#Negatives verbreitet sich in den #Medien besser als #Positives und es beeinflusst uns auch. Aber die meisten #Menschen sind nicht Medien geprägt und können sich eine #eigene #Meinung bilden. Und zu diesen Menschen gehöre ich bestimmt nicht allein.
Jaaa, die #Opferrolle kennen wir von den #Rechten ❗🤦‍♂️🧠💩
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Der Postillon: Gleichberechtigung – Männer fordern eigene Geschlechtsendung

Wie lässt sich die deutsche Sprache fairer gestalten? Immer mehr Männerrechtsaktivisten fordern eine eigene Substantiv-Endung für Männer. Neben Berufsbezeichnungen wie “Bäcker”, “Frisör” und “Professor”, die oft für beide Geschlechter verwendet werden, wollen sie “Bäckerer”, “Frisörer” und “Professorer” als rein männliche Formen etablieren.

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Gleichberechtigung: Männer fordern eigene Geschlechtsendung

Berlin (dpo) - Wie lässt sich die deutsche Sprache fairer gestalten? Immer mehr Männerrechtsaktivisten fordern eine eigene Substantiv-Endu...

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AfD-Parteitag hat eigene Verfassungsfeindlichkeit beschlossen

Gegen das, was die AfD Bayern da auf ihrem AfD-Parteitag beschlossen hat, sind vier Millionen Deutsche Anfang 2024 aus Protest auf die Straße gegangen: Die Vertreibung auch deutscher Staatsbürger aus Deutschland. Die AfD nennt es “obligatorische Rückführungsprogramme”. Während die Hochstufung der Gesamt-AfD als “gesichert rechtsextrem” verschoben wird, damit sie nicht der Partei schadet und die Widerstände in Berlin, überhaupt auch nur eine Prüfung eines AfD-Verbots endlich mal anzugehen, zu groß sind, können sich die Rechtsextremen ohne Konsequenzen immer weiter radikalisieren in ihrer Verfassungsfeindlichkeit.

AfD-Parteitag: Ein gefährlicher Beschluss

Die politische Landschaft Deutschlands steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Die Stimmen nach einem Verbot der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) werden immer lauter – denn die Partei wird immer radikaler. Vor kurzem hat sie einen weiteren Schritt in die Verfassungsfeindlichkeit getan. Die AfD Bayern hat auf ihrem AfD Parteitag in Greding, Bayern, eine Resolution zur sogenannten “Remigration” – der Euphemismus für Vertreibungen – verabschiedet, die nicht nur Asylbewerber und Nichtdeutsche betrifft, sondern auch deutsche Staatsbürger. Was vor einem Jahr in Potsdam besprochen wurde – und wohl auch mit aufwändiger Litigation PR vertuscht werden soll – wird auch in Teilen der Partei offizieller Plan. Der Geheimplan, den Correctiv aufdeckte, ist längst nicht mehr geheim.

AfD-Anwalt gibt versehentlich zu: Correctiv-Bericht wurde nie widerlegt

In der Resolution fordert die bayerische AfD unter anderem, dass „Personengruppen mit schwach ausgeprägter Integrationsfähigkeit und -willigkeit mittels obligatorischer Rückkehrprogramme in ihre Heimat rückgeführt“ werden sollen. Besonders brisant ist die Forderung, die deutsche Staatsbürgerschaft “grundgesetzkonform” einfacher entziehen zu können. Diese Formulierungen lehnen sich stark an das Konzept der “Remigration” an, wie es vom österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner propagiert wird. Und es ist auch kein Zufall.

“Ghettogesetze”

Das Verwaltungsgericht München hat in einem Urteil festgestellt, dass sich Vertreter der bayerischen AfD die Lehren von Martin Sellner zu eigen gemacht haben. Das Gericht hat auch klar definiert, dass „Remigration“ nach Sellner Abschiebungen von deutschen Staatsbürgern einschließt.

