Das Windräder-Geschwurbel von Weidel ist noch peinlicher als du denkst

Nein, kein Urwald wird für Windräder abgebaut. Und ja, die AfD hatte wirklich angekündigt, alle Windräder in Deutschland abzureißen. Und die AfD fordert, hunderte Hektar Wald abzuholzen. Die AfD will Windräder und unsere Wälder dezimieren. So tief geht der Betrug der rechtsextremen Partei.

Alice Weidel sagte wörtlich auf dem Bundesparteitag der rechtsextremen AfD in Riesa: „Und ich kann ihnen sagen, wenn wir am Ruder sind, reißen wir alle Windkraftwerke nieder. Nieder mit diesen Windmühlen der Schande.“ Auch Björn Höcke pflichtet ihr bei: „Wenn wir die Regierungsverantwortung in Deutschland haben, dann werden wir die Windindustrieanlagen in Deutschland zurückbauen, und zwar rechtsstaatskonform, aber komplett“. Windkraft ist für 31 % der deutschen Stromversorgung verantwortlich. Es sollen laut AfD also Enteignungen genutzt werden, die dann für Blackouts und hohe Energiepreise sorgen. 

Alice Weidel will alle Windräder abreißen, sagt sie. Windkraft deckt ein Drittel unseres Strombedarfs. Denkt die AfD, der Strom kommt aus der Steckdose oder was? Oder werden wir so viel weniger Strom brauchen, weil Millionen Menschen vertrieben wurden & die Wirtschaft nach dem Dexit ruiniert wurde?

Der Volksverpetzer (@volksverpetzer.de) 2025-01-11T15:10:26.570Z

Windkraft deckt ein Drittel unseres Strombedarfs. Alice Weidel möchte laut ihrer Rede auf dem Bundesparteitag alle Windräder abreißen. Diese AfD ist in Wahrheit die Partei, die Blackouts, hohe Strompreise und Deindustrialisierung bringt.

Der Volksverpetzer (@volksverpetzer.de) 2025-01-11T15:01:21.653Z

Als ihr nach viel Spott klar wurde, wie absurd diese Forderung war, ruderte Weidel jedoch zurück und meinte, sie wolle nur die Windräder im Reinhardswald abreißen. Dort stehen allerdings noch keine Windräder. Aber die Desinformation und die Ahnungslosigkeit der AfD gehen noch tiefer. Alle Level der Peinlichkeit:

Der Urwald im grimmschen Märchenwald wird gar nicht gefällt

Hier auf dieser Karte sieht man den Standort von Windrädern im Reinhardswald. Unten links ist der Urwald. Man sieht: Es gibt im eigentlichen Urwald gar keine Windräder.

Dazu schreibt der Naturschutz-Verein BUND: „Im Reinhardswald werden die genehmigten Anlagen auf überwiegend vorgeschädigten und kahlen Flächen gebaut, es müssen 260 Laubbäume gefällt werden.“ 90 % der Fläche seien vertrocknete Fichtenwälder. Zum Ausgleich werden 16.250 Bäume an anderer Stelle aufgeforstet

Rechtspopulistische Medien wie z.B. die Fake-News-Schleuder NZZ nutzen hier völlig irreführende Bilder: 

Das Bild stammt aus dem Urwald Sababurg, der nicht mal angetastet wird für Windkraft. Auch die AfD NRW spricht vom „Urwald“, der aber ja gar nicht abgeholzt wird.

Aus diesen Gründen unterstützen sowohl BUND als auch NABU die Windkraftanlagen im Reinhardswald. 

AfD hasst unsere Natur

Die AfD inszeniert sich also perfide als große Unterstützerin für Wald. Doch Wald interessiert sie in Wahrheit kein bisschen, es ist einfach alles bei den Rechtsextremen gelogen: Die AfD Sachsen unterstützt zum Beispiel den Ausbau der Bundesstraße 177 in der Nähe von Dresden, die ein „sensibles Gebiet“ mit vom Aussterben bedrohten Arten durchschneidet.

