Globales Abkommen gegen #Plastikmüll vorerst gescheitert
Auf der einen Seite stehen mehr als 100 Länder mit besonders ehrgeizigen Zielen (High Ambition Coalition), die eine Beschränkung der Produktion auf ein nachhaltiges Niveau fordern. Dazu gehören die #EU und Dutzende Länder in #Südamerika, #Afrika und #Asien. Sie wollen auch #Einwegplastik wie Becher oder Besteck aus dem Verkehr ziehen, #Plastikprodukte zur #Mehrfachverwendung und eine #Kreislaufwirtschaft fördern, bei der die #Rohstoffe eines Produkts aufbereitet und erneut verwendet werden.
Auf der anderen Seite stehen vor allem die Länder, die den Rohstoff für das Plastik haben: #Öl. Darunter sind #SaudiArabien, der #Iran und #Russland. Sie nennen sich Gruppe der Gleichgesinnten (#LikeMindedGroup). Diese Länder möchten sich weitgehend auf ein besseres Abfallmanagement beschränken. Der Auftrag, den die UNO-Länder sich selbst 2022 gegeben hatten, war eigentlich klar: Im Mandat heißt es, der rechtsverbindliche Vertrag soll den ganzen Lebenszyklus des Plastiks umfassen, von der Produktion über das Design bis zur Entsorgung.
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