Dies bedeutet, dass die von Sellner und offenbar ja auch der AfD geplanten Maßnahmen nicht nur auf Ausländer beschränkt sind, sondern auch die Ausweisung von deutschen Staatsbürgern durch gesetzliche Änderungen und den Entzug der Staatsbürgerschaft umfassen. Sellner spricht sogar von geplanten „Ghettogesetzen“. Sellner ist nicht die AfD, aber dass sich die AfD seine Pläne zu eigen machen scheint, zeigt, dass die Partei zu Recht vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

Dass es auch die ganze Zeit um deutsche Staatsbürger ging, war ja nie ein Geheimnis. Die geplanten „Ghettogesetze“ waren kein Geheimnis. Sellner hat das alles wortwörtlich in seinem Buch aufgeschrieben. Und man will uns erzählen, das sei alles Erfindung von Correctiv gewesen?

Aus Sellners Buch

Sellners Konzept – jetzt so ähnlich auch offiziell von der AfD Bayern auf dem AfD Parteitag beschlossen – sieht nicht nur die Abschiebung von Ausländern vor, sondern auch die Ausbürgerung und Vertreibung von deutschen Staatsbürgern, die als nicht ausreichend “integriert” gelten. Die Kriterien für diese “Integrationsfähigkeit” sind dabei vage und öffnen Tür und Tor für willkürliche Entscheidungen aufgrund von Sprache, Religion oder sogar Wahlverhalten. Sprich: Wenn die AfD das so umsetzen würde, entscheidet sie alleine, wen sie aus dem Land vertreiben darf. Und niemand ist sicher. Das Ende des Grundgesetzes und unserer Freiheiten.

“Bist du deutsch genug für die AfD”?

„Hey, bist du ausreichend deutsch? Ich meine, ist deine Integrationsfähigkeit zwar vorhanden, aber ist sie auch stark genug ausgeprägt? Und hast du einen entsprechenden Integrationswillen? Wenn das nämlich nicht der Fall ist, dann gehörst du vielleicht zu der Personengruppe – und zwar ganz gleich, ob du Ausländer oder Staatsbürger bist –, die an einem obligatorischen Remigrationsprogramm teilnehmen müssen”, sagte es Anwalt Chan-jo Jun in seinem Video, dessen Titel wir für diesen Artikel übernommen haben.

Jun argumentiert, dass der AfD Parteitag ja schließlich Namen und Ideen von Sellner übernommen hat, und sich führende Mitglieder AfD Bayern nachweislich auf ihn beziehen, kann man davon ausgehen, dass sie sich auch an dessen Ideen wie “Ghettogesetzen” orientieren wollen. Deutliche Distanzierungen gab es jedenfalls nicht. Er erwähnt auch, dass jene “Remigration” der AfD und Sellners deutsche Staatsbürger umfasst.

“Ja, wir wissen, Staatsbürger kann man nicht so ohne Weiteres abschieben, denn Staatsbürgern muss man vorher die Staatsbürgerschaft abnehmen. Das geht auch nicht so einfach, denn im Grundgesetz ist geregelt, dass ein deutscher Staatsbürger seine Staatsbürgerschaft nicht verlieren darf, wenn er dadurch staatenlos wird. Da sagt jetzt die AfD in ihrem Beschluss, dass es leichtere Möglichkeiten geben muss, um grundgesetzkonform die Staatsbürgerschaft zu entziehen.

Ja, wie soll das funktionieren, wenn das Grundgesetz ausdrücklich sagt, die Staatsbürgerschaft kann nicht entzogen werden, wenn danach jemand staatenlos wird? Das ist also die Voraussetzung. Na gut, wenn die sich so gegenüberstehen, dann muss halt vielleicht das Grundgesetz geändert werden.”

Die AfD habe ein anderes Verständnis von Menschenwürde und würde im Zweifel die Verfassung und die Institutionen, die wir bisher haben, derart austauschen, dass ihr Verständnis sich durchsetze.

“In dem Moment, wo ich sage, ich möchte die Zusammensetzung des Volkes ändern, und zwar nach ethnischen Gesichtspunkten, werte ich andere Teile des Volkes ab. In dem Moment verstoße ich gegen das Diskriminierungsverbot und eben wieder mal gegen die Menschenwürde aus Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz.”

Die Hochstufung durch den Verfassungsschutz ist überfällig

Obwohl der Verfassungsschutz bereits Teile der AfD als gesichert rechtsextrem einstuft, wurde eine umfassende Hochstufung der gesamten Partei als gesichert rechtsextrem bislang verschoben. Um der AfD so kurz vor der vorgezogenen Wahl dadurch nicht zu schaden. Das hat viel Kritik hervorgerufen: Unabhängig davon, ob es der AfD schaden würde – und das ist nicht ausgemacht – ist es doch die Pflicht des Verfassungsschutzes, eine neutrale und faktenbasierte Bewertung zur Verfassungsfeindlichkeit einer Partei als Warnung zu veröffentlichen. Und nicht unter Verschluss zu halten, um die mutmaßlich gesicherten Verfassungsfeinde zu schützen. Der Verfassungsschutz wird jetzt von Correctiv verklagt, das Gutachten offenzulegen.

