklich bedeutet und warum "frei" nicht gleich "kostenlos" ist - Weshalb die deutsche Theaterszene oft am Publikum vorbeispielt und welche Ausnahmen es gibt Wie The Cranberries' "Zombie" zum Antikriegslied gegen historische Traumata wurde Abonniert unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder auf YouTube, teilt diese Folge mit Freund:innen und erzählt uns in den Kommentaren auf YouTube oder Bluesky von euren eigenen Erfahrungen mit "verborgenen Monstern" – sei es im Kino, in der Technologie oder in gesellschaftlichen Debatten. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast
Im #vzzzPodcast finden #JanTimm und ich ja meist zusammen. Dieses Mal ist es kontrovers. Wie seht ihr es? Können gute Serien mit guten Büchern mithalten?
https://youtube.com/shorts/fQ3aa2mgAMY?feature=share
Kontrovers: Sind BĂĽcher wirklich besser als Serien?

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Die Kinoplakate locken euch zu Wuthering Heights? Wenn ihr euch nicht sicher seid, gibt es hier #WutheringHeights in 40 Sekunden. Ein toller Service vom #vzzzPodcast
https://youtube.com/shorts/bOjnDe05654?feature=share
Wuthering Heights schnell erklärt

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Einem #Studium wird einer #Ausbildung in den meisten Bereichen der Vorzug gegeben: In Anerkennung, Karriere, Gehalt. Sind die Menschen, die ein Studium absolviert haben, wirklich die Geeigneteren fĂĽr so viele Jobs? Oder gibt es da noch andere HintergrĂĽnde? #JanTimm und ich diskutieren das in der neuen Folge #vzzzPodcast.

https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/02/13/vz145-handwerk-hierarchien-deutsche-klassengesellschaft-in-der-statistischen-falle/

VZ145 Handwerk und Hierarchien: Die Klassengesellschaft in der Statistik-Falle

Zwischen Bierverkostung und Medizinstudien: Jan und Gordian diskutieren Bildungsmythen, warum Meister besser verdienen als Akademiker, und wie Statistik deutsche Klassenunterschiede unsichtbar macht – mit einer Spur Heiserkeit & viel Wahrhaftigkeit Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon länger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker für eine größere Diskussion über medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 Bürger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berüchtigtem Cognitive Exam), das rückwärtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber früh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zählt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies führt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitärer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb führen, ausbilden, verhandelt von einer Position der Stärke. Generische Akademiker prügeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher Beschränkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfährst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das über deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlägt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele Universitätsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschätzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast

Sollte #Kunst "nĂĽtzlich" sein? Damit verbindet sich ja auch die Frage, warum es Kunst ĂĽberhaupt gibt - egal, ob Literatur, bildende Kunst oder Musik. #JanTimm hat im #vzzzPodcast eine klare Haltung:

https://lnkd.in/eQi8rb4D

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Ambiguitätstoleranz ist eine heute dringend gebrauchte Fähigkeit, die sich in Zeiten der #Polarisierung leider selten zeigt. Dabei haben wir alle das Zeug dazu: Wir wissen X ist schlecht für die #Gesundheit oder fürs #Klima, machen es aber trotzdem.

Im Umgang mit #Religion war das schon immer wichtig. Und auch - das eigentliche Thema der #vzzzPodcast Folge - bei KĂĽnstlern und ihrer #Kunst.

https://youtube.com/shorts/Wf21MHcPoXE?feature=share

Siehst du es genau so? Kritk an Religion

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Wie unterscheiden sich Menschen auf dem Land und Menschen in der Stadt? Das ist ein Thema, das Politik, Verwaltung und die Wirtschaft umtreibt und vermutlich relevanter ist als die Frage Ost oder West.

Was hilft, ist ein Blick auf #Kindheit und #Jugend in Stadt und Land. Denn das prägt uns. #JanTimm bringt dazu in der aktuellen Folge im #vzzzPodcast eine steile These:

https://youtube.com/shorts/7aJp6-rWXow?feature=share

Meine Ăśberzeugung: Auf dem Dorf lernt man schneller

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Wie ist das, wenn Kinder auf dem Land oder in der Stadt aufwachsen? #JanTimm und ich begeben uns in der neuen #vzzzPodcast Folge auf eine anekdotische Reise und entdecken, was das mit unserer #Entwicklung, #Haltung und #Kultur macht.
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/01/30/vzk41-kindheit-auf-dem-land-und-in-der-stadt-zwischen-regeln-und-rebellion/
VZK41 Kindheit auf dem Land und in der Stadt - zwischen Regeln und Rebellion

