Ihr kennt es sicher alle, euren Vortrag oder euer GesprĂ€ch mit FĂŒllwörten anzureichern. Das kommt #quasi von alleine. 😉
Auch beim Schreiben gibt es solche "Darlings". #JanTimm und ich gehen in der neuen Klassikfolge #vzzzPodcast der Sache auf den Grund
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/06/19/vzk43-kill-your-darlings-fuellwoerter-sprache-und-bier/
VZK43 Kill your Darlings: FĂŒllwörter, Sprache und Bier

FĂŒllwörter, Sprach-Gewohnheiten und Bierkultur: Wie „Kill your Darlings“ beim Sprechen, Schreiben und Genuss hilft Warum wir an FĂŒllwörtern hĂ€ngen In dieser Folge nehmen Jan und Gordian ihre eigenen Sprachgewohnheiten auseinander – vom lieb gewonnenen „Derweil“ aus Tolkiens „Herr der Ringe“ bis zu FĂŒllwörtern wie „sozusagen“, „eigentlich“ und „quasi“. Sie fragen sich, welche Formulierungen lĂ€ngst aus der Zeit gefallen sind, trotzdem im aktiven Wortschatz kleben bleiben und warum genau diese sprachlichen „Darlings“ so schwer zu töten sind. Dabei geht es nicht um pedantische Sprachpolizei, sondern darum, bewusster zu sprechen, ohne die SpontaneitĂ€t eines "Laberpodcasts" zu verlieren. Kill your Darlings – beim Schreiben und Sprechen Ausgehend von einem Hörer:innen-Kommentar diskutieren die beiden, wie sich Lieblingswörter und Manierismen in Texte und GesprĂ€che schleichen – und wie man sie beim Schreiben leichter entdeckt als im gesprochenen Wort. WĂ€hrend man SĂ€tze am Bildschirm noch einmal glĂ€tten und FĂŒllsel streichen kann, sind Versprecher und sprachliche Ticks im laufenden GesprĂ€ch nur schwer zu verhindern oder herauszuschneiden. Jan und Gordian reflektieren, wie viel Konzentration es braucht, im Podcast auf die eigene Sprache zu achten, wĂ€hrend Bier, GesprĂ€chsfluss und Humor gleichzeitig gepflegt werden wollen. Biergeschichte, Steuerlogik und Trinkkultur Parallel dazu bleibt es natĂŒrlich ein Podcast mit Craft Bier: Die beiden verkosten ein Baltic Porter von Kehrwieder. Von dort aus schlagen sie den Bogen zur Geschichte des Biers als hygienischem AlltagsgetrĂ€nk, zur Hamburger Biertradition und zur Frage, warum der Staat bei Bier nicht den tatsĂ€chlichen Alkoholgehalt, sondern die StammwĂŒrze besteuert. Dass Bier frĂŒher vor allem sicheres Trinkwasserersatz war und Kinder eher DĂŒnnbier als Brunnenwasser bekamen, passt perfekt zur Leitfrage der Folge: Was steckt wirklich hinter Gewohnheiten – und welche Narrative erzĂ€hlen wir uns darĂŒber? Unterhaltung mit Haltung Zwischen Craftbier-Begeisterung, Sprachreflexion und kleinen historischen Exkursen bleibt genug Raum fĂŒr Selbstironie: ob „Kill your Darlings“ auch fĂŒr Cola mit Zitrone gilt, wie sehr man in die Kreation des Braumeisters eingreifen darf und wie wir ein Bier bewusst „abbeißen“... Wer Sprache liebt, seine eigenen FĂŒllwörter kennt – und sie vielleicht trotzdem nicht ganz loslassen will – findet in dieser Folge gleichermaßen BestĂ€tigung, DenkanstĂ¶ĂŸe und ein paar sehr brauchbare Ausreden. In dieser Episode erfĂ€hrst du: - Warum FĂŒllwörter, lieb gewonnene Formulierungen und sprachliche Marotten so hartnĂ€ckig sind – und was „Kill your Darlings“ im Alltag wirklich bedeutet. - Wie sich Sprechen und Schreiben unterscheiden, wenn es darum geht, Lieblingsformulierungen zu erkennen, zu bearbeiten – oder bewusst stehen zu lassen. - Welche Rolle Biergeschichte, StammwĂŒrze und Steuerlogik spielen und warum der Staat eher „Spaßpotenzial“ als Promille besteuert. - Wie man zwischen Craftbier, Plauderton und Sprachbewusstsein authentisch bleibt, ohne den Spaß am Laberpodcast zu verlieren. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzĂ€hle uns in den Kommentaren oder auf Bluesky von deinen liebsten FĂŒllwörtern, Sprach-Ticks und „Darlings“, die du einfach nicht lassen kannst. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast

Als hÀtten wir die Abstimmung von #Hamburg gegen #Olympia geahnt:
Es geht in der aktuellen #vzzzPodcast Folge um #Sport, genauer Schulsport.

Das Schönste: die Anekdote, wie #JanTimm und seine Stufe die #Bundesjugendspiele hops genommen haben.
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/06/05/vz149-schulsport-zwischen-demuetigung-und-bewegungslust/

VZ149 Schulsport - Zwischen DemĂŒtigung und Bewegungslust

Schulsport ist ein Brennglas fĂŒr unsere Gesellschaft: Wettkampf und Bundesjugendspiele, DemĂŒtigung und Versagen - ein ehrliches GesprĂ€ch ĂŒber Frust, SolidaritĂ€t und bessere Bildung Wir starten wie immer mit zwei Bieren: dem Landgang Pils der Langang-Brauerei und dem Bio-Zwickl von Stiegel. Ansonsten sprechen wir in dieser Episode ĂŒber Schulsport als Brennglas fĂŒr unsere Gesellschaft: zwischen gesundem Bewegungsangebot, fragwĂŒrdiger Leistungslogik und offener DemĂŒtigung im Namen der Noten. Ausgehend von unseren persönlichen Erfahrungen und Kindern von heute im Sportunterricht fragen wir, warum sich das Grundkonzept des Schulsports seit Jahrzehnten kaum verĂ€ndert hat. Statt Lust auf Bewegung zu wecken, produziert der Pflichtunterricht fĂŒr viele Kinder Frust, Angst und lebenslange Abneigung gegen Sport. Sport vs. Bewegung: Warum Wettbewerb nicht alles ist Wir unterscheiden klar zwischen Sport als Wettkampf und Bewegung als lebenslangem Gesundheitsfaktor. Radfahren, Schwimmen oder Yoga stehen fĂŒr eine Form von Bewegung, die nicht zwingend auf Höchstleistung und Vergleich angelegt ist, sondern auf Wohlbefinden, SelbstfĂŒrsorge und Gemeinsamkeit. Dem gegenĂŒber steht der klassische Schulsport, der weiterhin auf „höher, weiter, schneller“ setzt und vor allem misst, wer welche Normwerte erreicht – statt zu vermitteln, wie sich Bewegung gut anfĂŒhlt. DemĂŒtigung, Frust und Ausschluss im Sportunterricht Die Episode beleuchtet, wie schnell Schulsport zur BĂŒhne fĂŒr DemĂŒtigung und Ausschluss werden kann. Wer beim Turnen, in der Leichtathletik oder beim Schwimmen nicht mithalten kann, erlebt sich vor der Klasse sichtbar scheiternd – oft trotz bemĂŒhter LehrkrĂ€fte. Das „Hassfach“ Sport fördert so depressive Grundstimmungen, RĂŒckzug oder Clownereien als Schutzmechanismus. Besonders problematisch: Die Situation selbst produziert Scham, ganz unabhĂ€ngig davon, ob MitschĂŒler:innen aktiv mobben. Schulbehörde, Kultusministerien und das alte Leistungsdenken Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf den Vorgaben von Schulbehörden und Kultusministerien, die weiterhin starre Leistungskriterien und Messwerte im Sport einfordern. Wir kritisieren dieses System als unmenschlich, weil es SolidaritĂ€t, Teamgeist und individuelle Entwicklung kaum abbildet, sondern Kinder in „können“ und „können nicht“ sortiert. Statt Bewegung zu lieben und als Ressource fĂŒrs Leben zu entdecken, lernen viele nur, dass sie „nicht gut genug“ sind – mit Folgen, die weit ĂŒber die Schulzeit hinausreichen. Wie ein anderer Schulsport aussehen könnte Trotz aller Kritik bleibt die Episode konstruktiv: Schulsport wird als grundsĂ€tzlich sinnvoll beschrieben – allerdings nur, wenn er sich radikal an positiven Aspekten von Sport orientiert. Dazu gehören Teamplay, gegenseitige UnterstĂŒtzung, sichere Grenzerfahrungen und ein VerstĂ€ndnis von Leistung, das sich an persönlichem Fortschritt statt an starren Normtabellen orientiert. Wir skizzieren die Vision eines Sportunterrichts, der Kinder stĂ€rkt, statt sie zu brechen, und der Bewegung als Lebenskompetenz vermittelt – nicht als selektiven Wettkampf unter Aufsicht der Schulbehörde. In dieser Folge erfĂ€hrst du: warum viele Menschen Schulsport als demĂŒtigend, frustrierend und ausschließend in Erinnerung haben. wie Schulbehörden und Kultusministerien mit ihren Vorgaben das Leistungsdenken im Sportunterricht prĂ€gen. was der Unterschied zwischen Sport als Wettkampf und Bewegung als lebenslangem Gesundheitsanker ist. welche Rolle Teamgeist, SolidaritĂ€t und sichere Grenzerfahrungen im idealen Sportunterricht spielen könnten. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzĂ€hle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Erfahrungen mit Schulsport, Wettkampf und Bewegung. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast

Es ist schon faszinierend, wie unsere Hörer:innen bzw. ihre Downloads mit unserem zweiwöchentlichen Rhythmus mit pulsieren. Am Freitag der Veröffentlichung einer neuen Podcast-Folge sind es zig bis hunderte. Und dann ebbt es ab und geht heute auf 0 Downloads.
Und in einer halben Stunde geht es wieder los mit einer neuen Folge #vzzzPodcast

Jeden zweite Freitag eine neue Folge oder eine Bonus-Folge. Dank euch allen, die uns seit 7 Jahren die Treue halten!

Korrektur von "Hörer" zu "Hörer:innen"

In der neuen Folge #vzzzPodcast schauen #JanTimm und ich auf die Zukunft der KI. #RayKurzweil zeichnet ein sehr optimistisches Bild. #YuvalNoahHarari zeigt aber eine Kern-Eigenschaft des Menschen, die die #KI nicht kann.
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/04/10/vz147-die-ki-die-ki-hat-sie-immer-recht/
VZ147 Die KI, die KI, die hat immer recht! – Wie Mensch und KI zusammenwachsen, oder doch nicht

Taucht mit uns ein in die Welt der Craftbier-Kultur, KI-Perspektiven und gesellschaftlichen Debatten: Trends von der Smart Country Convention, Ray Kurzweils optimistische KI-Sicht und Yuval Noah Hararis entscheidender Menschheits-Aspekt im GesprĂ€ch. Craftbier-Kultur: Alkoholfrei und innovativ Die Folge startet wie gewohnt mit zwei Glas in der Hand: Wir verkosten ein alkoholfreie IPA von Fuerst Wiacek und dem Flensburger Strandlager - zwei Versuche, die Bierkrise zu ĂŒberstehen, als Crafter und als Traditions-Brauerei. Faktencheck, Medien und KI-Redaktionen Ausgehend davon, dass der #vzzzPodcast grundsĂ€tzlich keine verlĂ€sslichen Fakten liefert, sondern fĂŒr starke Thesen und unsichere Aussagen steht, diskutieren wir, wie sinnvoll nachgelagerte Korrekturen sind – und wo sie zur Kapitulation der Argumentation verkommen. Wir skizzieren das Ideal einer laufenden Faktencheck-Redaktion, die Debatten in Echtzeit prĂŒft – und fragen, ob genau hier KĂŒnstliche Intelligenz helfen könnte. Smart Country Convention: Mehr KI-Setup statt KI-Glaube? Ein zentraler Part der Folge sind die Erlebnisse auf der Smart Country Convention in Berlin, einer Messe rund um Digitalisierung von Staat und Verwaltung. Hier gab es einen inspirierenden Workshop zum Einsatz von KI. Wir diskutieren Prompt-Bibliotheken, Unternehmens-Policies, Datenschutz und die Frage, ob sensible Verwaltungs- oder Firmendaten wirklich bei US-Techkonzernen gut aufgehoben sind. Und dann sind wir schon wieder drin im KI-Thema: Nimmt uns die KI die Jobs weg – oder fĂŒllt sie nur LĂŒcken, die der demografische Wandel ohnehin reißt? Wir sezieren Umfragen, in denen 25% Angst vor Jobverlust haben, und zeigen, wie wenig solche Prozent-Zahlen