RE: https://bsky.app/profile/did:plc:ci63rnirxuaxsutei3iqeumv/post/3miebhsi4uk2c
@Bundesregierung Was habt Ihr zur Rechtfertigung dieser unvorstellbaren Dummheit zu sagen?! - Ich hoffe auf zukünftige Gerichtsverfahren mit persönlicher Haftung.
@Bundesregierung Was habt Ihr zur Rechtfertigung dieser unvorstellbaren Dummheit zu sagen?! - Ich hoffe auf zukünftige Gerichtsverfahren mit persönlicher Haftung.
Köln: Waldspaziergang im Grembi gegen A4-Ausbau
Einen frühlingshaften Ausflug ins rechtsrheinisch gelegene #GrembergerWäldchen machten am 21.03. über 30 Teilnehmer*innen. Dem Aufruf der Initiativen #GrembiBleibt und #A4minus folgend wurden sie dort vom Grembi-Chor mit mehreren Liedern freudig begrüßt.
Der informative Spaziergang durch das erblühende Waldstück führte auch an der Gedenkstätte für das NS-Krankensammellager vorbei, welche an das Massaker an Zwangsarbeiter*innen am 08.04.1945 erinnert (https://lager-gremberg.de).
Auf einer angrenzenden Brücke war gut erkennbar, wie nah dieses überwachsene Bodendenkmal vom geplanten Ausbau der A4 betroffen wäre. Denn die bundeseigene Autobahn GmbH plant zwischen dem Kreuz Gremberg und Kreuz Süd die #A4 von 6 auf 8 Spuren zu erweitern. Außerdem soll die #RodenkirchenerBrücke abgerissen und neu gebaut werden. Auch um künftige #Militärtransporte für NATO-Truppen von der Nordseeküste nach Osteuropa zu verbessern.
Trotz der vielen Redebeiträge war dieser gemeinsame Protest-Spaziergang am #TagDesWaldes auch ein Naturerlebnis, das Mut macht in Zeiten von #Klimazerstörung und Öl-Kriegen weiter Widerstand zu leisten: Gegen den fossilen Kapitalismus und für ein Ende der #Ausbeutung von Mensch und Mitwelt - für den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft.
Übrigens,
diese ganzen tollen Holzkamine verpesten die Luft ungefähr so effektiv wie früher die Kohleöfen. Letztere hatten aber wahrscheinlich einen besseren Wirkungsgrad.
Der Ökonom Partha Dasgupta möchte die #Natur nicht vor dem #Kapitalismus schützen, sondern kapitalistische Wertbestimmung totalitär auf die gesamte Natur ausdehnen, durch ein „Naturkapital“.
Dazu will er nicht nur natürliche Ressourcen mit einem Geldwert versehen, sondern definiert auch so etwas wie Dienstleistungen der Natur. Über all das sollen dann Eigentumsrechte vergeben werden, etwa an internationale Institutionen - und nicht etwa natürliche Akteure (Latour) selbst. So will er zu einer realistischeren Bestimmung von Wohlstand kommen als der übers BIP.
„Das Bruttoinlandsprodukt galt in den 1930er-Jahren als kurzfristiges Kriseninstrument, um die Beschäftigung anzukurbeln. Als langfristiger Kompass für unser Wirtschaften taugt es nicht. Diesen Fehler müssen wir korrigieren.“
„ZEIT: … Sträuben wir uns auch deshalb dagegen, unser Wirtschaftsmodell neu zu denken, weil wir uns eingestehen müssten, dass unsere bisherige Idee von Fortschritt auf einer Selbsttäuschung basiert?
Dasgupta: Ich glaube, ja. Die letzten 80 Jahre liefen gut, weil wir die Natur künstlich billig gemacht haben. Wir haben in der Ökonomie das Falsche gemessen und das Falsche unterrichtet.“
So wie ich den Kapitalismus kenne, kann ich mir Vorstellen, dass die Idee neuer Eigentumsrechte schnell aufgegriffen wird, konkretes Eigentum dann aber ganz schnell in einigen wenigen privaten Händen landet - ursprüngliche Akkumulation (oder besser Ur-Diebstahl …). 🤷
#ökonomie
#klima
#klimazerstörung
https://www.zeit.de/kultur/2026-02/partha-dasgupta-umweltoekonomie-wirtschaft-umweltzerstoerung
Übrigens:
hat juristisch formalisierte staatliche Leugnung der #Klimazerstörung wie jetzt im Fall des Trump-Faschismus nur eine Funktion - die Klimazerstörung *als solche* ungestört fortsetzen zu können.
Es ist nicht nur eine Politik des Todes, sondern mörderische Politik, weil der Vorsatz ganz offensichtlich ist.
Es ist eine Kriegserklärung.
Eine Klientel, die technisch und wirtschaftlich rückständig geworden ist, geht für kurzfristige Gewinne über Leichen. So bleibt buchstäblich alles beim Alten.
Ausgerechnet China zeigt, wie es anders geht. Dort dreht der Gradient der Emissionen derzeit offenbar ins Negative.
Es fällt schwer sich vorzustellen, dass all die Gesellschaften, die unter der Mordpolitik leiden, sich das weiter gefallen lassen werden. China, Indien, Pakistan … alles Atommächte. Lasst das mal sacken.
Battistoni: „Langfristig geht es darum, zentrale Entscheidungen dem Zwang privater Investitionen zu entziehen und kollektiv zu treffen. Eine ökologische Zukunft wird mehr Planung brauchen, vor allem dort, wo Märkte grundsätzlich versagen. Ich vermeide dabei fertige Zukunftsbilder. Entscheidend ist nicht ein Masterplan, sondern die Freiheit, gemeinsam und demokratisch zu entscheiden, wie wir in einer sich weiter verändernden Welt leben wollen – statt diese Entscheidungen dem Markt zu überlassen.“
Wer glaubt, fundamentale Kritik am #Kapitalismus sei von gestern, der lebt im Gestern und verspielt das Morgen. 🤷