AfD-Gutachten zurückgehalten: Der Verfassungsschutz schützt die AfD

Mehrere Staatsrechtler sind der Meinung, dass ein Verbotsverfahren alleine mit den bereits bekannten Plänen und Aussagen erfolgreich sein könnte. Die Juristen argumentieren hingegen in ihrem Gutachten, das hier auf Verfassungsblog veröffentlicht ist, dass die AfD sich fortlaufend radikalisiert habe. Sie vertrete mittlerweile offen verfassungsfeindliche Positionen. Sie betonen, dass die Partei ein völkisch-nationalistisches Programm verfolge und einen homogenen Volksbegriff propagiert. Der im Widerspruch zur Menschenwürde und den demokratischen Grundprinzipien des Grundgesetzes steht. Dieser Kurs werde von der gesamten Partei getragen, ohne dass sich der Bundesvorstand davon distanziere.

115 AfD-Zitate, die zum AfD-Verbot führen können

Die AfD kann nicht mehr “inhaltlich gestellt” werden

Die Partei greift nicht nur mit den Forderungen führender Politiker, sondern inzwischen auch offiziell mit ihren Beschlüssen und Forderungen direkt die freiheitlich-demokratische Grundordnung an. Sie propagiert Maßnahmen, die gegen das Diskriminierungsverbot und die Menschenwürde verstoßen. Es ist klar, dass die AfD sich immer weiter von den Prinzipien entfernt, die unsere Verfassung sichern soll. Eine inhaltliche Auseinandersetzung scheint kaum noch möglich, da die Partei selbst fundamentale demokratische Werte infrage stellt. Solange es ihr genehm ist, leugnet sie alles und lügt wie gedruckt.

Wir dürfen nicht aus Naivität so tun, als würde man das nicht sehen. Als würden führende Parteimitglieder und ganze Landesverbände nicht für die ganze Partei stehen können – insbesondere, wenn sich niemand mehr distanziert. Die Partei verwendet bewusst mehrdeutige Aussagen, um radikale Botschaften zu vermitteln, die sie bei Kritik jedoch abstreiten kann. Dies erschwert es, ihre wahren Absichten zu erkennen, doch in der Gesamtschau wird ihre verfassungsfeindliche Ausrichtung klar. Gerade erst legte die AfD Sachsen-Anhalt einen Kranz mit dem NS-Spruch “Für Führer, Volk und Vaterland – Warum?” am Volkstrauertag nieder. Wie viele tausende Vorfälle braucht man noch?

Außerdem erklären die Rechtsexperten in ihrem Gutachten bei den vielen verfassungsfeindlichen Zitaten Zurechenbarkeit dieser Aussagen zur gesamten Partei. Die Juristen betonen, dass diese verfassungsfeindlichen Positionen nicht nur von Einzelpersonen vertreten werden, sondern von der Breite der Partei getragen und vom Bundesvorstand geduldet werden. Durch diese Einteilung zeigen die Juristen, dass die AfD nicht nur in Einzelfällen, sondern systematisch gegen die Grundwerte der Verfassung verstößt, was die Voraussetzungen für ein AfD-Verbot erfüllt.

Die Politik muss jetzt handeln

Die AfD hat nicht nur mit ihrem jüngsten Beschluss auf dem AfD-Parteitag in Bayern ihre eigene Verfassungsfeindlichkeit bestätigt. Man braucht keinen Verfassungsschutz, um selbst zu sehen, dass diese Partei vollends rechtsextrem ist. Aber umso fahrlässiger ist es, dass der Verfassungsschutz diese Hochstufung zurückhält. Die Partei verfolgt offen eine Politik, die auf Ausgrenzung, Diskriminierung und die Abschaffung grundlegender demokratischer Rechte abzielt. Auf Vertreibungen auch deutscher Staatsbürger. Wir können Reden schwingen und von “wehrhafter Demokratie” sprechen. Aber die Demokratie verteidigt sich nicht von alleine. Das müssen wir auch tun. Wann fangen wir endlich damit an?

