"verkommt" ist gut đŸ€Ł Leider erfĂŒllt die Kirche nicht einmal die Mindeststandards des deutschen Arbeitsrechts, daher sollte eigentlich ein Gewerbeuntersagungsverfahren eingeleitet werden.

#Kirchenkritik
#Kirchenaustritt
#OhneMich
#SĂ€kularisierung
#TrennungVonStaatUndKirche
#AufklÀrung
#Missbrauchsskandal
#ReformStattStillstand
#KirchensteuerNeinDanke
#Religionskritik

Stille Erweckung: Wunsch oder Wirklichkeit?

In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan ĂŒber ein PhĂ€nomen, das in den letzten Monaten immer hĂ€ufiger auftaucht: Junge Menschen interessieren sich wieder fĂŒr Glauben, Kirche und SpiritualitĂ€t. In Grossbritannien steigen die Kirchenbesuche der Generation Z deutlich an. In Frankreich lassen sich so viele junge Erwachsene taufen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf TikTok, YouTube und Instagram entdecken Millionen religiöse Inhalte – von Gebeten bis zu sehr klaren Glaubensbekenntnissen. Die PhĂ€nomene werden unter dem Begriff des «Quiet Revival» gefasst, eine stille Erweckungsbewegung also, welche das Potenzial haben könnte, den SĂ€kularisierungstrend aufzuhalten und die KirchenbĂ€nke wieder zu fĂŒllen


Was ist da los? Wir schauen genauer hin: Was sagen die Zahlen wirklich – und wo beginnt der Hype?
Geht es um Sinnsuche in Krisenzeiten, um Gemeinschaft gegen Einsamkeit, um Orientierung in einer ĂŒberfordernden Welt? Welche Rolle spielen digitale «Christfluencer», neue Frömmigkeitsformen – aber auch politische Gegenbewegungen und kulturelle Abgrenzungen?

Und wir stellen die Frage, die uns als reformierte Christ:innen besonders betrifft:
Was bedeutet das fĂŒr die evangelisch-reformierte Kirche? Sind wir anschlussfĂ€hig fĂŒr junge Sinnsuchende – oder stehen wir uns mit unserer eigenen Milieuverengung im Weg? Sind wir als stark akademisch geprĂ€gte Kirche offen genug fĂŒr andere Formen von SpiritualitĂ€t, andere Sprachen des Glaubens, andere ZugĂ€nge zu Gott?
Oder erklÀren wir Glauben so gut, dass man ihn gar nicht mehr ausprobieren kann?

Ausserdem erzĂ€hlt Manuel zu Beginn, wie ihn einer der Zwerghasen auf Trab hĂ€lt, der letzte Woche krank geworden ist – und Stephan erinnert sich an einen Snowboard-Tag, der ihn wieder mit der Welt versöhnt hat


 

Quellen

Die Studie der bible society lĂ€sst sich hier herunterladen – die kritische Einordnung der PhĂ€nomene durch Prof. Edgar Wunder findet sich hier.

Und wer noch mehr zum Thema erfahren will, soll unbedingt in die diese Folge des Podcasts «Reflex» reinhören. Michelle spricht dort mit zwei spannenden GĂ€sten ĂŒber das PhĂ€nomen des «Silent Revival».

 

#Erweckung #Influencer #Jugendliche #Kirche #ReformierteKirche #SĂ€kularisierung

Die Mehrheit der Deutschen ist nicht mehr religiös!

Eine aktuelle fowid-Studie verdeutlicht, wie weit die #SĂ€kularisierung vorangeschritten ist.

Weiterlesen: https://fowid.de/meldung/elf-fragen-staat-gesellschaft-weltanschauung-2025

https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/mehrheit-nicht-mehr-religioes

#konfessionsfrei

Wege aus dem Konflikt – Studienwoche 2022

Studierende mit christlicher und Studierende islamischer Religion, fĂŒnf Tage Zusammensein – dazu eine Menge Fragen zum eigenen Nachdenken und fĂŒr die Diskussion untereinander.

Viele Fragen rund um das Thema „Konflikt- und Friedensethik“

Welchen Beitrag leisten Religionen fĂŒr ein friedliches Zusammenleben? Was sind die Voraussetzungen, dass sie, dass wir ĂŒberhaupt in einen Dialog treten können? Welche Bilder des Anderen tragen wir in unseren Köpfen? Wie wurden und werden Narrative konstruiert, stimmen sie sachlich wie historisch ĂŒberhaupt, und wer verfolgt mit ihnen welche Ziele? Und wie geht es uns selbst, wenn wir plötzlich in ein Planspiel gesteckt werden: Da berichtete ein – fiktiver – Zeitungsartikel ĂŒber Unruhen zwischen einer sich radikalisierenden muslimischen Gemeinde und einem islamfeindlichen Stadtviertel. Wie bringt man in dieser spannungsgeladenen Situation ein Treffen mit allen Beteiligten zustande, mit der Kommune, der BĂŒrgermeisterin und der Integrationsdezernentin?

