@energisch_Du meinst die quasi Ideologie-immanenten inner-linken Cat-Fights unter ein paar Tausend Linken seien das Problem, und nicht das Unvermögen von Millionen in der bürgerl. "Mitte", die richtigen Lehren aus dem Dritten Reich zu ziehen?
I beg to differ.
Mal abgesehen davon, dass selbst ein großes solidarisches Netztwerk aus konspirativen linken Gruppen, die einander auch noch vertrauen, genauso utopisch ist, wie die Fantasien bzw. das Herbeireden desselben durch polit. Polizei und Verfassungsschutz, würde seine Existenz nichts Wesentliches bewirken, aber *noch mehr* bürgerl Ängste vor "linker" Gewalt zu schüren.
Wenn es nicht gelingt die bürgerl. "Mitte" mit all ihrer Womanpower, Ressourcen, Connections, Funktionen im System, und zuguterletzt auch ihren Jagdgewehen in ihren Wafenschränken zu mobilisieren, wird der Abwehrkampf linker Gruppen im Falle einer endgültigen Machtübernahme von Ultrarechts nur ein kurzer aber schmerzvoller sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und diese bürgerl "Mitte" geht aktuell für oder gegen gar nichts auf die Straße, geschweige denn auf die Barrikaden.
Weder der Leidensdruck, wie ihn die Schwächsten jetzt schon spüren, noch die Aussicht darauf die Nächsten zu sein, hält sie davon ab weiter bestenfalls mit Thoughts & Prayers Berichte über hoch-militarisierte Todesschwadrone wie
#Nordbund zu lesen, die wie Pilze aus ihrer eigenen MITTE sprießen.
Dagegen ist "fehlendes Vertrauen unter linken Gruppen" ein völlig zu vernachlässigendes Problem.
@kassander