ALIEN (1979)
schon immer noch sehr guter Film mit abgefahrenen Tarkowski-Momenten.
Kaum zu glauben, dass er schon 46 Jahre alt ist.

#Alien #Film #Tarkowski #RidleyScott

KUBRICK / TARKOVSKY

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Wir setzen unsere #Solaris Reihe mit der Verfilmung von Andrej #Tarkowski aus dem Jahr 1972 fort. Die Wirkung von seiner Film ist körperlich spĂŒrbar. Wir sind uns nicht ganz einig, ob wir das Genre hypnotischer oder meditativer Film nennen möchten oder einfach bei #Slowcinema bleiben. Mit Blick auf die Skyline von Marzahn und die menschenleeren Straßen fĂŒhlen wir uns wie in einem dystopischen Filmszenario, das perfekt zur Stimmung von Solaris passt. https://eigentlich-podcast.de/egl054-solaris-von-andrei-tarkowski-eine-erloesungsgeschichte-in-ausserirdischer-kulisse/
EGL054 Solaris von Andrei Tarkowski – Eine Erlösungsgeschichte in ausserirdischer Kulisse

Satorius: „Sie sind keine Frau, Harvey ist tot. Sie sind eine mechanische Wiederholung, eine Kopie, eine Matrize!” Harvey: „Ja, schon möglich. Aber ich werde zu einen Menschen. Ich kann schon auskommen ohne Kris. Ich liebe ihn, ich bin ein Mensch.” Wir setzen unsere Reihe Solaris direkt fort und wir setzen unsere vorherige Episode zu Solaris als bekannt voraus. In dieser Folge begeben wir uns in den Kunstfilm der Sowjetunion: Andrei Tarkowski verfilmte Solaris 1972 mit geringem Budget. Dennoch wurde der dritte Film des Regisseurs von der Kritik als Meisterwerk gefeiert. Tarkowski hat eine eigene Filmsprache entwickelt, die er auch in diesem Film weiter ausbaut. Wir sind uns nicht ganz einig, ob wir das Genre hypnotischer oder meditativer Film nennen möchten oder einfach bei Slowcinema bleiben. Die Wirkung von Tarkowskis Film ist körperlich spĂŒrbar, auch wenn der Film, wie es Flo zur Vorbereitung gemacht hat, in 1,5-facher Geschwindigkeit lĂ€uft. Der Akt des Zuschauens wird zu einem kartharsischen Akt, der Film nimmt uns mit auf eine innere und Ă€ußere Reise des Protagonisten Kris Kelvin. Tarkowski lĂ€sst die ersten 40 Minuten des Films auf der Erde spielen, auf dem StĂŒck Heimat von Kris, wo wir seinen Vater, seine Tante und seine Kinder kennenlernen. Und auch ein StĂŒck Solaristik, die wissenschaftliche Lehre, die sich um den rĂ€tselhaften Ozean auf Solaris gebildet hat, in Gestalt eines engen Freundes des Vaters, Berton, der die ersten unwirklichen Erfahrungen auf dem Planeten Solaris gemacht hat. Der Ozean erscheint in Tarkowskis Solaris als wolkenverhangenes Meer, das sich gelegentlich zu Strudeln aufbĂ€umt. Der Film hĂ€lt sich streckenweise recht eng an die Romanvorlage. Die Kernaussage geht aber in eine andere Richtung, die Lem missfiel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kris' Beziehung zu seiner ehemaligen Geliebten Harvey. Harvey taucht als Gast von Kris auf der Raumstation Solaris auf, und es entwickelt sich eine neue Liebe, die nicht ganz der Vorlage von Stanislaw Lem entspricht. Harvey ist sich ihrer unnatĂŒrlichen Herkunft bewusst und entwickelt eine eigene IdentitĂ€t. Tarkowski wirft in seiner Verfilmung die Frage auf, inwieweit das Menschliche in einer unmenschlichen Umwelt Bestand haben kann. Dieses SpannungsverhĂ€ltnis ĂŒbertrĂ€gt er auf sein Figurenensemble und schafft so eine Erlösungsgeschichte mit anthropozentrischer Perspektive in einem außerirdischen Raum. Stansilav Lem kritisierte die Reduktion des Stoffes auf ein "Familienmelodram". Tarkowski konzentrierte sich eher auf Schuld, Verantwortung und Metaphysik statt auf Lems erkenntnistheoretische Fragen. Die Liebe wird als identitĂ€tsstiftende Kraft inszeniert. Dies kulminiert in einer Szene in der Bibliothek, als die einsetzende Schwerelosigkeit das ineinander verschlungene Paar Harvey und Kris ikonenhaft in die Höhe schweben lĂ€sst, umrahmt von kulturellen Interior und Relikten wie Bildern und BĂŒchern. Auch wir fĂŒhlen uns auf unserer Wanderung wie in einem Zwischenraum, denn die Hauptstraße, die uns nach Marzahn fĂŒhrt, ist fĂŒr den Verkehr komplett gesperrt. Auch auf der Straße treffen wir mitten in der Woche keine Menschen. Mit Blick auf die Skyline von Marzahn und die menschenleeren Straßen fĂŒhlen wir uns wie in einem dystopischen Filmszenario, das perfekt zur Stimmung von Solaris passt.