ohne Kontext aussagen. Ray Kurzweil, SingularitĂ€t & Transhumanismus Wir beleuchten die Visionen von Ray Kurzweil und eine ganz andere Perspektiv die uns Yuval Noah Harari in seiner Buch-Reihe Unstoppable Us anbietet. Wie verĂ€ndert KI unser Leben, und wo liegen die Grenzen der Technologie? Kurzweils Optimismus scheint grenzenlos: allgemeine KI, Verschmelzung von Mensch und Maschine, Pillencocktails zur LebensverlĂ€ngerung und die Hoffnung auf Unsterblichkeit. KI wie auch das ewige Leben entstammen einer Traditionslinie der Literatur, die beide mehr als Fluch, nicht als Heilsversprechen zeichnet. Geht dieser Optimismus hier nicht mit einem Mangel an historischer und literarischer Bildung einher? Harari hingegen beschreibt in seinen BĂŒchern die „SuperfĂ€higkeit“ des Menschen, Geschichten zu erzĂ€hlen – Mythen, Religionen, Ideen, Ideologien. Vom römischen Reich bis zu modernen Demokratien sind es ErzĂ€hlungen, die RechtsrĂ€ume, Werte, Zugehörigkeit und Gesellschaften stiften. Dies ist eine FĂ€higkeit, die der KI bisher weder zugesprochen noch abverlangt wird. Daraus entsteht die tröstliche These, dass KI uns im Kern – als erzĂ€hlende, mythenbildende Wesen – nicht völlig ersetzen kann. Ab ins Brain Gym! Aber wie sieht dann die Zukunft mit KI aus? Wenn frĂŒher Menschen bei ihrer Arbeit viel Muskelkraft brauchten, ist dies mit heutigen Maschinen nur noch selten nötig und die Muskulatur hat sich zurĂŒck gebildet. Untersuchungen zeigen, dass das Gehirn Ă€hnlich funktioniert. Wer sich jahrelang nur mit Navi fortbewegt, verliert irgendwann sein innere NavigationsfĂ€higkeit. Wer jahrelang die KI nutzt, wird wohl noch ganz andere kognitive FĂ€higkeiten abbauen. Wird es bald - wie die heutigen Fitness-Studios - auch Brain Gyms geben, die unser Gehlrn in Schwung halten? In dieser Episode erfĂ€hrst du: Wie alkoholfreie Craftbiere die Bierkultur verschieben, warum KI nicht immer die richtige Antwort ist – und was das fĂŒr uns bedeutet. Warum Ray Kurzweil und Yuval Noah Harari unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft der Menschheit bieten. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube. Teile diese Folge mit Freund:innen und erzĂ€hle uns auf YouTube oder auf Bluesky von deinen EinschĂ€tzung zur Zukunft der KI. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast
Ray Kurzweil, Transhumanist, KI-Fetischist und Hyper-Optimist - zerlegt von @jan-vzzz.bsky.social in 30 Sekunden. Ein schöner Teaser zur neuen #vzzzPodcast Folge - ab Freitag in deinem Podcatcher:
https://youtube.com/shorts/NqQDlzs__Ic?feature=share
Unglaublich: Kommt dein Optimismus durch Mangel an Bildung?