Lexikon des Dialogs

Veranstalter der Studienwoche zu christlich-islamischen Beziehungen im europĂ€ischen Kontext waren die Eugen-Biser-Stiftung und die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Und mit einem Blick ins Lexikon, genauer gesagt ins „Lexikon des Dialogs: Grundbegriffe aus Christentum und Islam” (erschienen 2013), begann das Programm. Ziel des Nachschlagewerks sei es gewesen, Verstehenshorizonte fĂŒr die SchlĂŒsselbegriffe einer Religion auszuloten, und eine gemeinsame Sprache zu schaffen, sagte Stefan Zinsmeister von der Eugen-Biser-Stiftung. Aber wie weit ist das gelungen? „Friede“, „Toleranz“, „Politik”, „Verfassung” – die Lexikonartikel setzen sich aus unterschiedlichen AnsĂ€tzen, Formen und Stilen zusammen. Wie reprĂ€sentativ oder allgemeingĂŒltig sind sie im Einzelnen? Die ganz und gar nicht trockene Arbeit an den Lexikonartikeln legte den Studierenden eine kritische Reflexion nahe ĂŒber die Schwierigkeiten, Inhalte der eigenen oder einer anderen Religion begrifflich genau und trotz Zwang zur Kompaktheit gĂŒltig zu formulieren.

BegegnungsverhÀltnisse

Mit Dr. Ufuk Topkara („Konversationen auf dem Weg zu einer pluralen Gesellschaft: BegegnungsverhĂ€ltnisse von Islam und Christentum”) kam es dann zu einem Austausch ĂŒber das WahrheitsverstĂ€ndnis und die (vermeintliche) Essenz der eigenen Religion, ĂŒber die UrteilsfĂ€higkeit des Menschen angesichts göttlicher Allmacht sowie ĂŒber den Umgang mit anderen Religionen und Weltvorstellungen. Es stellte sich heraus, wie entscheidend es ist, sich ĂŒber die Positionierung innerhalb der eigenen Religion im Klaren zu sein, um nach außen hin sprachfĂ€hig zu werden.

Dr. Michaela Quast-Neulinger („Der Beitrag der Religion(en) zu einem Friedensprojekt Europa – Systematisch-theologische Perspektiven auf das VerhĂ€ltnis von Christentum und Islam”) warf weitere Fragen auf: Wie kommen wir heraus aus den Mechanismen von Othering, Selbstviktimisierung, Immunisierung und Feindschaft? Wie steht es um das VerhĂ€ltnis und die GesprĂ€che der beiden Religionen? Das reflektierten die Studierenden mit einem Blick auf das „Dokument ĂŒber die Geschwisterlichkeit aller Menschen und das Zusammenleben in der Welt”, welches 2019 von Papst Franziskus und Großimam Aáž„mad aáč­-áčŹaiyib unterzeichnet wurde. Abschließend gab Frau Quast-Neulinger einen Einblick, wie in der byzantinischen Theologie- und Reichsgeschichte die Jesusmutter Maria als Kampffigur inszeniert wurde – und wie dieses Narrativ bis heute fortbesteht, beispielsweise in Form der Marienbildchen, die Patriarch Kyrill den russischen Soldaten an die Ukraine-Front mitgibt.

Friedensethik

Dr. Veronika Bock („Christliche Ethik am Schnittpunkt von Friedensethik, MilitĂ€rethik und Sicherheitspolitik”) fragte, ob der Begriff „Friedensethik” nicht per se widersprĂŒchlich sei, und konkretisierte dies auf die Rolle der Ethik im MilitĂ€r hin. Dr. Bock arbeitet am „Zentrum fĂŒr ethische Bildung in den StreitkrĂ€ften (zebis)”, zu dessen Aufgaben es gehört, als kirchliche Bildungspartnerin der Bundeswehr in ethischen Fragen beratend zur Seite zu stehen. Diese Zusammenarbeit von Kirche und MilitĂ€r war nicht nur fĂŒr einige muslimische Studierende neu. Als Grundlagen eines „gerechten Friedens“, eines Leitprinzips der christlichen Friedensethik, skizzierte Dr. Bock Erinnern, Vertrauenaufbauen, Schuld, Versöhnung und Vergebung.

