Weltreise

Von China, Mali, USA bis ganz unten, nach Mönchengladbach

Den Kerl habe ich noch nie beim Talkshow-Trash gesehen. Das spricht für ihn. Peter Korig (Interview)/Jungle World sprach mit Daniel Fuchs, Sinologe, im Gespräch über soziale Konflikte in China: »Es gibt eine lebhafte Streikkultur« – Immobilienkrise, schwacher Konsum und hohe Jugendarbeitslosigkeit setzen Chinas Wirtschaft unter Druck. Die Führung will mit einem neuen Fünfjahresplan technologische Eigenständigkeit und »hochwertige Entwicklung« fördern. Ein Gespräch mit dem Sinologen Daniel Fuchs über strukturelle Probleme von Gesellschaft und Wirtschaft sowie Konflikte wegen schlechter Arbeitsbedingungen in China.”

Unverständlich bleibt für mich – der Interviewer hat auch nicht danach gefragt – warum die demografische Entwicklung Chinas keinen Eingang in das ansonsten informative Gespräch fand. Ich gehe sicher davon aus, dass die Staatsführung das Thema im Blick hat. Jedoch keineswegs seine Kontrolle und Steuerung. Wäre eine gute Frage an Klügere.

Mali

Bernard Schmid/Junge Welt setzt seine Mali-Berichterstattung fort: Sahelallianz: Angespannte Ruhe in Mali – Mali: Tuareg-Separatisten kontrollieren erneut nördliche Stadt Kidal. Tod von Verteidigungsminister bestätigt. Russische Truppen kampflos abgezogen”. Dieser Text wird in einigen Tagen in einem Paywallarchiv beerdigt.

USA

Bei telepolis schreibt der Chef selbst, sein Vorgänger Harald Neuber (jetzt: Berliner Zeitung des Milliardärs Holger Friedrich) hätte es als “Leitartikel” tituliert, Bernd Müller: Greater North America: Washingtons neue Landkarte der Macht – Vom Polarkreis bis zum Äquator: Wie ein Konzept aus Washington die internationale Ordnung aushebelt – und warum das niemand zufällig erfunden hat.” Ein sachdienlicher Hinweis auf die Frage, was kommt, wenn Trump mal nicht mehr ist.

Allerdings macht der Herr Chefredakteur einen schwerwiegenden Denk- und Schreibfehler. Sein Fazit lautet: “Wer die kommenden Jahre der Weltpolitik lesen will, sollte diese Karte zur Hand haben. Sie zeigt nicht nur, wo Macht künftig verläuft. Sie zeigt auch, wie viel von der alten Ordnung übrig bleibt – und wie wenig.” Wie kann ein politisch denkender Mensch hier auf den Konjunktiv verzichten? Politik war noch nie ein statisch-linearer Prozess. Propheterie ist in höchstem Masse unseriös, und soll der Entwaffnung jener dienen, die in Alternativen denken und handeln. Die KI ist nicht an der Macht, und wird sie auch nicht ausüben. Sie ist von Menschen gemacht. Und darum ist alles beeinflussbar. Aufgeben ist keine Option.

Ganz unten: Mönchengladbach

Das ist das passende Stichwort für Borussia Mönchengladbach. Ich habe gleich geahnt, dass ich mir Kommentieren sparen kann, weil die seitenwahl-Kollegen die richtigen Worte finden. Der weinende Herr Bonhof muss eingestehen, dass sein grösster strategischer Fehler einen Namen hat: Roland Virkus.

Weltreise – Beueler-Extradienst

Kurdistan-Konflikt: Doppelt bedrängt

Kurden in Japan sind nicht allein alltäglichem Rassismus ausgesetzt, sondern auch den Nachstellungen der Türkei • Foto: Thomas Peter/Reuters

junge Welt

Krimineller Zement

Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.

Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.

Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.

Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”

Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.

Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …

Krimineller Zement – Beueler-Extradienst

Krieg den Palästen

mit Update 26.4.

Es gibt die These, ich neige ihr durchaus zu, dass Kriege im engeren Sinne keine Gewinner kennen, sondern nur Verlierer*innen. Aus der Perspektive der Beherrschten stimmt das. Aus der Perspektive der Herrschenden ist es hingegen umstritten. Welche davon Sie einnehmen wollen. steht Ihnen frei. Z.B. mit Blick auf den “Palast der Republik”, an dem jedenfalls nichts feudaldynastiches, kaiserliches oder königliches war. Das machte ihn mir sympathisch. Ich habe ihn grob geschätzt dreimal in meinem Leben betreten, als offizieller Gast der “Freien Deutschen Jugend” (FDJ). Ich gestehe: so hässlich wie die SED oder die FDJ fand ich ihn nicht. Ich war eher positiv überrascht.