Eigentlich Podcast
AnlĂ€sslich des zweijĂ€hrigen JubilĂ€ums von Eigentlich-Podcast widmen wir uns einem Archetyp der Science-Fiction-ErzĂ€hlung: #Solaris von StanisƂaw #Lem und den Adaptionen des Stoffes von Andrei #Tarkowski und Steven #Soderbergh. Freut euch auf EGL053 - EGL055!

Mittlerweile sind seine Filme wirklich selten zu sehen und viele kennen ihn gar nicht - den russischen Filmregisseur Andrei Tarkowski, der heute vor 92 Jahren geboren wurde und 1986 starb. #HappyBirthday

Die Doku EXIL UND TOD von 1987 gibt einen guten Einblick in seine letzten Jahre im Westen, ĂŒber die Filme #NOSTALGHIA und #OPFER sowie seine schwere Erkrankung.
#Tarkowski #Tarkovsky
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https://www.youtube.com/watch?v=mjKfUhk0Vu4&list=PLWvDlkE5aLvT20KzPVYaCMQkns_DyDd04

Andrei Tarkovsky's Exile and Death ("Exil und Tod", Engl. Subs)

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Das sowjetische Kino ist immer noch ein ziemlich riesiger weißer Fleck auf meiner cineastischen Landkarte. Aber immerhin die Spielfilmografie von #AndreiTarkowski habe ich mit seinem elliptischen DebĂŒt #IwansKindheit (1962) nun fast komplett nachgeholt: https://boxd.it/4tomFV #tarkowski
A ★★★★ review of Ivan's Childhood (1962)

An IWANS KINDHEIT und Iwans Kindheit haften die anscheinend auf ewig wiederkehrende Verdammnis und Schuld der Kriegstreiberei. Eine Unschuld kann es nicht mehr geben in einer Welt, in der das Kind dem lebensfeindlichen Fluss entkreucht und damit dem sicher geglaubten Tod durch die Finger rinnt, nur um direkt wieder hineingeschickt zu werden und von dieser Grausamkeit dann auch noch selbst ĂŒberzeugt zu sein. Es sind hier nicht die Bilder, mit denen Tarkowski das Grauen heraufbeschwört, sondern die elliptische ErzĂ€hlweise, die zwischen den poetisch arrangierten Motiven nur AbgrĂŒnde zulĂ€sst. Ohne Glorifizierung. Ohne falschen Heroismus.

Es wĂ€re eigentlich mal wieder Zeit fĂŒr #Tarkowski.

#Tarkovskij #барĐșĐŸĐČсĐșĐžĐč