Fredy #Künzler (#Init7) hat Updates zum #Glasfaserstreit:
Die #Swisscom wird ihre von der #COMCO geforderte Frist nicht einhalten können.
Fredy vermutet, dass dahinter eine bewusste Verzögerungstaktik steht.
Den Artikel gibt es leider vorerst nur auf LinkedIn.
https://www.linkedin.com/posts/fredykuenzler_glasfaserstreit-glasfaserstreit-activity-7407125667160420353-MheV
#glasfaserstreit #glasfaserstreit | Fredy Künzler
Abt. #Glasfaserstreit. Neues Kapitel. Unser Lieblings-Incumbent Swisscom hat heute eine Wholesale-Information verschickt, die auch für die Öffentlichkeit interessant sein dürfte. Hier der gekürzte Wortlaut: Update zum Ausbau der P2MP-Anschlüsse Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, hat die Competition Commission COMCO entschieden, dass in Betrieb genommene P2MP-Glasfaseranschlüsse in bestehenden Gebäuden entweder in P2P Anschlüsse umgebaut oder ausser Betrieb genommen werden müssen. Für diese Anschlüsse ist eine Frist bis Ende 2025 gesetzt [...]. Wir haben grosse Anstrengungen unternommen, um diese Vorgabe fristgerecht zu erfüllen und werden den grössten Teil der betroffenen Anschlüsse erfolgreich bis Ende des Jahres umgebaut haben. Dennoch [... längere Ausrede ...]. Swisscom wird die betroffenen P2MP Anschlüsse [...] weiterbetreiben (Sic!), [...]. Wir haben die WEKO über diese Verzögerungen informiert [...]. Zitat Ende. Ein mit dem #Glasfaserstreit gut vertrauter Anwalt 😎 kommentierte dazu: "Als Competition Commission COMCO würde ich mal eine Busse verhängen. Denn Swisscom hatte genug Zeit für den Umbau." Bekanntlich hatte Swisscom gegen die Verfügung der WEKO beim Bundesverwaltungsgericht BVGER rekurriert und vermutlich auch die Frist zur Umrüstung der illegalen P2MP Anschlüsse bis Ende 2025 angefochten. Aber das Verfahren ist weiterhin pendent - offensichtlich hoffte Swisscom auf eine speditivere Behandlung. Man muss also feststellen, dass Swisscom nicht nur während etwa zweier Jahre (Ende 2020 bis mindestens Herbst 2022) mehrere Hunderttausend P2MP Glasfaseranschlüsse vorsätzlich und wider besseren Wissens (Zitat Urteil BVGER) illegal baute, sondern die Legalisierung, also den Umbau auf P2P, nicht mit der notwendigen Konsequenz durchgezogen hat. Es wurden schlicht zu wenig Ressourcen alloziert, um den Umbau zur Legalität fristgerecht abzuschliessen. Schuld sind natürlich die anderen. Man jammert über fehlende Baubewilligungen und andere Umstände. Das Verdikt der WEKO war klar: Umbauen auf P2P oder abschalten per Ende 2025. Doch Swisscom widersetzt sich der WEKO erneut. Dabei war die "Gnadenfrist" sehr üppig. PS: Wer sich mit der Geschichte des Glasfaserstreits vertraut machen möchte, dem sei unser Blog Artikel empfohlen. Der Text ist in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar. https://lnkd.in/dJVZhrWN