Die AfD Hessen unterstützt die Rodung von 85 Hektar Wald, um die A49 auszubauen. Die AfD fragt sich sogar, warum nicht mehr der Gegner dieses Projekts von der Justiz verfolgt werden. Sie unterstützt auch den Ausbau der A5, die 100 Hektar Wald kosten wird. 

Die AfD Schleswig-Holstein und Hamburg setzen sich für den Weiterbau der A20 ein, die einen Flächenverbrauch von 4000 Hektar hat. 

Die AfD entdeckt also nur dann den Wald für sich, wenn es darum geht, dass Deutschland eventuell seine Energieproduktion souverän umbaut – und Alternativen schafft zu Energieimporten von Putin.

Windenergie ist sogar fürs Klima besser als Wald

Selbst wenn aber für Windräder komplett intakter Wald gerodet würde, und es keine Ausgleichsflächen gäbe, wäre die Klimabilanz von Windrädern positiv. Ein Windrad vermeidet etwa 1000-mal mehr CO₂ auf derselben Fläche als ein Wald bindet. Und der Wald leidet nun mal enorm unter den Folgen des Klimawandels. Den die ahnungslosen Rechtsextremisten von der AfD leugnen.

Diese Rechnung zum Einheitsbuddeln zeigt: So krass leben wir über unsere Verhältnisse

Windräder sind also gut fürs Klima. Das hält AfDler nicht davon ab, das Gegenteil zu behaupten, was wir hier widerlegt haben: 

Skandal: Windräder beeinflussen das Klima!! (sie verlangsamen Klimakrise)

Windkraft ist mit die günstigste Energiequelle

Und nicht nur das: Wenn wir die Windräder abreißen, wie die Rechtsextremisten fantasieren, wird unser Strom viel teurer. Laut dem Fraunhofer-Institut ist Windkraft die günstigste Energiequelle im Jahr 2024. Ein vielfaches günstiger als Kohlekraftwerke, die laut dem Parteitag der AfD tatsächlich erhalten werden sollten. 

Und die Pläne der AfD würden die deutsche Energiesicherheit gefährden und Blackouts wahrscheinlicher machen – genau das, vor dem die AfD warnt! Erneuerbare Energien machen laut einer renommierten Studie die Netzwerke nämlich sicherer. Und nicht nur das: Erneuerbare Energie, in Deutschland produziert, macht uns auch weniger abhängig von Importen aus dem Ausland! Wir importieren 98 % unseres Erdöls, 95 % des benötigten Erdgases und 100 % der Steinkohle – bei Stromimporten schieben die Rechten jedoch Panik.

Wenn du denkst, Stromimporte seien ein Problem, bist du manipuliert worden

An manchen Standorten muss sorgfältig abgewogen werden, ob Windkraft dort Sinn macht. Bedenken von Anwohnern werden am besten begegnet, wenn sie sich an den Anlagen beteiligen können. Viele Argumente sind aber nur vorgeschoben.

Anti-Windkraft-Aktion scheitert an zu viel Wind

Die AfD lügt auf allen Ebenen und entlarvt sich als scheinheilige „Waldretterin“. Sie warnt vor Abhängigkeit, hoher Energiepreisung, Blackout-Gefahr und Waldrodung – all das würde sie aber erst selbst verursachen. Wer Windräder abreißen, stattdessen Kohle und Gas behalten und massenhaft Wald für Straßen fällen will, gefährdet unsere Energieversorgung, treibt die Kosten hoch und macht uns weiter abhängig von ausländischer Energie. Damit verrät die AfD ihre eigene Ahnungslosigkeit und heuchelnde Propaganda. Wirklich alles will daran diese Partei schlechter machen, Und verkauft sich als Problemlösung. Das ist die zentrale Lüge dieser Partei.

Artikelbild: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++, canva.com

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#denkst #geschwurbel #peinlicher #weidel #windrader

Stromerzeugung 2023: 56 % aus erneuerbaren Energieträgern

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 449,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 11,8 % weniger als im Jahr 2022. Gründe für den Rückgang waren insbesondere ein geringerer Strombedarf infolge der konjunkturellen Abschwächung in den energieintensiven Industriezweigen sowie der gestiegene Import von Strom aus dem Ausland. 