Dass manche Dinge bei genauerer Analyse schwieriger werden, als sie auf den ersten Blick scheinen, wurde auch deutlich bei der EinfĂŒhrung in die Grundlagen islamischer Friedensethik durch Dr. Heydar Shadi. Seine Kernaussage, die muslimischen Gelehrten seien sich einig darin, dass ausschließlich ein Verteidigungskrieg legitim sei, beantwortete fĂŒr viele zwar eine der wichtigsten Fragen. Doch blieb offen, ab wann ein Krieg defensiv und somit legitim sei.

Wie nimmt man in der deutschen Gesellschaft „die“ Muslime ĂŒberhaupt wahr?

Der Vortrag von Dr. Ertugrul Sahin prĂ€sentierte dazu Perspektiven, die fĂŒr die meisten Studierenden neu waren. Sahins Hauptaussage lautete: Gerade beim Umgang mit dem radikalen Islamismus finde eine Homogenisierung der Muslime in ihrer Gesamtheit statt. In der Konsequenz wĂŒrden einfache muslimische Merkmale, wie das Kopftuch, bereits als „radikal“ wahrgenommen – dabei machten tatsĂ€chlich radikale Islamisten unter den Muslimen in Deutschland nur einen geringen Teil aus. Beim anschließenden, eingangs erwĂ€hnten Planspiel wurde dieser theoretische Input auf ein Praxisbeispiel angewendet – das Propagieren und Dekonstruieren von dabei vorherrschenden Fremdbildern war fĂŒr alle Beteiligten eine ungewohnte, aber lehrreiche Erfahrung.

Wie verorten Musliminnen und Muslime sich selber?

DarĂŒber sprach Dr. Amir Dziri von der UniversitĂ€t Fribourg unter der Überschrift „Gesellschaftliche Megatrends: SĂ€kularisierung, Pluralisierung, Individualisierung.“ Eine seiner Thesen: Die Vorstellung, dass der Islam sowohl den Glauben und als auch den Staat zu reprĂ€sentieren habe, sei ein modernes PhĂ€nomen. In der islamischen Geschichte gebe es durchaus unterschiedliche Muster der VerhĂ€ltniszuordnung von Religion und Macht. Narrative, wie sie in Glaubensgemeinschaften kursierten, seien hĂ€ufig Konstruktionen, die historisch nicht belegbar seien.
Ferner stellte sich die Frage, inwiefern der Islam einer sĂ€kularen Selbstbestimmung bedarf, wie sie das Christentum offenbar entwickelt habe, und inwiefern diesbezĂŒglich islamische Normen mit solchen des Christentums vergleichbar sind.

Die Studienwoche in Lindenberg im AllgĂ€u bot einen Ort fĂŒr lebendigen Austausch, wĂ€hrend des offiziellen Programms ebenso wie beim gemeinsamen Essen und bei abendlicher FreizeitaktivitĂ€t. Das Gottesbild, die Rolle der heiligen Schriften, die Bedeckung der Frau und vieles mehr – hier wurde interreligiöser Dialog  nicht nur analysiert, sondern praktisch vollzogen und weitergefĂŒhrt.

Von den aus der Studienwoche 2022 hervorgegangenen Essays sind 2023 vier mit dem Preis der Georges Anawati Stiftung prÀmiert worden.

Dieser Bericht ist auch in der Zeitschrift CIBEDO-BeitrÀge 2023/1 erschienen.

Studienwoche 2022 CIBEDO BeitragHerunterladen

#Friedensethik #Fundamentalismus #IdentitÀtsprozesse #IslamInEuropa #Macht #MariaMaryam #SÀkularisierung

@Foto_Graf Eine unverzichtbare Stimme, und auch wenn es schon 1000 x kritisiert wurde und 1000 x von der Linken & dem deutschen Staat ignoriert wurde, noch einmal, vielleicht wird ja irgendwann nach dem 100000ten x endlich anerkannt, was falsch lÀuft: "Statt eine sÀkulare und humanistische Politik zu stÀrken, pflegt man weiterhin den Dialog mit reaktionÀren IslamverbÀnden." #sÀkularisierung #stopfundamentalism

@deutschlandfunk @radioFM4

Wann endlich Reform des ÖRR und #SĂ€kularisierung in Deutschland? Hallo #Ampel? Hallo #Gruene, hallo #SPD, hallo #FDP ???

