Philip Holland, father of Luke Holland - Message to the parliament on Luke's birthday, 4th April 2025:

My life ended with the murder of my wonderful son, Luke, nearly 10 years ago, and my wife, Rita's life which ended nearly 5 years ago. All due to the Neo-Nazi, hate of foreigners, actions of Rolf Zielezinski. I shall never understand why the prosecutor would not charge him with a Neo-Nazi, hate murder, when there was so much evidence of weapons, which could easily be re-enabled, and Nazi/Hitler memorabilia in his apartment.

I grieve every single day for the loss of Luke and Rita, and utterly resent the fact, that this murderer will be free to be with his 3 sons and family again, within a short time.

I will forever partially blame the police for my loss, because they did not competently, fully, and without prejudice, investigate a known suspect, Rolf Zielezinski, for the earlier murder of Burak Bektaş. If they had my son, and wife would still be alive and with me today.

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Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025: | trueten.de

Luke Holland. Grafik: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak BektaşPhilip Holland, father of Luke Holland

Philip Holland, Luke Holland'ın babası - Luke'un doğum günü olan 4 Nisan 2025'te parlamentoya mesajı:

Hayatım yaklaşık 10 yıl önce harika oğlum Luke'un katledilmesiyle ve yaklaşık 5 yıl önce de eşim Rita'nın hayatının sona ermesiyle, bitti. Hepsi Rolf Zielezinski'nin Neo-Nazi ve yabancılara karşı nefreti, yüzünden. Savcının onu neden Neo-Nazi diye, nefret cinayetiyle suçlamadığını, evinde kolayca yeniden etkinleştirilebilecek çok sayıda silah ve Nazi/Hitler hatırası varken, asla anlayamayacağım.

Luke ve Rita'nın kaybı için, her geçen gün üzülüyorum. Bu katilin kısa bir süre içinde tekrar 3 oğlu ve ailesiyle birlikte olabileceği gerçeğini tamamen içerliyorum.

Kaybımdan poliside sonsuza dek sorulumlu tutacağım, zira daha önceki Burak Bektaş cinayetinde şüpheli olarak bilinen Rolf Zielezinski'yi yetkin, kapsamlı ve tarafsız bir şekilde soruşturmadıkları için .Eğer öyle olsaydı, oğlum ve eşim bugün hâlâ hayatta ve benimle birlikte olurdu.

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Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025: | trueten.de

Luke Holland. Grafik: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak BektaşPhilip Holland, father of Luke Holland

Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025:

Mein Leben endete mit der Ermordung meines wunderbaren Sohnes Luke vor fast zehn Jahren und dem Ende des Lebens meiner Frau Rita vor fast fünf Jahren. Alles aufgrund des ausländerfeindlichen Hasses und neonazistischen Tat des Rolf Zielezinski. Ich werde nie verstehen, warum die Staatsanwaltschaft ihn nicht wegen neonazistischen Hassverbrechens anklagen wollte, obwohl es so viele Beweise für Waffen, die leicht wieder einsatzbereit wären, und Nazi-/Hitler-Erinnerungsstücke in seiner Wohnung gab. Ich trauere jeden einzelnen Tag um den Verlust von Luke und Rita und bin zutiefst bestürzt darüber, dass dieser Mörder bald wieder frei sein wird und mit seinen drei Söhnen und seiner Familie zusammen sein kann.

Ich werde die Polizei für immer mitverantwortlich für meinen Verlust machen, weil sie einen bekannten Verdächtigen, Rolf Zielezinski, nicht kompetent, umfassend und unvoreingenommen wegen des früheren Mordes an Burak Bektaş untersucht hat. Wenn sie es getan hätten, wären mein Sohn und meine Frau noch am Leben und heute bei mir.

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Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025: | trueten.de

Luke Holland. Grafik: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak BektaşPhilip Holland, father of Luke Holland

Zitat von Linken-Politiker Ferat Koçak über Diebstähle von Geflüchteten fehlt Kontext

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Bundestagswahl 2025

Zitat von Linken-Politiker Ferat Koçak über Diebstähle von Geflüchteten fehlt Kontext

Online kursiert eine Zitatkachel mit dem Namen und Bild des Linken-Politikers Ferat Koçak. Demnach soll er gesagt haben: „Bei Diebstählen holen sich Flüchtlinge und Migranten nur, was ihnen zusteht.“ Die Äußerung stammt tatsächlich aus dem Jahr 2023. Doch sie wird aus dem Kontext gerissen. Koçak sagt, er befürworte Diebstahl nicht.