YouTube
#JanTimm und ich haben es mal wieder getan: Der HHCBC (Hafen Hamburg Craftbeer Crawl). Eine neue Bonusfolge im #vzzzPodcast. Bonusfolge, weil so ein Crawl sich primĂ€r um das Schank-Gut und die Location dreht. Und außerdem ist die Sound-QualitĂ€t auch nicht optimal. Wer unsere GesprĂ€che mag, ist herzlich eingeladen:
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/03/27/vzu13-unser-hamburg-hafen-craftbeer-crawl-teil-1/
VZU13 Unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl - Teil 1

Wir ziehen durch Hamburg: Von der Elbphilharmonie in der Hafencity zum BlockbrĂ€u an den LandungsbrĂŒcken – zwischen Craftbeer, Touristen und HafenatmosphĂ€re. Im Sommer 2025 sind wir zu unserem „Hamburg Hafen Craftbeer Crawl“ aufgebrochen – ein Unterwegs-Projekt mit mehreren Stationen entlang des Hafens - Mikro in der Hand und Bier im Glas. Wir kehren an ausgewĂ€hlten Spots ein, probieren Biere und sprechen unsere EindrĂŒcke direkt vor Ort ein. Die Route fĂŒhrte uns von der Elbphilharmonie ĂŒber die LandungsbrĂŒcken bis hin zu weiteren Brau-Orten – immer zwischen Hafenromantik, Touri-Trubel und der Frage: Wo schmeckt’s wirklich gut? Elbphilharmonie & der schwindende Störtebeker-Glanz Erste Station: die „Bar“ in der Elbphilharmonie, die heute eher ein CafĂ© mit reduziertem Störtebeker-Ausschank ist. Die EnttĂ€uschung zur Location war groß: wenige Biere am Hahn, viel Wind, viel LĂ€rm, kaum AtmosphĂ€re zum Aufnehmen. Wir probieren trotzdem – Atlantic Ale und Helles von Störtebeker – und sprechen darĂŒber, warum die Biere solide, aber gerade im Hellen etwas malzbetonter und weniger sommerlich-frisch daherkommen. BlockbrĂ€u: Zwischen Touristenfalle und echter Hafenliebe Richtig los geht der Craftbeer-Teil dann im BlockbrĂ€u direkt an den Hamburger LandungsbrĂŒcken, der Braugastronomie aus dem Reich der Familie Block (Block House, Jim Block, L’Osteria). Wir erzĂ€hlen, wie BlockbrĂ€u als großes Blockhaus mit eigener Brauerei funktioniert, warum hier keine komplett wilden Craftbier-Experimente passieren, aber dafĂŒr verlĂ€ssliche, gut trinkbare Biere im kleinen Stil. Bei trĂŒbem Hellen mit zurĂŒckhaltender Hopfung analysieren wir Schaum, Malz, Hopfenprofil und wie sich Aroma und Fruchtigkeit vom ersten Schluck bis zum letzten Viertel im Glas verĂ€ndern. NatĂŒrlich geht es auch um die LandungsbrĂŒcken selbst: Wir mögen den Hamburger Hafen, sprechen aber offen darĂŒber, wie schnell die Gegend zur Touristenkulisse mit Raddampfer-Attrappe, KleinkĂŒnstlern und Fotospots werden kann. Dazu gibt es eine herrlich absurde Anekdote von Jan. Wir sprechen ĂŒber Gentrifizierung, Kunstszene und Hafenrandlage und darĂŒber, wie sehr sich Hamburg gerade stĂ€dtebaulich verĂ€ndert. Wer Hafen, Bier, Architektur und urbane Transformation mag, bekommt eine Folge, die Lust auf einen eigenen Craftbeer-Spaziergang entlang von Hafencity, Elbphilharmonie und LandungsbrĂŒcken macht. In dieser Episode erfĂ€hrst du: wie unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl entstanden ist – von der Idee bis zur Route an der Elbe warum der Störtebeker-Ausschank in der Elbphilharmonie heute nur ein Provisorium ist wie BlockbrĂ€u als Teil der Familie-Block-Gastrowelt funktioniert und welche Biere dort gebraut werden. was den Hafen zwischen Touristenfalle, Raddampfer-Kitsch und echter Hamburger Stimmung ausmacht wie die Hafencity fĂŒr Wikipedia dokumentiert wird, was hinter Projekten wie dem Holzhochhaus „Roots“ und der „Botschaft der Wildtiere“ steckt und was das ĂŒber Hamburgs Wandel erzĂ€hlt. Wenn dir unser Hamburg Hafen Craftbeer Crawl zwischen Elbphilharmonie und BlockbrĂ€u an den LandungsbrĂŒcken und Touristenbeobachtungen gefĂ€llt, abonnier unseren Podcast in deiner Lieblings-App, gib uns eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und teil diese Folge mit Menschen, die Hamburg, Bierkultur und urbane Geschichten genauso lieben wie wir.