Statistisches Bundesamt

Ein #Demokratie #feindlicher 😱
#erbärmlicher #Umgang
mit der #Wahrheit :

Geht's noch #peinlicher ?
Fühlt sich #CSU #MartinHuber
schon als J.D. #Vance von #Söder ?

#Haustier-Fake :
Die #CSU hört nicht auf
über die #Grünen zu lügen !! 😱

Letzte Woche konnten wir in der WELT die absolute Gaga-Behauptung lesen, eine 75%-Atomkraft-Strategie ab dem Jahr 2002 hätte uns 600 Milliarden Euro gespart. Grundlage ist eine Gefälligkeitsstudie, dessen katastrophale Methodik zu so falschen Zahlen führt, dass echte Experten auf dieser Grundlage nicht mal eine Detailanalyse für zielführend hielten!

Klimawandel-Verharmloser, Desinformation, “WELT”

Verfasst wurde der Artikel von Axel Bojanowski, ironischerweise “Chefredakteur Wissenschaft” der WELT-Redaktion. Dieser fiel in der Vergangenheit durch derartig blamable Fehlinformationen zur Klimakrise auf, dass die Einordnung selbiger als bloße Fehler oder Schlampereien als Erklärung immer weniger plausibel sind und eine ideologische Agenda eher als Ursache infrage kommt.

Sollte er hier nicht bewusst die Unwahrheit behauptet haben, ist er in einer Art Lungenfacharzt-Gedächtnis-Torheit auf einen Rechenfehler hereingefallen, für den ein BWLer-Erstsemester zur Strafe die nächste Stunde mit der Eselsmütze in der Ecke stehen müsste: Für die Kosten der Energiewende werden in einer Studie des Norwegers Jan Emblemsvåg Baukosten UND die Erlöse der Anlagen zusammenaddiert.

Kosten und Erlöse zusammengerechnet?!

Wenn also ein Unternehmen im Jahr 2002 in die Installation einer Windkraftanlage eine Million Euro investiert hat und es dann über die EEG-Umlage in den kommenden 20 Jahren eine Million Euro damit verdient hat, hat die Anlage in Bojanowski-Logik 2 Millionen Euro gekostet. Hä? Nach dieser Logik hat eine Firma, die für 50.000 € ein Auto kauft, um es dann für 50.000 € zu vermieten, 100.000 Euro Kosten für das Auto in der Bilanz stehen.

Die Forschungsgruppe der Fraunhofer-Institute ISI, IEG und ISE ist ebenfalls sichtlich irritiert angesichts dieser absurden Methodik bei der Atomkraft-Rechnung:

„Um die Grundsätzlichkeit dieses Fehlers anhand eines einfachen Beispiels zu illustrieren: Nehmen wir an, ein Student kauft sich ein Auto und zahlt dafür monatliche Raten in Höhe von 300 Euro. Die Eltern unterstützen den Autokauf des Studenten mit 200 Euro im Monat. Emblemsvågs Logik folgend kostet das Auto nun monatlich 500 Euro.“

Sie verweisen auch darauf, dass selbst unabhängig von der vollkommen grotesken Logik die Investitionskosten um den Faktor 4 (!) zu hoch scheinen, sich eine weitere Analyse aber eben überhaupt nicht lohne:

„Aufgrund des prinzipiell falschen methodischen Vorgehens erscheint jedoch eine Detailanalyse der Daten nicht zielführend“.

Experten halten die Atomkraft-Rechnung für hoffnungslos falsch

Das ist gewohnt netter Forschungswelt-Sprech für „Der Kollege Emblemsvåg hat hier einen derartig verblödeten Stuss produziert, dass es zielführender für den globalen Erkenntnisgewinn wäre, wenn wir uns alle gegenseitig Nudelhölzer über den Schädel zögen, als auch nur eine Sekunde länger mit dieser grotesken Posse zu beschäftigen“.

Es spielt für diese Geschichte vermutlich eine Rolle, dass Emblemsvåg besagte Atomkraft-Studie in einem Journal veröffentlicht hat, zu dessen Editorial Board er selbst gehört, wo sie es wie durch Wunderhand trotz der hanebüchenen methodischen Fehler durch den Peer-Review geschafft hat.

