Köln: Waldspaziergang im Grembi gegen A4-Ausbau

Einen frühlingshaften Ausflug ins rechtsrheinisch gelegene #GrembergerWäldchen machten am 21.03. über 30 Teilnehmer*innen. Dem Aufruf der Initiativen #GrembiBleibt und #A4minus folgend wurden sie dort vom Grembi-Chor mit mehreren Liedern freudig begrüßt.

Der informative Spaziergang durch das erblühende Waldstück führte auch an der Gedenkstätte für das NS-Krankensammellager vorbei, welche an das Massaker an Zwangsarbeiter*innen am 08.04.1945 erinnert (https://lager-gremberg.de).

Auf einer angrenzenden Brücke war gut erkennbar, wie nah dieses überwachsene Bodendenkmal vom geplanten Ausbau der A4 betroffen wäre. Denn die bundeseigene Autobahn GmbH plant zwischen dem Kreuz Gremberg und Kreuz Süd die #A4 von 6 auf 8 Spuren zu erweitern. Außerdem soll die #RodenkirchenerBrücke abgerissen und neu gebaut werden. Auch um künftige #Militärtransporte für NATO-Truppen von der Nordseeküste nach Osteuropa zu verbessern.

Trotz der vielen Redebeiträge war dieser gemeinsame Protest-Spaziergang am #TagDesWaldes auch ein Naturerlebnis, das Mut macht in Zeiten von #Klimazerstörung und Öl-Kriegen weiter Widerstand zu leisten: Gegen den fossilen Kapitalismus und für ein Ende der #Ausbeutung von Mensch und Mitwelt - für den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft.

Waldspaziergang zum Internationalen Tag des Waldes

21.3. von 12 -14 Uhr
Schutzhütte Gremberger Wäldchen Koordinaten: 50.920349, 7.016669

Denn der wunderschöne und älteste Naturwald Kölns zwischen #Vingst und #Kalk ist auf unseren Schutz und die öffentliche Aufmerksamkeit angewiesen. Inmitten der #Klimakrise soll ein Teil des Wäldchens dem Ausbau der A4 weichen. Wir sagen: Kein Baum darf zugunsten von längst überholten Plänen gefällt werden! Wald statt Asphalt

#grembi #grembiBleibt

Dienstag veranstaltet die Autobahn GmbH das nächste sogenannte Nachbarschaftsforum, um Anwohnende rund um die A4 im Kölner Süden über die Ausbaupläne zu informieren. Wir werden wieder vor Ort sein, um klarzumachen, dass diese Pläne nicht einfach hingenommen werden! Für eine lebenswerte Zukunft brauchen wir Wald statt mehr Asphalt!
Kommt dazu und unterstützt unseren Kampf gegen die Ewig-Gestrigen!
3.2. 17 Uhr
vor der AutobahnGmbH
Deutz-Kalker-Str. 18

#koeln #köln #klimakrise #GrembiBleibt

Anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Podcasts zur Geschichte des Krankenlagers im Gremberger Wäldchen führt die AG Bodendenkmal des Bündnisses #GrembiBleibt gemeinsam mit Initiator*innen des Podcasts über das ehemalige Lagergelände.

Kommt vorbei! Im Anschluss gibt es Tee und Kekse an einem warmen Ort in der Nähe.

💎 Updates (https://lager-gremberg.de/aktuelles)
🎙 Podcast (https://lager-gremberg.de/podcast)

Ab dem 23. Januar auf allen bekannten Podcast-Plattformen.

#koeln #köln #Gedenken @koelngruppe

Köln: Protest gegen den Ausbau der A4 am Gremberger Wäldchen

Ginge es nach dem #Bundesverkehrswegeplan, so soll demnächst die Erweiterung des Autobahnkreuzes Gremberg beginnen. Da sich bereits seit Jahren Widerstand dagegen regt und im Sommer 2024 sogar kurz das #GrembergerWäldchen mit Baumhäusern besetzt wurde, bemüht sich die Autobahn GmbH aktuell um "Bürgerbeteiligung" in der Südstadt. Die bundeseigene Firma plant nämlich den Abriss und erweiterten Neubau der #RodenkirchenerBrücke über den Rhein.

Nahe einem Wohngebiet im Stadtteil Poll werden die Bagger jahrelang dem #Autowahn Platz schaffen und die Rodung zahlreicher Grünflächen soll bis zum Autobahnkreuz Köln-Süd weitergehen. Anwohner*innen und Kleingärtner*innen, aber auch Bauarbeiter*innen werden lange Zeit dem Lärm und Staub dieser Großbaustelle ausgesetzt sein.

Um darüber aufzuklären hat am 02.12. die Initiative #GrembiBleibt eine Kundgebung dagegen abgehalten. Etwa 40 Leute versammelten sich vor dem Bürgerzentrum Stollwerk und hörten Reden zu #Verkehrswende, #Klimakatastrophe und sozialer Gerechtigkeit.

Neben dem Erhalt des Naturwaldes für die Nachbarschaft ging es auch um Protest gegen den Autobahn-Ausbau als Teil der #Militarisierung. Und um den Erhalt der dortigen Massengräber von NS-Zwangsarbeiter*innen als Bodendenkmal.