Das Gebäude wurde zu einer Metapher der Systemkonkurrenz zwischen BRD und DDR. Darum kannte die BRD nach 1990 auch kein Erbarmen. Das Fenster der Gelegenheit wurde mit Kohls ganzer Leibesfülle gefüllt, und der Palast also dem Erdboden gleichgemacht. Burga Kalinowski/Junge Welt ist darüber heute noch rechtschaffen empört, und für kurze Zeit dürfen Sie das noch paywallfrai lesen, bevor die linksradikale Junge Welt es in ihrer Paywall verschwinden lässt, wie der Palast verschwunden ist:

Der totale Wahnsinn – Vor 50 Jahren wurde der Palast der Republik eröffnet. Die neuen Herren des Landes wollten nach 1990 an seiner Stelle wieder ein Schloss”.

Und die Paläste der Gegenwart?

Existenzprobleme kennen sie nicht. Durch Anwachsen der Homeoffices sind die Büromieten ausgebremst worden, die Immobilienpreise dagegen nicht wirklich. Und die Kapitalrenditen, die wahren Paläste unserer Zeit, sowieso nicht. Laut auflachen musste ich heute, als ich von Stefan Reinecke/taz das las:

“Auch SPD-Linke weisen darauf hin, dass man ja Großes tut. Keine Regierung hat sich gleichzeitig an einer Reform des Sozialstaats, der Rente und des Gesundheitssystems versucht. In der SPD beschwören viele die staatspolitische Verantwortung.”

Mit wem mag der Gute da gesprochen haben? Nehmen Sie sich das als Wochenendrätsel.

Ich frage mich derweil, und suche nach den Grünen-Linken, die zeitweise (“zweitweise” war mein freudscher Tippfehler) von Ricarda Lang öffentlich repräsentiert wurden. Über sie schrieb zu diesem Wochenende FAZ-Redakteur Jörg Thomann (Paywall). Und lassen Sie es mich höflich formulieren: es war nicht gut, was er über die Freundschaft der heutigen Bundestagsabgeordneten mit der sog. Zeitung “Bild” beschrieb. Vor der Paywall heisst es:

“Boulevard-Berichterstattung: Ricarda Lang und ‘Bild’ – eine gefährliche Liebschaft – Die ‘Bild’-Zeitung behandelt die Grünen-Politikerin Ricarda Lang überraschend freundlich und feiert sie, weil sie ihren ersten Halbmarathon geschafft hat. Wie lange geht diese Beziehung gut?”

Diese sog. Zeitung lasse “in der Regel keine Gelegenheit verstreichen, über Grünen-Politiker herzuziehen”, meint nicht nur Thomann. Die Schlagzeilen des Springerkonzerns über Frau Lang lauten hingegen:

„Fans lieben sie für ihre Lockerheit: Ricarda Lang ungeschminkt“
„Witzig, selbstironisch, angriffslustig: So plant Ricarda Lang ihr Comeback“
„Ricarda langt’s: Sympathischer Schuhwechsel beim Presseball“
„,Ihr wollt es, ihr bekommt es‘: Ricarda Lang macht Fans mit neuer Frisur glücklich“
„Rekorda Lang! Ex-Grünen-Chefin schafft ersten Halbmarathon“.
„Grünen-Politikerin Ricarda Lang schwebte im Hotel Adlon regelrecht über die Tanzfläche und steckte alle mit ihrer guten Laune an“
„Ihr Humor ist bissig, aber nicht bösartig“
„Die hellblonden Locken ihrer Kindheit hat sie heute nicht mehr, die strahlenden Augen sind Ricarda Lang bis heute geblieben“
„Heute wirkt sie klar, offen, lebendig. Sie lacht viel. Die Worte sprudeln aus ihrem Mund“

Thomanns gutes Gedächtnis erinnert sich an Springerboss Mathias Döpfner: “Wer zusammen mit ‘Bild’ im Fahrstuhl nach oben fährt, hat der Springer-Chef Mathias Döpfner mal gesagt, der fährt auch zusammen mit ihr wieder nach unten.”

Was davon haben Ricarda Lang und ihrer Mitarbeiter*innen übersehen? Treffen wir sie dann bald im Palastkeller?

Update 26.4.