von Paulina Thom

07. März 2025

Am 23. Februar gewann Linken-Politiker Ferat Koçak sein Direktmandat bei der Bundestagswahl. Aktuell verbreitet sich online eine alte Äußerung von ihm über Diebstähle von Geflüchteten, doch dem Zitat fehlt Kontext. (Foto: Jeremy Knowles / Eventpress / Picture Alliance)
Behauptung

Ferat Koçak (Die Linke) habe gesagt: „Bei Diebstählen holen sich Flüchtlinge und Migranten nur, was ihnen zusteht.“

Aufgestellt von: Beiträgen in Sozialen Netzwerken Datum:
11.04.2024

Quelle

Bewertung

Fehlender Kontext
Über diese Bewertung

Fehlender Kontext. Das Zitat ist zwar korrekt, aber verkürzt. Es ist eine ironische Bemerkung mit einer Anspielung auf den Kolonialismus, die der Politiker aber gleich darauf revidiert hat. Auf Nachfrage schreibt er uns, er sei natürlich gegen Diebstahl.

Seit April 2024 kursiert in Sozialen Netzwerken wie X und Threads ein Sharepic mit einem alten Zitat von Ferat Koçak (Die Linke). Es ist zwar korrekt und stammt aus dem Jahr 2023. Doch es wird aus dem Kontext gerissen, so dass es wirkt, als befürworte er Diebstahl durch Geflüchtete und Migranten. Das ist nicht der Fall. 

Im Zuge der Bundestagswahl 2025 und Koçaks direktem Einzug in den nächsten Bundestag verbreitet sich die Behauptung erneut. Allein ein X-Beitrag vom 28. Februar erreichte mehr als 120.000 Aufrufe. 

Auf X verbreitet sich eine aus dem Kontext gerissene Äußerung des Linken-Politikers Koçak über Diebstähle und Flüchtlinge (Quelle: X; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Verkürztes Zitat von Koçak entstand während Debatte über Diebstähle in Supermarkt in Bayern

Im Dezember 2023 äußerte sich Koçak in einem X-Beitrag zu einem Bericht der , in dem sich ein Edeka-Besitzer aus Regensburg über zunehmende Diebstähle durch Männer aus Asylwohnheimen beklagte. Der Ladenbesitzer hatte sich zuvor darüber auf Facebook in einem Beitrag beschwert und diesen kurze Zeit später wieder gelöscht. Der Beitrag ging jedoch viral und mehrere lokale Medien griffen das Thema auf. 

Es folgte eine öffentliche Debatte, bei der sich auch Politiker, etwa der Freien Wähler in Bayern, äußerten. Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, forderte damals auf X: „Diebstahl durch Migranten sollte zur Abschiebung führen.“ Auch Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt sprach sich auf Facebook für eine Abschiebung aus. 

Koçak kommentierte den Bild-Artikel auf X folgendermaßen: „EDEKA ist die Abkürzung für ‚Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler‘: Ich würde sagen, die Menschen holen sich das zurück, was ihnen zusteht. Doch so einfach ist das nicht zu erklären.“ Koçak revidierte also seine eigene Aussage gleich im nächsten Satz. Ebenfalls relevant ist Koçaks eigentliche Erklärung, die im zweiten Teil seines X-Beitrages folgt. 

Ferat Koçak: „Natürlich bin ich gegen Diebstahl“

Dort schreibt der Linken-Politiker, eines der zentralen Probleme sei, dass „die Behörden überlastet sind und viele Geflüchtete noch nicht mal das ausgezahlt bekommen, was sie zum Leben brauchen“. Auch das sei sekundär, schreibt Koçak. „Wichtiger ist es, Geflüchteten sofort eine Arbeitserlaubnis zu erteilen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt bestreiten können.“ Dieser Kontext fehlt auf der Zitatkachel. 

Wir haben den Linken-Politiker zu seiner damaligen Äußerung befragt. Er schreibt uns, er habe das Zitat, so wie es auf der Kachel stehe, nicht getätigt und er stimme der Äußerung inhaltlich auch nicht zu. „Mein Tweet war ein Wortwitz mit dem Namen EDEKA, in dem Kolonialwaren enthalten ist, und ich erkläre ja im darauffolgenden Satz, wo das Problem eigentlich liegt. Natürlich bin ich gegen Diebstahl, ob das nun Raubkunst ist aus Afrika oder Zigaretten bei Edeka.“

Der Beitrag Koçaks aus Dezember 2023 im kompletten Wortlaut (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Alle Faktenchecks rund um die Bundestagswahl 2025 lesen Sie hier.

Redigatur: Alice Echtermann, Gabriele Scherndl

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Author: Paulina Thom

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