Willkommen zum 8. Mittwoch-Mittags-#Shelter-Update!
In den letzten Tagen habe ich experimentell einen minimalistischen Schuppen aus gefundenen Materialien gebaut. Alte Steine als Minimalfundament, Einwegpaletten, Alt- und Naturholz. Er ist nur für den persönlichen Gebrauch. Einen öffentlichen Shelter würde ich noch schicker bauen. Aber wie beim "Visible Mending", der sichtbaren künstlerischen Flickarbeit an kaputten Kleidungsstücken, kann ja auch das bewusste Bauen mit wiedergenutztem Material "Kunst" sein. Ich mag ihn. Auch meine Akku-Kettensäge habe ich erprobt.
Am 24. März beginnt offiziell meine 4-monatige Master-Projektphase. In den letzten beiden Master-Monaten (ca. Mai-Juni) soll meine "Common Shelter"-Kunst-Baustelle stattfinden. Danach soll dort ein dauerhafter Trekkingplatz bleiben... also ein Ort, an dem Radreisende und Wanderer*innen für 1-2 Nächte einfach im Shelter übernachten, oder daneben ihr Zelt aufschlagen dürfen.
"Trekkingplatz", das kann eine einfache Wiese mit einem Infoschild sein: Jegliche zusätzliche Infrastruktur, wie Mülleimer, Trinkwasserzapfstelle, Toilette oder gar Dusche, sind optional. Jeder offizielle Übernachtungsort ist ein Gewinn in Deutschland, wo es leider eine sehr schlechte Verfügbarkeit von kostenlosen, öffentlichen Übernachtungsorten für nachhaltigen Tourismus an der frischen Luft gibt.
Bei den letzten Anfragen an städtische Kunst- und Freiraum-Institutionen habe ich auch die Idee des Bau eines transportablen Shelters, ohne Folge-Trekkingplatz am Bauort, skizziert... Mein entwickeltes Shelter-3D-Modell "BiePal v001" ist von den Maßen und dem vorraussichtlichem Gewicht auf einem PKW-Anhänger transportierbar. Eine selbstgebaute Shelter-Hütte mit 10 Menschen auf einen Anhänger zu tragen, und später an einen dauerhaften Trekkingplatz zu bringen, kann auch eine spannende Erfahrung sein.
Konkreter Fortschritt bei der Platzsuche für die Kunst-Baustelle:
Bei ca. der Hälfte meiner Anfrage warte ich noch auf eine erste Rückmeldung.
Ca. 1/4 meiner Anfragen wurden mit Absagen beantwortet: Die Begründungen schaue ich mir diese Woche genauer an und entwickele einen Text, in dem ich versuche speziell auf die Negativ-Argumente gegen Trekkingplatz und Shelter-Hütte einzugehen. Konkret plane ich, auch persönlich in Gemeinden und den für Touristik zuständigen Ämtern vorbeizuschauen und das direkte Gespräch zu suchen. Vielleicht klappt das besser, als Online-Anfragen?
Ca. 1/4 der Anfragen ist noch in der Schwebe: Keine konkrete Zusage, aber sie ist noch nicht ausgeschlossen.
Spannend ist auch, dass es noch bis 17. April möglich ist, 80% Zuschuss-Förderanträge für Kleinprojekte bis 20.000 Euro, im Rahmen des LEADER-Förderprogram im Bereich "GT8" zu stellen... das ist ca. die Region zwischen Bielefeld und Osnabrück: "Gefördert werden Kleinprojekte, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und weiterentwickeln." -> https://leader-gt8.de/kleinprojekte-2026
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