Hallo es gibt eine neue Bundestagspetition zur Abschaffung des #Blasphemieparagraphen.

Hauptpetent ist Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung.

Text der Petition

Mit der Petition wird die ersatzlose Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) gefordert.

BegrĂŒndung

Nach deutschem Recht hĂ€tten die ĂŒberlebenden Mitglieder der Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verurteilt werden mĂŒssen, da ihre Zeichnungen Fundamentalisten dazu animierten, Terrorakte zu begehen, welche den „öffentlichen Frieden“ gefĂ€hrdeten. Denn genau dies ist Inhalt von § 166 StGB: „Wer öffentlich oder durch Verbreiten eines Inhalts den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

#Blasphemieparagraph §166 StGB
#SĂ€kularisierung

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2024/_01/_05/Petition_161923.$$$.a.u.html

Petitionen: Petition 161923

Zum 1. MĂ€rz wird Alexander Stubb von der Nationalen Sammlungspartei neuer PrĂ€sident Finnlands. BezĂŒglich der Außenpolitik, besonders im Hinblick auf Russland, werden zur aktuellen Politik seines VorgĂ€ngers Niinistö keine großen VerĂ€nderungen erwartet. Nachdem Stubb sich in einer Diskussion mit Erzbischof Kari MĂ€kinen vor einigen Jahren jedoch fĂŒr eine Trennung von Politik und Religion ausgesprochen hatte, setzen sĂ€kulare Menschen Hoffnungen darauf, dass religiöse EinflĂŒsse keinen weiteren Boden in der finnischen Politik gewinnen.
Finnland: Neuer PrĂ€sident Stubb fĂŒr Trennung von Staat und Kirche
Finnland: Neuer PrĂ€sident Stubb fĂŒr Trennung von Staat und Kirche

Zum 1. MĂ€rz wird Alexander Stubb von der Nationalen Sammlungspartei neuer PrĂ€sident Finnlands. BezĂŒglich der Außenpolitik, besonders im Hinblick auf Russland, werden zur aktuellen Politik seines VorgĂ€ngers Niinistö keine großen VerĂ€nderungen erwartet. Nachdem Stubb sich in einer Diskussion mit Erzbischof Kari MĂ€kinen vor einigen Jahren jedoch fĂŒr eine Trennung von Politik und Religion ausgesprochen hatte, setzen sĂ€kulare Menschen Hoffnungen darauf, dass religiöse EinflĂŒsse keinen weiteren Boden in der finnischen Politik gewinnen.

Der katholischen Kirche laufen in den meisten LĂ€ndern der Welt die GlĂ€ubigen davon. GrĂŒnde dafĂŒr sind der Umgang der Kirche mit sexualisierter Gewalt durch Priester, aber auch die starre Haltung der Kirche zu Familienplanung, Abtreibung, Sterbehilfe oder LGBTQIA+. Im Geburtsland des Papstes, dem als katholisch bekannten Argentinien, leben mittlerweile knapp 20 Prozent religionsfreie Menschen. Ähnlich sieht es in Argentiniens Nachbarland Uruguay und anderen sĂŒdamerikanischen LĂ€ndern aus.
Geburtsland des Papstes entfernt sich von der katholischen Kirche
Geburtsland des Papstes entfernt sich von der katholischen Kirche

Der katholischen Kirche laufen in den meisten LĂ€ndern der Welt die GlĂ€ubigen davon. GrĂŒnde dafĂŒr sind der Umgang der Kirche mit sexualisierter Gewalt durch Priester, aber auch die starre Haltung der Kirche zu Familienplanung, Abtreibung, Sterbehilfe oder LGBTQIA+. Im Geburtsland des Papstes, dem als katholisch bekannten Argentinien, leben mittlerweile knapp 20 Prozent religionsfreie Menschen. Ähnlich sieht es in Argentiniens Nachbarland Uruguay und anderen sĂŒdamerikanischen LĂ€ndern aus.

Die renommierte Open-Access-Zeitschrift @PNASNews, die von der National Academy of Sciences der Vereinigten Staaten herausgegeben wird, hat wieder einen bemerkenswerten wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht. Im Beitrag "Exposure to automation explains religious declines" berichten vier Wissenschaftler ĂŒber ihre Studien zum Zusammenhang zwischen Automatisierung und religiösem RĂŒckgang. Die Autoren gelangen zum Schluss, dass die Weiterentwicklung von Robotern und KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) zu einer Verminderung von ReligiositĂ€t fĂŒhren wird.
Roboter und KĂŒnstliche Intelligenz fördern den Niedergang der ReligiositĂ€t