Artikelbild: Daniel Löb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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#beschlossen #eigene #parteitag #verfassungsfeindlichkeit

Bayern-AfD fordert „Remigrations“-Plan: Wie die AfD mit einem rassistischen Begriff Politik macht

Die bayerische AfD fordert „Remigration im Millionenbereich“. Wir haben anhand von Social-Media-Werbung analysiert, wie die AfD den Begriff „Remigration“ normalisieren will.

correctiv.org

FeriencampKinder gründen eigene Stadt in Chorweiler

Von

Inge Swolek

21.08.2024, 07:00 Uhr

Lesezeit 4 Minuten

Luisa, 13, ist beim Camp des Vereins Kindernöte e.V. zur Bürgermeisterin der Kinderstadt gewählt worden.

Copyright: Inge Swolek

110 Jungen und Mädchen nahmen am Feriencamp des Vereins „Kindernöte“ teil – in ihrer selbst verwalteten Stadt „Kidisidi“.

Bankdirektor, Bürgermeisterin, Radioreporter oder Chemielaborantin – das sind nur einige der Rollen, in die rund 110 Kinder aus Chorweiler, allesamt zwischen sechs und 14 Jahren alt, beim Projekt „Kinderstadt“ schlüpfen konnten.

Das Feriencamp wird vom Verein „Kindernöte“ organisiert und ist seit Jahren das Highlight für viele Jungen und Mädchen aus dem Stadtbezirk. Es bietet ihnen nicht nur Spaß, warme Mahlzeiten und Zusammenhalt, es lässt sie auch in fremde Welten eintauchen. Die Kinder wählen eine Bürgermeisterin, arbeiten in unterschiedlichen Gewerken – etwa in einer Bank, dem Arbeitsamt, einem Kiosk oder einer Radioshow – verdienen dort Geld und können es wieder ausgeben. Sie produzieren, sind kreativ tätig und üben Dienstleistungen aus, eben wie in einer „richtigen“ Stadt.

Partizipation und Teilhabe in Köln-Chorweiler

Für das Feriencamp haben die Organisatorinnen und Organisatoren das Gelände des Jugendzentrums „Northside“ in die Kinderstadt „Kidisidi“ verwandelt. Auf dem großzügigen Areal befinden sich auch eine Gärtnerei, ein Chemielabor, ein Schmuckatelier, eine Kunstgalerie, ein Café mit Cocktailbar, ein Sportverein und eine Theaterbühne. „Wir haben alle Bereiche, die für das Funktionieren einer Stadt wichtig sind, aufgebaut. In unserem Feriencamp geht es um Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung“, sagt Ingrid Hack, Geschäftsführerin des Vereins „Kindernöte“.

Das Reporterteam Luis, Julia, Lara, Aiza und Betreuerin Nele Thielmann.

Copyright: Inge Swolek

Das Projekt „Kinderstadt“ ist seit Jahren erprobt und beliebt. Die Mädchen und Jungen gehen in ihren neuen Rollen vollkommen auf und fühlen sich ernstgenommen. „Ich konnte mich gegen sieben andere Bewerber durchsetzen, das macht mich sehr stolz. Aber ich merke, dass es auch sehr anstrengend ist. Ich muss als Chefin von Kidisidi für alle ansprechbar sein, muss alles überprüfen, zum Beispiel ob das Geld korrekt eingezahlt und verbucht wird, und ich muss Streit schlichten“, sagt Luisa. Die 13-jährige wurde von den jungen Teilnehmenden zur Bürgermeisterin gewählt.

Kinder lernen auch, mit Geld umzugehen

Am Bankschalter herrscht viel Betrieb, denn die Bewohnerinnen und Bewohner bekommen für ihre Arbeit 20 Taler pro Vormittags- und Nachmittagsschicht, also bis zu 40 Taler pro Tag. Das Geld können sie auf das eigene Konto einzahlen, sparen oder ausgeben. Zum Beispiel am Kiosk, wo Perlenarmbänder, Bilder oder Insektenhotels verkauft werden. Die Waren haben die Jungen und Mädchen zuvor in den verschiedenen Werkstätten auf dem Gelände selbst hergestellt.

