Unsere kulturpolitische Sprecherin Maria Helmis-Arend fordert ein sofortiges Innehalten und die ernsthafte Prüfung von Alternativen für die seit Jahren ins Stocken geratene Opernbaustelle am Offenbachplatz. „Unsere Geduld wurde von den Verantwortlichen lange genug missbraucht. Wir haben das Vertrauen verloren, ob die Oper überhaupt fertiggestellt werden kann”, so Helmis-Arend.

Angesichts der anhaltenden Probleme sei es nicht hinnehmbar, dass die von Grünen und CDU geführte Stadt weiterhin an der bisherigen Vorgehensweise festhält. „Ein stures Weiter-so darf es nicht geben. Es ist Zeit, innezuhalten und Alternativen ernsthaft zu prüfen.“ Die SPD fordert daher, die Baustelle vorerst ruhend zu stellen und eine Exitstrategie zu entwickeln. „Zuerst muss die Frage ehrlich beantwortet werden, ob eine Fertigstellung am Offenbachplatz überhaupt noch möglich ist. Ich habe da auf Grund der bisher gemachten Erfahrungen erhebliche Zweifel“, erklärt Helmis-Arend. Bei der Prüfung von Alternativen müssen auch die heutigen Ausweichstandorte, das Staatenhaus und das Carlswerk, in Betracht gezogen werden. „Kann dort weiterhin Oper und Schauspiel auf hohem Niveau angeboten werden?“, stellt die kulturpolitische Sprecherin in den Raum.
 
Helmis-Arend betont, dass die Entwicklung tragfähiger Alternativen nur von einem fachübergreifenden Team aus Stadtplanern, Architekten und Ingenieuren geleistet werden kann. Auf der Grundlage der Ergebnisse könne Politik dann über den Fortgang der Baustelle entscheiden. 
 
Die SPD-Ratsfraktion bleibt dabei: Gerade angesichts drohender Kürzungen im sozialen Bereich und der Freien Szene  braucht es eine grundlegende Neuausrichtung, um das Millionenprojekt Oper nicht weiter ins Ungewisse zu treiben.

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Wir fordern eine Exitstrategie für die Opernbaustelle – „Stures Weiter-so darf es nicht geben“ – Die SPD im Kölner Norden

Report-K

Bernd Streitberger, Opern-Sanierer, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Pressechef der Stadt Köln Alexander Vogel.

Köln | Die Bühnen Köln Sanierung legt den Monatsbericht für den Mai 2024 vor. Zum 1. Juli 2024 steht eine Stabübergabe bei der Position des Technischen Betriebsleiters an und die Kosten summieren sich aktuell auf 1 Milliarde 850.000 Euro.

Bernd Streitberger übergibt die Projektleitung für die Bühnen Köln Sanierung an Prof. Jürgen Marc Volm zum 1. Juli 2024. Ansonsten scheint sich nicht viel zu ändern und die Baustelle tröpfelt sich gemächlich zur Vollendung, die noch in den Sternen steht. Am Opernbau nichts Neues. Die Bauabläufe werden intensiv analysiert, schreibt die Bühnen Köln Sanierung und ein paar Zeilen weiter: „Im Mai war mit sechs weiteren fertiggestellten Bereichen noch kein signifkanter Tempozuwachs erkennbar. Fertigstellungsmanagement und Objektüberwachung sind weiterhin täglich in den Fluren unterwegs, wo fehlende Vorleistungen den Baufortschritt hemmen. Hier sollen mit den ausführenden Firmen vor Ort Lösungen gefunden werden.“ Zu Terminen findet sich in dem Bericht nichts, außer dass ein neuer Terminplan verabschiedet werden müsse, um die Kostenprognose anzupassen.

Praktisch geprüft werde aktuell ein Konzept des Fertigstellungsmanagements im 4. Und 5. Obergeschoss. Dort würden ausgewählte Bereiche nun vorab endgültig fertiggestellt, um zu prüfen, ob sich so Bauabläufe beschleunigen lassen. Der nur noch wenige Tage im Amt befindliche Streitberger: „So sich diese Herangehensweise bewährt, werden wir sie großfächig auch in anderen Bereichen anwenden.“

Die Baukosten wurden im Bericht Mai 2024 mit 714 Millionen Euro und die sonstigen Kosten mit 371 Millionen Euro angegeben. Damit wird eines auch klar: Bernd Streitberger hat es als Technischer Betriebsleiter nicht vermocht die Oper in seiner Ägide fertigzustellen.

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Auf der Opernbaustelle steht die Stabübergabe bei der Spitzenposition an - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

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Die Opernbaustelle im Jahr 2016 mit Blick von der Bühne in den Zuschauerraum des Kölner Opernhauses mit Baustromkasten

Köln | Die Frage lautet: Wird die Bühnen Köln Sanierung die Opernbaustelle am 28. Juni 2024 übergeben können? Der technische Betriebsleiter Bernd Streitberger spricht davon, dass das Tempo auf der Baustelle erhöht werden müsse, um den Termin zu halten. Problembereich: Der Trockenbau.

Mit dem 29. Februar 2024 seien 107 von 312 Bereichen fertiggestellt, schreibt die Bühnen Köln Sanierung. Unter anderem seien die Rauchschutzdruckanlagen fertiggestellt. Der Baubetrieb am Offenbachplatz habe im Februar mehr Fahrt aufgenommen, als noch im Januar.

Richtig voran geht es wohl nicht im Trockenbau und das, obwohl dort Kapazitäten erhöht worden seien. Dadurch kommen weitere Gewerke ins Stottern, die auf diese Vorarbeiten angewiesen seien. Dies betrifft vor allem den Bereich Elektro. Einige Unternehmen scheinen sich, so die Mitteilung der Bühnen Köln Sanierung nicht an die Fristen gehalten haben. Diesen sei nun gekündigt worden. Von anderen Unternehmen sollen nun Kapazitäten abgerufen werden. Bernd Streitberger wird schriftlich zitiert: „Wir sind mit allen Beteiligten in einem konstruktiven Dialog, wie wir weiter an Geschwindigkeit zulegen können. Es ist dadurch aber auch allen klar, dass es in der jetzigen Lage auf jede abgeschlossene Leistung ankommt und Warten keine Option für uns ist“.

Aktuell werde vor allem in den Foyers der Theater gearbeitet.

Der Rat der Stadt Köln hatte das Sanierungsbudget in seiner Sitzung am 21. März 2024 erneut auf 709,4 Millionen Euro erhöht. Aktuell geht die Bühnen Köln Sanierung von Kosten von 703 Millionen Euro aus. Die Finanzierung von 709 Millionen Euro wird an Zinsen über 40 Jahre 371 Millionen Euro betragen.

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Opernbaustelle: Wird die Oper bis 28. Juni fertig? - Report-K

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