Ein Grundproblem des Autofahrens in der Öffentlichkeit ist die mangelnde Reziprozität. Negatives Verhalten gegenüber anderen beim Autofahren hat keine gleichwertige Konsequenz für die Autofahrenden. Beim Autofahren heißt es in der Regel nur: “Wer A sagt, sagt A. Punkt. Es gibt kein B.”
Angenommen, nach einem vorsätzlich engen Überholmanöver mit aufheulendem Motor und Dauerhupen würden Radfahrende regelmäßig an der nächsten roten Ampel ihre Kettensägen aus den Gepäcktaschen holen, sie anwerfen, die Türen der Autos öffnen und die laufenden Kettensägen zum Zwecke der Verkehrserziehung vor den Köpfen der Autofahrenden hin und her fuchteln, während sie unverständliches Zeug schreien, aber scheinbar alles unter Kontrolle haben, die Welt wäre eine völlig andere.
#Sonntagsgedanken #motorisierteGewalt
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