Wir haben alle Bereiche, die für das Funktionieren einer Stadt wichtig sind, aufgebaut. In unserem Feriencamp geht es um Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung

Ingrid Hack, Geschäftsführerin des Vereins „Kindernöte“

„Es ist spannend, zu beobachten, wie unterschiedlich die Kinder mit dem Geld umgehen. Die einen sparen, andere geben alles aus oder verhandeln einen Rabatt am Kiosk. Der pädagogische Anspruch, zu lernen, mit Geld umzugehen, scheint zu fruchten. Allerdings ist es hier keine Pflicht, zu arbeiten, man könnte auch den ganzen Tag chillen, dann gibt es eben kein Geld“, sagt Marcel Weiß. Der Gruppenleiter bei Kindernöte e.V. ist gemeinsam mit der pädagogischen Leiterin des Vereins, Anna Knauer, Ansprechpartner für die 20 Betreuerinnen und Betreuer vor Ort und für die gesamte Koordination des Ferienprojekts.

Angelina und Anaelle in der Malwerkstatt.

Copyright: Inge Swolek

Damit das einwöchige Feriencamp reibungslos über die Bühne geht, bedarf es einer guten Logistik. Und Geld. Es kostet den Verein 15000 Euro – für Honorar, Material, Verpflegung und KVB–Tickets, denn die Kinder kommen aus dem gesamten Stadtbezirk, reisen also aus Merkenich, Roggendorf, Fühlingen, Seeberg, Weiler oder Volkhoven an. Deshalb ist der Verein auf Spenden angewiesen – unter anderem von der „Allianz für die Jugend e.V. Nordwest“, der Stadt Köln, dem „Paritätischen Köln“, der „Spanierrunde“ um Oliver Dillenburger und dessen Vater Claus Dillenburger. „Ich bedanke mich bei allen Förderern und Spendern. Mit dem Geld ermöglichen wir jungen Menschen aktives Mitwirken und Partizipieren, das Kennenlernen und Erleben von Wirtschaft und Konsum, Spiel, Spaß, Tanz und Theater – und die Chance, in den Sommerferien etwas Besonderes zu erleben“, sagt Hack.

Betreuungsnöte in den Ferien

Immerhin gilt es für Eltern schulpflichtiger Kinder sechs Wochen Sommerferien zu „überbrücken“ – insgesamt 75 Ferientage haben Schulkinder in NRW, das ist mehr als doppelt so viel wie der jährliche Urlaubsanspruch ihrer Eltern – was Millionen von Müttern und Vätern vor immense Herausforderungen stellt. Hinzukommt, dass nicht alle Eltern Geld für Urlaubsreisen haben.

Deshalb fordern Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe von der Bildungspolitik, für mehr gute pädagogisch strukturierte Betreuungsmöglichkeiten – wie die Kinderstadt – vor allem auch in den Ferien zu sorgen.

Kindernöte erreicht bis zu 300 Chorweiler-Kinder pro Woche

Das Feriencamp ist die Kür der Vereinsarbeit, ansonsten kümmert sich „Kindernöte“ das ganze Jahr über um Kinder aus Chorweiler und wird dabei seit vielen Jahren regelmäßig auch von „wir helfen“ gefördert. „Hingehen statt Kommenlassen“ laut die Devise des Vereins, aufsuchende Arbeit heißt das in der Fachwelt und bedeutet, dass die Mitarbeitenden dorthin gehen, wo die Kinder und Jugendlichen wohnen, wo sie auf der Straße spielen, die Kita oder Schule besuchen.

Der Verein erreicht mit seinen niederschwelligen Angeboten bis zu 300 Kinder pro Woche – angefangen bei den Kleinsten in der Babygruppe und dem Eltern-Café bis zu den Ältesten im Projekt „Straßenkinder“. Einige der jungen Besucherinnen und Besucher verbringen bis zum Alter von 14 Jahren beinahe ihre gesamte Freizeit in den einzelnen Gruppen – womit „Kindernöte“ ein zweites Zuhause für sie ist.

https://www.bachhausen.de/feriencamp-kinder-gruenden-eigene-stadt-in-chorweiler/

#chorweiler #eigene #feriencamp #grunden #kinder #stadt

Inge Swolek | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Der #Mensch schreckt, vor #Gier & #Profitwahn, nichtmal davor zurück #seine #eigene #Spezies #auszulöschen 🤬🧠💩

