Tourists around world boycotting US over Trump - 'No one wants to come here'
Tourists around world boycotting US over Trump - 'No one wants to come here'
Do Not Travel To The United States
Der frĂŒhere FIFA-PrĂ€sident Joseph S. Blatter hat FuĂballfans von Reisen zur Weltmeisterschaft in die USA abgeraten. "FĂŒr die Fans gibt es nur einen Ratschlag: Bleibt den USA fern"
Er Ă€uĂerte Sicherheitsbedenken und verwies auf die politische Lage, die fĂŒr Besucher problematisch sein könnte
Pieth, -, erklĂ€rte, dass Fans bei der Einreise in die USA möglicherweise direkt zurĂŒckgeschickt oder nach Mittelamerika deportiert werden könnten
Former FIFA Boss Sepp Blatter and French Soccer Icon Michel Platini Cleared of Corruption Charges in Swiss Court
#Variety #Global #News #FIFA #MichelPlatini #SeppBlatter
Und: missachtete Dokumentarperlen
GlĂŒcklich ein Land, das keine anderen Probleme hat, als die Frage, wer in seinen ĂŒberflĂŒssigen TV-Talkshows Recht hat, und wer nicht. Ich bin immer dafĂŒr, die Dinge positiv zu sehen. Unbezweifelbar scheint mir, dass es ĂŒberall auf der Welt einen Mob mit tiefsitzenden eliminatorischen BedĂŒrfnissen gibt. Ich kenne das von mir: wenn morgens um 7 LaubblĂ€ser angehen, entsteht selbst in mir ein spontanes BedĂŒrfnis nach schweren Waffen. So Ă€hnlich geht es augenscheinlich auch den wenigen Menschen, die TV-Talkshows gucken oder dazu gezwungen werden. Das ist ja immer noch besser und mglw. therapeutischer als echter Krieg.
Wenn ich im DLF, wie heute morgen, âNachrichtenâ höre, die der Regierungssprecher nicht schöner schreiben könnte, dann gibt es an meinem Radio-Receiver aus den 80er Jahren ganz praktische Knöpfe, auf die ich nur leise drĂŒcken muss, und schon geht es mir besser. WĂ€re sicher auch eine gute Idee fĂŒr die Massen, die hooliganartig in asozialen Netzwerken aufeinander losgehen. Gewinnerin ist immer â wie beim Roulette â die âBankâ, also in diesem Fall der datenrĂ€ubernde und KĂŒnstliche Idiotie (KI) entwickelnde IT-Konzern. Aber zweifellos besser, die Hooligans toben digital eingesperrt, als auf meinem sonnenbeschienenen Fussweg zum Mittagessen âŠ
Wenn ich wissen will, was in den TV-Shows so los ist, genĂŒgt mir die 5-Minuten-Zusammenfassung der âHöhepunkteâ vom Fachmann.
Empfehlungen: TĂŒrkei-Opposition, Wundersame Bahn, Infantino
Es gibt nicht nur MĂŒll (âTrashâ), sondern auch Perlen im Misthaufen.
Z.B berichtete Susanne GĂŒsten hier ĂŒber die Opposition in der TĂŒrkei (Audio 5 min), kurz vor den Wahlen im Mai. Das ist wichtig. Der DLF schwĂ€cht sich publizistisch selbst, weil er glaubt âaus dem Nutzerverhalten unser Hörer wissen wir, dass die Inhalte unserer Programme wesentlich mehr gehört als gelesen werdenâ. Darum wird die Veröffentlichung von Texten verringert, selbst wenn sie durch die Autor*inn*en lĂ€ngst geschrieben sind, und nur online gestellt werden mĂŒssten. Ein BĂŒckling vor der niedergehenden Lobby der ZeitungsmilliardĂ€rsfamilien.
In Griechenland gab es eine Zugkatastrophe, ĂŒber die ausgiebig gruselig berichtet wird. Wenig ist ĂŒber die HintergrĂŒnde zu erfahren. Im FAZ-Wirtschaftsteil werden sie nur fĂŒr Eingeweihte (Paywall) berichtet. SchĂ€uble ist schuld. In der griechischen Schuldenkrise wurde die Regierung von Deutschland und der EU genötigt, Staatseigentum zu âprivatisierenâ. Der Hafen von PirĂ€us ging an China (ganz freiwillig!), und Teile der Eisenbahn gingen an die italienische Staatsbahn FS. Investiert wurde seitdem kaum, noch kaumer in die Sicherheitssysteme. Und so geschah âmenschliches Versagenâ und die Verhaftung einzelner SĂŒnder fĂŒr die Medien ⊠In Griechenland ist Wahlkampf (wie in der TĂŒrkei s.o.). Ăber die Deutche Bahn gibts ein ZDF-Feature âWas bremst die Bahn?â von Maik Gizinskis â das haben gestern mehr Leute geguckt als âLanzâ. Und wĂ€re in Griechenland eine gute Idee gewesen.
Gestern gabs in der ARD eine Dokumentation âInfantinoâ von Benjamin Best, Robert Kempe und Matthias Schulte. Zur besten Sendezeit kurz vor der Tagesschau. 1,3 Mio. guckten zu, das war mager, aber immer noch mehr als âMaischbergerâ. Das der Klimavernichtung (âWintersportâ) zuglotzende Publikum nutzte die Zeit zum Toilettengang und Abendessenmachen. Derselbe âWintersportâ drĂŒckte den ARD-âMarktanteilâ gestern unter 10% â das Publikum ist also weniger doof als seine Anstalten. Es verpasste gutes Dokumentarhandwerk, das auch vor SkurrilitĂ€ten nicht zurĂŒckschreckte, indem es den Infantino-Förderer und Patenonkel Sepp Blatter als Kronzeugen auffuhr. Das Politikproblem allerdings können auch die besten TV-Dokumentaristen nicht lösen. Der Gangster Infantino hat sich die Welt â ganz nach dem Vorbild Blatters â da draussen gewogen gemacht: die, die ihn mit ihrem Geld zuscheissen, und die armen Schlucker, denen er ein wenig davon zusteckt. Deutsche Aussen- und Fussballpolitik tut beides nicht, zeigt nur mit dem ausgestreckten Finger drauf, um ihr heimisches Publikum damit zu beeindrucken. Und wundert sich dann, dass sie auf Fifa-Kongressen so allein ist. Selbst in der europĂ€ischen Uefa sind die arabischen FeudalgeldsĂ€cke lĂ€ngst eingedrungen. Mögliche BĂŒndnispartner in Frankreich und Kleinbritannien sind schon unterwandert. Wie es parallel in der EU imgange ist (âQatargateâ, âMarokkogateâ). Widerstand ist zwecklos? Ja, so denkt der DFB. Und die Bundesregierung sowieso.
Ich habe mir in der ARD-Mediathek nach Infantino âeinen Wolfâ gesucht. Suchen Sie selbst. Die stĂ€rkere Analyse war sowieso die vom Tom Theunissen und Olli Dittrich. UnĂŒbertroffen.