30 Jahre Haft beschädigen - eine Transfrau will zurück in die JVA

In der neuen Ausgabe von „Zeit-Verbrechen“ wird über eine fast 60-jährige Transfrau berichtet, die nach 30 Jahren gegen ihren Willen aus der Haft entlassen wurde. Seitdem versucht sie vieles, um zurück zu kommen, in den aus ihrer Sicht „geschützten“ Rahmen.

Neue Anklage für Bagatelldelikte

Für zwei Bagatelldelikte, Vortäuschen einer Straftat sowie eine Taxifahrt für die sie nicht bezahlte (8,60 €) wird sie vom Landgericht Essen zu einer geringen Strafe sowie der (potentiell lebenslangen) Unterbringung in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Mittlerweile sitzt sie in der forensischen Psychiatrie Bedburg-Hau ein,.

Der ZEIT-Artikel ist erfreulich empathisch geschrieben und zeigt die Verzweiflung der Betroffenen Person auf, die sich in der Welt außerhalb geschlossener Institutionen nicht zurecht findet.

Der Psychiater – eine problematische Figur

Als eine problematische Figur in dem Strafverfahren gegen die Betroffene erweist sich der forensische Psychiater, Dr. med. Marc-Philipp Lochmann, vom Forensisches Institut Bochum, oder wie ihn die ZEIT-Journalistin etwas maliziös nennt, „ein junger Mann namens Lochmann“, denn er spult die Standardsprüche ab, wie sie hundert-, ja tausendfach in den Gerichtssälen zu hören sind: Narzissmus, emotional instabile Persönlichkeit, dissoziale Züge. Zudem sei die Betroffene gefährlich: „Dass eine schwere Straftat folgen wird, steht fest.", gibt sich Lochmann überzeugt.

Das Urteil

Nur 30 Minuten brauchen die Richter:innen und Schöff:innen des Landgerichts Essen, um sich zu beraten und einen Menschen lebenslang wegzusperren. Das Urteil lautet auf fünf Monate (!) Freiheitsstrafe wegen Betrugs und des Vortäuschens einer Straftat. Sowie die potentiell lebenslange Unterbringung in der forensischen Psychiatrie.

Quelle: https://archive.is/20250915180640/https://www.zeit.de/zeit-verbrechen/2025/34/leben-gefaengnis-resozialisierung-haftstrafe-freiheit

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Vortäuschung von Macheten-Überfall, die bösen Linken sollten es gewesen sein - Update:

Abgetrennte Finger aus Glascontainer gehören Rechtsextremisten

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/ueberfall-park-finger-ermittlungen-polizei-102.html

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Straftat vorgetäuscht? Abgetrennte Finger aus Glascontainer gehören Rechtsextremisten

Knapp zwei Wochen nach der mutmaßlich vorgetäuschten Macheten-Attacke auf einen Mann in Chemnitz betätigt die Polizei: Die drei abgehackten Finger aus einem Glascontainer gehören dem Mann, der angeblich überfallen wurde.

MDR

Ach Chemnitz...

"Der 29-Jährige aus der rechten Szene hatte angegeben, er sei am 15. August in einem Chemnitzer Park von einer Gruppe Vermummter schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fand die Soko Linksextremismus des LKA dafür jedoch keine Beweise. Stattdessen ermittele sie jetzt gegen den Geschädigten wegen Vortäuschens einer Straftat." (aus MDR Kurzmeldung)

siehe auch:
https://www.blick.de/chemnitz/nach-ueberfall-in-chemnitzer-stadtpark-neue-erkenntnisse-wenden-das-blatt-artikel13007015

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Nach Überfall in Chemnitzer Stadtpark: Neue Erkenntnisse wenden das Blatt

<b>Blaulicht</b> Staatsanwaltschaft Chemnitz und der Soko LinX des Landeskriminalamtes Sachsen nehmen Stellung

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz