Ein Zug-Graffiti
Ab und zu kommt es vor, dass ein besprayter Zug unterwegs ist. Ein Zug, den jemand kunstvoll mit einem Graffiti (hat diese Kunstform eigentlich keine Einzahl-Form? Graffito zum Beispiel, oder, lateinisch, Graffitus?) verziert hat. Zumeist werden Graffitis (oder eben Graffiti) schnellstmöglich wieder durchgeputzt, um der Nachahmer Willen. Aber eben – ab und zu sieht man doch einen solchen Zug.
So, wie eines Abends letzte Woche im Bahnhof Stadelhofen: Eine S-Bahn fuhr ein, die genau so ein Textbild trug. Grellgrün und pink – auffällig. Was da stand, konnte ich nicht lesen: Ich war zu nah, der Zug hielt zu weit hinten, und ich bin nicht mal sicher, ob es sich wirklich um einen Text handelte oder um irgendeine Art Abkürzung. Auffällig auf alle Fälle.
Bleibt die Frage: Wieso bringt man Graffiti(s) an Orten an, wo sie doch gleich wieder weg geputzt werden?
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