A ★★★ review of Stalker (1979)

Genre:☣️ Post Apokalypse Schön gestaltet auf Instagram Teil der Movie Night 2024 Challenge von Holger Haag The Movie Book | Milestones of the cinema history 2024 Ranking WORUM GEHT ES IN "STALKER"? "Stalker" (Originaltitel: Сталкер), der fünfte Spielfilm des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski, wurde in den Jahren 1978/79 gedreht. Die von Mosfilm produzierte Produktion gilt als Klassiker sowohl des sowjetischen Kinos als auch des Science-Fiction-Genres. In einer undefinierten Stadt liegt am Rand ein mysteriöses Gebiet, die „Zone“. Die Ursache der seltsamen Phänomene dort bleibt unklar: Waren es Außerirdische oder ein Meteorit? Die Zone ist abgesperrt und schwer bewacht. Dennoch führt

A ★★★★½ review of Andrei Rublev (1966)

Ein schonungsloser Ritt durch Teile der russischen Geschichte, bei dem Kontinuitätslinien des religiösen Fundamentalismus, des größenwahnsinnig-radikalen Nationalismus, der feudalistischen Ausbeutung und Unterdrückung, des Rassismus, der patriarchalen Gewalt und von verschiedensten Rattenfängern. Wie umgehen mit einer derartigen Vergangenheit, mit im Namen irgendwelcher Säulenheiliger begangenen Verbrechen, die nicht nur immer weiter verklärt werden, sondern wieder als stolze Tradition angeführt werden? Wie können Künstler*innen unter diesen Umständen schaffen oder sterben Künstler*innen in einer derartigen Welt bereits vor ihrer fleischlichen Hülle? All das gipfelt schließlich in einer Sequenz, bei der ich unweigerlich an den letzten Part von Fellinis 8½ denken musste – in der

Gesehen: Andrei Rublev (1966)

https://www.youtube.com/watch?v=t1d5FSyMEd8

SU, R: Andrei Tarkowski, D: Anatoliy Solonitsyn, Ivan Lapikov, Nikolay Grinko, Nikolai Sergeyev, Irma Raush, Nikolay Burlyaev, Wikipedia

Ein schonungsloser Ritt durch Teile der russischen Geschichte, bei dem Kontinuitätslinien des religiösen Fundamentalismus, des größenwahnsinnig-radikalen Nationalismus, der feudalistischen Ausbeutung und Unterdrückung, des Rassismus, der patriarchalen Gewalt und von verschiedensten Rattenfängern.

Wie umgehen mit einer derartigen Vergangenheit, mit im Namen irgendwelcher Säulenheiliger begangenen Verbrechen, die nicht nur immer weiter verklärt werden, sondern wieder als stolze Tradition angeführt werden? Wie können Künstler*innen unter diesen Umständen schaffen oder sterben Künstler*innen in einer derartigen Welt bereits vor ihrer fleischlichen Hülle?

All das gipfelt schließlich in einer Sequenz, bei der ich unweigerlich an den letzten Part von Fellinis 8½ denken musste – in der völlig im Tunnel, völlig größenwahnsinnig einem überlebensgroßen Ziel hinterhergeeifert wird; in der Hoffnung, dass mit dem Erreichen dieses Ziels die Erlösung kommt. Nur gerät dabei komplett unter die Räder, dass schon längst niemand mehr weiß, was das Ziel ganz konkret bedeutet – oder ob es überhaupt jemals einer gewusst hat.

★★★★½

https://andrepitz.de/2024/08/14/gesehen-andrei-rublev-1966/

#AnatoliySolonitsyn #AndreiRublev #AndreiTarkowski #AndrejRubljow #Filme #Filmkritik #IrmaRaush #IvanLapikov #NikolaiSergeyev #NikolayBurlyaev #NikolayGrinko

Andrei Rublev | Trailer | Opens August 24

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Das sowjetische Kino ist immer noch ein ziemlich riesiger weißer Fleck auf meiner cineastischen Landkarte. Aber immerhin die Spielfilmografie von #AndreiTarkowski habe ich mit seinem elliptischen Debüt #IwansKindheit (1962) nun fast komplett nachgeholt: https://boxd.it/4tomFV #tarkowski
A ★★★★ review of Ivan's Childhood (1962)

An IWANS KINDHEIT und Iwans Kindheit haften die anscheinend auf ewig wiederkehrende Verdammnis und Schuld der Kriegstreiberei. Eine Unschuld kann es nicht mehr geben in einer Welt, in der das Kind dem lebensfeindlichen Fluss entkreucht und damit dem sicher geglaubten Tod durch die Finger rinnt, nur um direkt wieder hineingeschickt zu werden und von dieser Grausamkeit dann auch noch selbst überzeugt zu sein. Es sind hier nicht die Bilder, mit denen Tarkowski das Grauen heraufbeschwört, sondern die elliptische Erzählweise, die zwischen den poetisch arrangierten Motiven nur Abgründe zulässt. Ohne Glorifizierung. Ohne falschen Heroismus.

Picknick am Wegesrand

geschichte über sogenannte stalker, die immer wieder in die zone eindringen, um nach artefakten zu suchen. die zone ist eine von sechs auf der erde, die von ausserirdischen stammen und die kaum erforscht sind. es herrschen menschenfeindliche bedingungen, sodass jeder ausflug unter hohem risiko statt

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