(S+) USA: Indischer Doktorand wehrt sich gegen Alltagsrassismus
Vor 340 Jahren, am 31.Januar 1686 wurde Hans Egede geboren. Mit seiner Missionstätigkeit ab 1721 begann an der Westküste Grönlands die dänische Kolonialzeit.
Tarrak rappt vor der Egede-Statue in Nuuk über Rassismus in Grönland.
https://youtu.be/sd-JcV0_NAA?si=yk8iqQhIpp1kORq7
Ein Tupilak ist ein durch geheime Zeremonien von Inuit-Schamanen zum Leben erwecktes Wesen, das einem Feind gezielt Schaden zufügen und ihn sogar töten kann.

#RiffReporter #Podcast: Wie sehen die Grönländer ihre Lage, Barbara Schaefer?
#Grönland hat eine lange Geschichte.
Von einer zweitausend Jahre zurückreichenden indigenen Kultur über #Wikinger-Siedlungen auf der größten Insel der Erde bis zur #norwegischen und dann #dänischen #Kolonialzeit, in der viel Leid geschah.
Seit mehr als zweihundert Jahren gehört Grönland zu #Dänemark, seit 1979 verwalten sich seine Bewohnerinnen und Bewohner zunehmend selbst.
Auch im Kalten Krieg gab es US-Ansprüche auf die Insel.
Die #USA erhielten 1951 die Erlaubnis, die Insel militärisch zu nutzen. Die von Donald #Trump formulierten Ansprüche bedeuten eine neue Eskalation.
Webseite der Episode: https://riffpodcast.de/wie-sehen-die-groenlaender-ihre-lage-barbara-schaefer/
Mediendatei: https://riffpodcast.de/podlove/file/158/s/feed/c/mpeg4/rrp040-groenland.m4a

Grönland zwischen Tradition und Weltpolitik: Das Land blickt auf 2000 Jahre indigene Kultur zurück, Kolonialgeschichte und neue Machtansprüche. Barbara Schaefer erzählt im RiffPodcast aus Jahren vor Ort – über Identität, Robbenjagd, Schlittenhunde un Grönland hat eine lange Geschichte. Von einer zweitausend Jahre zurückreichenden indigenen Kultur über Wikinger-Siedlungen auf der größten Insel der Erde bis zur norwegischen und dann dänischen Kolonialzeit, in der viel Leid geschah. Seit mehr als zweihundert Jahren gehört Grönland zu Dänemark, seit 1979 verwalten sich seine Bewohnerinnen und Bewohner zunehmend selbst. Auch im Kalten Krieg gab es US-Ansprüche auf die Insel. Die USA erhielten 1951 die Erlaubnis, die Insel militärisch zu nutzen. Die von Donald Trump formulierten Ansprüche bedeuten eine neue Eskalation. Barbara Schaefer ist seit den 1990er Jahren mehrfach in Grönland gewesen. Sie hat für Monate an der abgelegenen Ostküste gelebt und hat bis heute Kontakt zu Menschen vor Ort. Im Podcast erzählt sie vom Selbstbild der Grönländer, der Rolle von Robbenjagd und Schlittenhunden und was es für die Menschen bedeutet, nun wieder mal Spielball globaler Kräfte geworden zu sein. Das Gespräch wurde am 22. Januar 2026 aufgezeichnet.
Das ewige Warten auf Einsicht aus Deutschland
Bis heute verweigert Deutschland Reparationen für den #Völkermord an #Namibias #Herero und #Nama während der #Kolonialzeit. Die Ungeduld darüber nimmt zu
Aus Windhoek Alfred #Shilongo
Dieser #Frosch ist ein gebannter Geist 🐸 ein #Kulturobjekt der #Tolai. Die Tolai leben in Melanesien und hatten bis ins 19. Jahrhundert einen speziellen Geisterglauben. Dieser wurde in der #Kolonialzeit verboten, deshalb kann man die #Geschichte hinter dem Frosch heute nicht mehr ganz rekonstruieren – klar ist aber: Diese kleine Froschfigur stammt aus dieser Zeit, kurz bevor man die mit ihm zusammenhängenden Rituale verboten hat:
https://www.miss-jones.de/2023/05/26/die-gebannten-geister-der-iniet/
Sie dokumentieren historische Ereignisse wie ein bronzenes #Geschichtsbuch. Die Plaketten sind damit nicht nur dekorativ, sondern ein Gedächtnis ihrer Zeit.
Diese Bronzen, wurden während der #Kolonialzeit gewaltsam geraubt. Heute lagern sie in Museen weltweit. Ihre Rückgabe wird gefordert, weil sie mehr sind als Kunst: Sie sind Identität, Geschichte und Kulturerbe der Edo.
Mehr dazu:
https://www.miss-jones.de/2022/08/05/die-beninbronzen-und-ihr-langer-weg-nach-hause/
Während ich diese Worte hier schreibe, gibt es eine Ausstellung im Hamburger Museum MARKK, welche nur noch für kurze Zeit existiert besucht werden kann. Und das ist auch richtig und wichtig. Gezeigt werden die Benin-Bronzen. Sie sollen nach Nigeria zurückgegeben werden. Und jedes Mal wenn ich die Ausstellung besuche, wurde…
Das Colonial Frontier Massacres Map Projekt zeigt: Die Kolonisierung Australiens war nicht friedlich. Jetzt stellt sich das Land seiner Geschichte:
https://www.miss-jones.de/2020/11/08/australien-stellt-sich-seiner-geschichte/
#Kolonialzeit #Australien #Aboriginal #Geschichte #Kolonialgeschichte #Aborigines #Erinnerungskultur
Das „Colonial Frontier Massacres Map“-Projekt deckt erstmals systematisch über 260 Massaker an australischen Ureinwohnern während der Kolonialzeit auf. Es zeigt die Schattenseiten der Kolonisierung und den Wunsch der australischen Gesellschaft nach einer ehrlichen Erinnerungskultur.