Mit dieser Grundlage können die Gegner der Energiewende mal wieder wunderbar ihre Geschichte erzählen, dass ohne Erneuerbare einfach alles besser gewesen wäre: Laut Emblemsvåg lägen wir heute bereits bei 75 % Atomstrom, wenn wir 2002 mit dem Neubau von 16 Reaktoren begonnen hätten.

Mit massivem Staatseingriff in den Markt für die Freiheit?

Sicher, wäre Deutschland erst aus der Kohle, und dann aus der Atomkraft ausgestiegen, hätten wir heute bereits eine klar bessere CO₂-Bilanz. Der gleichzeitige Neubau von 16 modernen Kernreaktoren in nur 20 Jahren ist aber eine Leistung, die in demokratischen, liberalen Rechtsstaaten nicht mehr zu beobachten ist. Deswegen geht der Studienautor einfach von chinesischen Bauzeiten aus, die auch deswegen schneller vonstattengehen, weil Bedenken der Bevölkerung dort bestenfalls ignoriert werden.

Höchst unglaubwürdig, dass ausgerechnet die libertäre Poschardt-Crew, die schon Tempolimits und Infektionsschutz als indiskutablen Eingriff in ihre persönliche Freiheit wertet, mit Umsiedlungen oder noch krasseren Maßnahmen für den Bau von AKW einverstanden wäre. Sich auf dieser Basis in einer alternativen Atom-Traumwelt wähnen möchte man aber schon noch.

Dieser Fake ist nicht ernst zu nehmen. Warum tun es deutsche Medien dennoch?

Dass dieses Verhalten trotz der haarsträubenden Rechenwege Wirkung zeigt, können wir auch an der Berichterstattung beobachten: Der Spiegel hat sich dem Thema angenommen und der Geschichte von den 600 Milliarden € Kosten ohne Atomkraft die Reaktion der Fraunhofer-Institute gegenübergestellt. Hier wird allerdings von einem „Forscherstreit“ gesprochen und davon, dass „auch in der Wissenschaft […] gerade eine Debatte darüber [tobe]“.

Das ist leider genau das, was Desinformation erreichen soll: Den Eindruck vermitteln, dass Forschung keine klaren Erkenntnisse erarbeitet, sondern dass es hier verschiedenen Meinungen gibt und am Ende niemand mit Gewissheit sagen kann, was denn nun stimmt. Die Situation ist aber recht klar: Deutschland und so gut wie alle anderen großen Volkswirtschaften bauen aktuell vor allem Wind- und Solarkraft aus, neue Atomkraftprojekte sind im Westen rar.

Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten, da die Kosten für Solarkraft, Windkraft und Batterien immer noch sinken.

Dieser Fakes wie in “WELT” sollen uns ablenken!

Sie kann nur verzögert werden. Hierzu wird immer wieder der Blick zurück bemüht auf ein was-wäre-wenn-damals und hätten-wir-nur. Aber selbst, wenn die Rechnung mit den 600 Milliarden € nicht auf einem albernen Denkfehler beruhen würde, würde das für unsere heutige Situation rein gar nichts ändern.

Um die Klimakrise zu lösen, müssen wir jetzt nach vorne blicken und die Maßnahmen ergreifen, die uns zur Verfügung stehen. Langatmiges Lamentieren darüber, welche vermeintlichen Fehler vor 22 Jahren gemacht wurden, spart im Jahr 2024 nicht ein Gramm CO₂ ein. Es soll nur ablenken. 

Artikelbild: canva.com/Screenshot welt.de

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https://www.bachhausen.de/peinlicher-rechenfehler-gaga-studie-soll-atomkraft-schoenrechnen/

#atomkraft #peinlicher #rechenfehler #schonrechnen #studie

Die iranische Nationalmannschaft so:
Wir singen die Hymne nicht, setzen ein klares Zeichen und riskieren persönliche Konsequenzen.
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Die deutsche Mationalmannschaft so:
Ok, wir lassen den einen Spieler nicht mit einer Solidaritätsbinde auflaufen, ave Fifa…
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#peinlich
#peinlicher
#DFB