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast
Heute diskutieren #JanTimm und ich wieder ein breites Themenspektrum in der neuen Folge im #vzzzPodcast. Wenn wir es weit auslegen zieht sich das Konzept "Das Monster nicht zeigen" durch alle Themen (bis auf unsere Biere): Open Source & Open Data und die Gegenspieler, das Monster im Film, die deutsche Theaterszene und die Monster der Vergangenheit in unseren Köpfen.
https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/03/13/vz146-monster-im-kopf-von-ki-bias-aliens-und-zombies/
VZ146 Monster im Kopf: Von Aliens, KI und Zombies

Von Monstern zu KI-Wokeness: Jan und Gordian diskutieren ĂŒber verborgene Bedrohungen im Kino, die TĂŒcken kĂŒnstlicher Intelligenz und warum die deutsche Theaterszene nicht immer verstĂ€ndlich ist.​ Ein zentrales Thema der Folge ist die Kunstform des "verborgenen Monsters" in der Filmgeschichte. Am Beispiel von Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" (1968) und Ridley Scotts "Alien" (1979) analysieren wir, wie große Regisseure durch das bewusste Nicht-Zeigen von Bedrohungen maximale Spannung erzeugen.​ KI-Bias und die Google-Kontroverse Die Diskussion geht von HAL zu aktuellen KI-Themen. Gordian berichtet von Googles umstrittenem Versuch, DiversitĂ€t in KI-generierten Bildern zu erzwingen, was zu Ergebnissen wie einer schwarzen PĂ€pstin oder schwarzen Wehrmachtssoldaten fĂŒhrte.​ Die beiden analysieren, dass KI nicht "versteht", sondern nur Muster reproduziert. Googles Ansatz entlarvte die Grenzen dieser Technologie. Doch die katholische Kirche sei der eigentliche Aufreger, nicht die KI. Open Source Wir erlĂ€utern die Philosophie von Open Source und Creative Commons. Unser Podcast selbst steht unter einer Creative Commons-Lizenz, welche Weitergabe und Bearbeitung erlaubt, solange die Urheber genannt werden und die gleichen Lizenzbedingungen gelten.​ Deutsche Theaterszene: Zwischen Elfenbeinturm und ZugĂ€nglichkeit Gordian kritisiert die deutsche Theaterszene als zunehmend selbstreferenziell. Moderne Inszenierungen wĂŒrden oft nur fĂŒr ein InsiderklĂŒngel verstĂ€ndlich sein, das die zahlreichen Referenzen und Brechungen entschlĂŒsseln kann. Er bemĂ€ngelt: "Ich glaube, das deutsche Theater irritiert nicht so sehr, wie das deutsche Theater selber denkt, dass es irritiert".​ Als positives Gegenbeispiel nennt Jan das Singspiel "SekretĂ€rinnen" (1996) und "Das Boot" im Ernst Deutsch Theater, wo der Kriegsberichterstatter von einem Schauspieler mit nordafrikanischen Wurzeln gespielt wurde. Die Folge schließt mit einer Analyse von "Zombie" von den Cranberries. In dieser Folge erfĂ€hrst du: - Wie Kubrick und Ridley Scott durch das Nicht-Zeigen von Monstern maximale Spannung erzeugten - Warum Googles Versuch, KI-Bias zu korrigieren, nach hinten losging und was das ĂŒber die Grenzen von kĂŒnstlicher Intelligenz aussagt - Was Open Source wirklich bedeutet und warum "frei" nicht gleich "kostenlos" ist - Weshalb die deutsche Theaterszene oft am Publikum vorbeispielt und welche Ausnahmen es gibt Wie The Cranberries' "Zombie" zum Antikriegslied gegen historische Traumata wurde Abonniert unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder auf YouTube, teilt diese Folge mit Freund:innen und erzĂ€hlt uns in den Kommentaren auf YouTube oder Bluesky von euren eigenen Erfahrungen mit "verborgenen Monstern" – sei es im Kino, in der Technologie oder in gesellschaftlichen Debatten. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast
Im #vzzzPodcast finden #JanTimm und ich ja meist zusammen. Dieses Mal ist es kontrovers. Wie seht ihr es? Können gute Serien mit guten BĂŒchern mithalten?
https://youtube.com/shorts/fQ3aa2mgAMY?feature=share
Kontrovers: Sind BĂŒcher wirklich besser als Serien?

YouTube
Die Kinoplakate locken euch zu Wuthering Heights? Wenn ihr euch nicht sicher seid, gibt es hier #WutheringHeights in 40 Sekunden. Ein toller Service vom #vzzzPodcast
https://youtube.com/shorts/bOjnDe05654?feature=share
Wuthering Heights schnell erklÀrt

YouTube

Einem #Studium wird einer #Ausbildung in den meisten Bereichen der Vorzug gegeben: In Anerkennung, Karriere, Gehalt. Sind die Menschen, die ein Studium absolviert haben, wirklich die Geeigneteren fĂŒr so viele Jobs? Oder gibt es da noch andere HintergrĂŒnde? #JanTimm und ich diskutieren das in der neuen Folge #vzzzPodcast.

https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2026/02/13/vz145-handwerk-hierarchien-deutsche-klassengesellschaft-in-der-statistischen-falle/

VZ145 Handwerk und Hierarchien: Die Klassengesellschaft in der Statistik-Falle

Zwischen Bierverkostung und Medizinstudien: Jan und Gordian diskutieren Bildungsmythen, warum Meister besser verdienen als Akademiker, und wie Statistik deutsche Klassenunterschiede unsichtbar macht – mit einer Spur Heiserkeit & viel Wahrhaftigkeit Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon lĂ€nger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Diskussion ĂŒber medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 BĂŒrger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berĂŒchtigtem Cognitive Exam), das rĂŒckwĂ€rtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber frĂŒh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zĂ€hlt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies fĂŒhrt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitĂ€rer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb fĂŒhren, ausbilden, verhandelt von einer Position der StĂ€rke. Generische Akademiker prĂŒgeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher BeschrĂ€nkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfĂ€hrst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das ĂŒber deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlĂ€gt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele UniversitĂ€tsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschĂ€tzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzĂ€hle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social

Von Zeit zu Zeit - #vzzzPodcast