Über den Beziehungsfall Ricarda Lang-Springer habe ich zwischenzeitlich parallel privat kommuniziert. Ich bin Frau Lang nie persönlich begegnet. Folgende Hypothese aus persönlicher Kenntnis der “Mechanismen des Geschäfts”: Springer macht mit ihr, was sie in ihrer typisch-übergriffigen Weise auch gerne mit Fussballtalenten und deren zu dummen Beratern machen, und wie es auch regelmässig die Fussballkonzerne machen: “Eine talentierte öffentliche Person, die holen wir uns!” Die Dummen lassen sich schmeicheln, sehen eine Chance zur Steigerung der persönlichen Berühmtheit. Verlieren aber ihre Autonomie, geben die Steuerung ihre Ruhm-Prozesses an ein semikriminelles Medium ab. Und dann geschieht ihnen das, s.o. Döpfner. Mitleid? Von mir nicht (mehr). Frau Lang ist 32, also erwachsen.

Krieg den Palästen – Beueler-Extradienst

Syrien: Spur zu vermissten Journalisten

Eva Michelmann und Ahmet Polat sind wahrscheinlich in einem Gefängnis in Aleppo. Ihre Unterstützer kritisieren die Bundesregierung, dass sie sich nicht konsequent für die beiden einsetzt.

junge Welt

“Die Welt zu Gast bei …

… A……….n?” Wie Brasilien zur Hannover-Messe brüskiert wird – Der Täter läuft Amok

Haben die in Brilon irgendein Problem mit Brasilien? Oder sind dem Bundeskanzler nicht nur einfache völkerrechtliche Denkaufgaben, sondern auch Umgangsformen mit Staatsgästen – egal ob bei Heim- oder Auswärtsspiel – “zu komplex”? Und wenn es doch strategische Absicht sein sollte – welche könnte das sein? Und wie deckt sie sich mit seinem Amtseid (Art. 56 gilt gemäss Art. 64 auch für Mitglieder der Bundesregierung)?

Wie kommichdrauf? Jörg Kronauer/Junge Welt beschreibt die Eröffnung der Hannovermesse mit dem Partnerland Brasilien so: Mercosur statt Menschelei – Hannover-Messe: Bundeskanzler brüskiert Präsidenten des Gastlands Brasilien. Freihandelsabkommen und Rohstoffhandel im Mittelpunkt”. Um es der Bundesregierung nicht so schmerzhaft zu machen, wohl aber potenziellen Leser*inne*n, lässt die vorgeblich linksradikale Junge Welt diesen Text in wenigen Tagen in einem Paywallarchiv verschwinden.

Auch die in Hannover einsitzende heise-online-Redaktion lässt sich mit Sabotageversuchen nicht lumpen. Andreas Knobloch: BYD auf „Schwarzer Liste“: Brasiliens oberster Arbeitsinspektor entlassen – Der chinesische Autobauer BYD landet auf einer ‘Liste der Sklavenarbeit’ und erwirkt die Streichung. Ein hoher Beamter verliert daraufhin seinen Job.”

Ich zweifle nicht an der Berechtigung solcher Konzernkritik. Die BYD-Produkte mögen, ähnlich wie bei Aldi, qualitativ und preislich stärker sein als die der Konkurrenz. Die Produktionsverhältnisse sind es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht, im Gegenteil. Bemerkenswert an dieser Heise-Meldung ist weniger ihr Inhalt, als ihr Timing. Wer mag das wohl durchgestochen haben? Und warum jetzt?

Wie es in modernen Konzernen zugeht, auch dazu ist kurzzeitig Lesenswertes in der Jungen Welt zu finden. Hermann Bueren: Agile Ausbeutung – Neoliberale Menschenführung in Zeiten von Krise und Unsicherheit. Über »Empowerment«, »Mindsets« und die »VUCA-Welt«”. Wird ebenfalls in Kürze verschwinden.

Herr wirf Hirn auf Medien!

Merz’ Amoklauf gegen die bürgerliche Demokratie

Wenn es nur das wäre, das verdient jeden Widerstand, war aber von diesem Kerl und seinen Leuten nicht anders zu erwarten:

Markus Reuter/netzpolitik: ‘Bundesregierung bedient sich bewährter Instrumente autoritärer Politik’ – Die Bundesregierung geht gegen zivilgesellschaftliche Organisationen vor, streicht Gelder und lässt Akteure durch den Verfassungsschutz überprüfen. Diese und andere Freiheitseinschränkungen sowie den Ausbau der Überwachung in Deutschland kritisiert der weltweite Menschenrechtsbericht von Amnesty International.”