Pudelmützen, Sperrmüll, die Verwandtschaft über die deutsch-deutsche Grenze hinweg und Kulturgeschichte – warum gesellschaftliche Konventionen für Kinder eine Lernerfahrung sind #vzzzPodcast Seite: https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/01/30/vzk41-kindheit-auf-dem-land-und-in-der-stadt-zwischen-regeln-und-rebellion/ Die Geschichte an der Ausfallstraße: Gesellschaftliche Konventionen und Reflexion Eine Anekdote aus Gordians Kindergarten-Zeit macht nach der obligatorischen Bierverkostung den Auftakt: Die Kinder überquerten damals eigenständig die vierspurige B73 am Stadtrand mit ausgestreckter Hand – so wie sie es gerade im Verkehrsunterricht gelernt hatten. Die Ampel, hundert Meter weiter, wurde übersehen. Denn die Kinder hatten die Regel angewendet... Kinder lernen zuerst die gesellschaftlichen Konvention, versuchen sie anzuwenden, scheitern – und lernen dann, dass Konventionen vom Kontext abhängen. Dorf vs. Stadtrand: "It takes a village to raise a child" Gordian wuchs im Stadtrand auf, Jan in dörflicheren Verhältnissen. In Jans Dorf kannte jeder seinen Namen. Als er den Kindergarten verließ, musste er allein nach Hause – mit fünf Mark Taschengeld für den Imbis unterwegs. Nachbarn passten informell auf ihn auf. Das zitiert Hillary Clintons berühmten Satz: "It takes a village to raise a child" – eine ganz andere Erziehungsform als die heutige isolierte Kernfamilie oder die überbehütete Stadtkindheit. Schulwege, Sperrmüll und Raumschiffe Nach der Kindergarten-Zeit war eines der größten Abenteuer der Grundschulzeit der Sperrmüll. Aus Armaturen werden Raumschiffe und andere Kreationen. Diese Phase der unbeobachteten, selbstgesteuerten Kreativität war prägend – während heutige Kinder viel stärker behütet werden, weil der Verkehr so zugenommen hat. Obwohl: Laut einer Statistik verunglückten in den 1980ern zehn mal mehr Kinder im Straßenverkehr tödlich als heute. Das widerspricht einem weit verbreiteten Gefühl: dass Kinder früher freier und ungefährlicher lebten. Kulturgeschichte: Jugendmode, Cronenberg und die Beatles Weiter geht es in die Jugend. Die Jugenderinnerungen führt uns dann weiter zu Jugendmode, Existenzialismus, Beatnik, William S. Burroughs und den Beatles. Burroughs lässt uns einen Abstecher zu seinem Werk Naked Lunch und der Verfilmung David Cronenbergs machen – ein Film mit surrealistischen, schleimigen Bildwelten, Käfern, die Schreibmaschinen sind, und außerirdischen Wesen. Abschließend betrachten wir den Beatles-Song "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" und dessen kulturelle Bedeutung, einschließlich des Zusammenhangs zu den Red Baron und Flying Circus. In dieser Episode erfährst du: - Die Verkehrsregel-Anekdote: Wie Kinder gesellschaftliche Regeln lernen, anwenden und am Kontext scheitern – und wachsen - Statistik trifft Gefühl: Die unbeobachtete, selbstgesteuerte Kreativität und Freiheit in den 1980ern? Warum es damals gefährlicher für Kinder war. - Village-Erziehung: Der Unterschied zwischen Dorf-Kindheit und Stadtkindheit - Cronenbergs Filmwelten: Was "Naked Lunch" und andere seiner Filme zu so besonderen Kino-Erlebnissen macht - Kulturgeschichte: Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band, der Flying Circus des 1. Weltkriegs und die psychologische Wirkung von Kulturprodukten auf die Kindheit Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, lass uns gerne einen Like da und teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren von deinen eigenen Abenteuern aus der Kindheit. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutier mit uns auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast

Es gibt das Sprichwort "It takes a village to raise a child.", das auch Hillary Clinton schon bemĂĽht hat. Aber wie stelle ich mir das in der echten Welt vor? Was bedeutet das?

#JanTimm veranschaulicht genau das in der neuen Folge im #vzzzPodcast. Hier schon mal als Teaser: https://youtube.com/shorts/ik0xjb78wuo

Erklärt: It takes a village to raise a child

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