Dramatischer ist, was diese Bande zur Rente und zur Pflege vorhat. Denn Stefan Reinecke/taz irrt, wenn er das als Angriff auf die SPD-Basis deutet. Da ist nicht mehr viel. Es ist das Sägen am eigenen Ast.

Seit dem 1. April gibt es keine Meinungsumfrage mehr, die die CDU noch vor der neofaschistischen AfD sieht. Seit Jahren bestätigt sich, dass Merz’ einstige Ankündigung, die rechtsextremistische Konkurrenz zu “halbieren”, ja, was war? Es wäre ja schön, wenn der Kerl die Intelligenz besessen hätte, das bewusst zu lügen. In Wahrheit ist er zu blöd, er glaubte das wirklich. Er zerstört die letzte noch funktionierende Altpartei der BRD, die einst ewigregierende CDU/CSU. Und niemand ist bei denen zu sehen, die*der auch nur wenigstens versucht, ihn daran zu hindern. Seinem Verehrer im Bonner Stadthaus laufen die eigenen Leute bereits rudelweise weg (GA hinter Paywall). Widerstand ist was Anderes.

Merz will die Axt an Rente und Pflege setzen. Die gesetzliche Rente reicht schon heute nicht. Meine persönliche z.B. langt nur, weil mir meine Wohnung gehört. Andernfalls wäre ich altersarm, mit einer Durchschnittsrente. Das will Merz verschlechtern.

Der heute schon grassierende Pflegeskandal sieht so aus, dass ausser Supervermögenden – Betroffene und ihre Familie zusammengerechnet – sich niemand mehr einen stationären Pflegeplatz leisten kann. Also bleibt die Belastung bei den Angehörigen der Pflegebedürftigen hängen – für alle Beteiligten eine schwere physische und psychische Anstrengung, eine Qual. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen für professionelle Pflegekräfte so schwer erträglich, dass dort heute bereits ein Fachkräftemangel in sechsstelliger Höhe besteht.

Bisher haben noch viele von den betroffenen Alten CDU/CSU gewählt (über 70-jährige: 43%), weit weniger SPD (25%). Merz zerstört also in seiner neoliberalen Kapitalblindheit seine eigene gesellschaftliche Basis. Seine Lebenswelt hat ihm offenbar lebenslänglich keinen erfahrungsgesättigten Kontakt mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit gestattet. Wie er agiert, das ist keine Strategie, es ist im Sinne des Wortes Schwachsinn. Multipliziert mit Intelligenzmangel. Ist er beratbar? Der Kerl braucht professionelle Hilfe. Aber wo gibt es die?

“Die Welt zu Gast bei … – Beueler-Extradienst

#jungewelt

Zitat des Tages :

"Wer die Produktionsmittel kontrolliert, besitzt den Schlüssel zur Macht."

Jochen Stahnke, politischer ­Korrespondent der FAZ für China, in der Frankfurter ­Allgemeinen Sonntagszeitung über die »nach westlicher Wirtschaftspolitik kaum sinnvoll« erscheinende Praxis des »­Parteienstaats«, auch »unprofitable Firmen« zu fördern

Ja 🤷

Steuergeschenke für Konzerne statt Entlastung für uns: Die Regierung lässt die Profite unangetastet. Klassenkampf von oben!

https://www.jungewelt.de/artikel/520844.energiepreise-reiche-holt-den-klassensieg.html

#Klassenkampf #Umverteilung #Konzernmacht #jungeWelt #energiekris #Spritpreise #Reiche #gaskathi

Energiepreise: Reiche holt den Klassensieg

Die Wirtschaftsministerin geht als Siegerin aus dem Ringen um die »Entlastungen« in der gegenwärtigen Spritpreiskrise hervor. Am Ende stehen Steuergeschenke an die Mineralölkonzerne. Der freie Markt bleibt heilig.

junge Welt

Neben #jungewelt ist #rotfuchs meines Erachtens die beste parteiunabhängige, sozialistische, deutschsprachige #Zeitung in #Deutschland.

Du kannst sie kostenlos abonnieren und alle alten Exemplare durchlesen.

Hoch dekorierte Experten, materielle analysen und bissiger Humor begeistern mich immer wieser.

Im harten gegensatz zu den sonst allmächtig erscheinenden revisionistischen Medien bemüht sich Rotfuchs um stringente Bilder ohne Abkürzungen.

https://www.rotfuchs.net/zeitschrift.html

Zeitschrift - RotFuchs