Nach Angaben des indigenen Volks der Yine hatten sich #MashcoPiro bereits früher über die #Holzfäller in ihrem Territorium beschwert.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mashco-piro-unkontaktiertes-volk-naehert-sich-abholzungsgebiet-in-peru-a-0a570625-2363-42f9-ac5f-07a0748fee4d

Neue Bilder der Mashco Piro: »Unkontaktiertes« Volk nähert sich Dorf in Peru

Die Mashco Piro gelten als größtes isoliertes Volk der Welt. Nun haben sich Dutzende von ihnen in einem Holzfällergebiet gezeigt. Experten befürchten Krankheiten und Gewalt.

DER SPIEGEL

Seit Jahren sind die Pläne bekannt, dass am Standort des heutigen Heizkraftwerks Köln-Merkenich eine Klärschlammverbrennungsanlage entstehen soll. Mit dem Beginn des Genehmigungsverfahrens innerhalb dieses Jahres wird es nun allmählich konkret.

Im Rahmen des Verfahrens steht zunächst die Umweltverträglichkeitsprüfung an: Bei dieser sollen mögliche Auswirkungen der Anlage auf die Umwelt ermittelt und bewertet werden, bevor eine endgültige Entscheidung über die Zulassung des Vorhabens gefällt wird. Verantwortlich für die Durchführung der Prüfung ist die Bezirksregierung Köln.

Klärschlammverbrennung in Merkenich: Vorbereitung für Umweltverträglichkeitsprüfung laufen

Die Klar GmbH, die von den Stadtwerken der an der Anlage beteiligten Kommunen gegründete Betreibergesellschaft, hatte bereits im vergangenen Jahr das sogenannte „Scoping“-Verfahren durchgeführt, das als Vorbereitung auf die Umweltverträglichkeitsprüfung dient.

Alles zum Thema Demonstration Köln

Dabei werden zunächst Methoden und Umfang der zum Einsatz kommenden Untersuchungen ausgelotet, zu denen verschiedene Behörden Stellung nehmen können – sowie in diesem Fall auch der Bürgerverein Merkenich. Vor allem Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Tier- und Pflanzenwelt und deren Vielfalt sollen geprüft werden sowie auf unbelebte Faktoren wie Wasser, Boden, Luft und Klima.

Wie lang sich das Verfahren hinziehen wird, ist nicht sicher, noch hat die Prüfung nicht begonnen – der Start erfolgt erst mit dem Antrag auf Genehmigung, den die Klar GmbH noch nicht eingereicht hat.

Bürgerinitiative Köln-Nord plant weiteren Protest

Währenddessen plant jedoch auch die Bürgerinitiative Köln-Nord ihre nächsten Schritte, in der sich vor allem Anwohner aus den umliegenden Stadtteilen zusammengefunden haben. Sie wenden sich gegen die Klärschlammverbrennung in ihrer Nähe, die sie als zusätzliche Zumutung in einem durch zahlreiche Industrie- und Logistikbetriebe ohnehin schon belasteten Umfeld empfinden.

Vor gut zwei Jahren war es den Mitgliedern gelungen, eine Demonstration über die Neusser Straße in Nippes mit mehreren hundert Teilnehmenden zu organisieren, um Aufmerksamkeit auf ihr Anliegen zu lenken.

Seitdem schien es ruhig um die Initiative geworden zu sein – doch Helga Wagner, eine der federführenden Mitwirkenden, tritt dem Eindruck entgegen, dass der Elan der Merkenicher eingeschlafen sei. „Wir haben etwa der zuständigen Bezirksregierung Köln auf die Füße getreten und kundgetan, dass wir uns nicht damit abfinden, dass wir involviert werden wollen“, berichtete sie bei einer Versammlung der Initiative. „Der Erfolg war, dass man uns am Scoping-Verfahren beteiligt hat, dazu werden Bürger normalerweise nie eingeladen.“

Belastung der Luft soll gemessen werden

In dessen Rahmen habe die Initiative auch in Erfahrung bringen können, dass man sich bei der Prüfung der Auswirkungen auf die Umgebungsluft vor allem auf Prognosen stützen will, so Wagner. „Dabei machen wir nicht mit“, kündigte sie an. „Um die zukünftige Belastung einschätzen zu können, müssen wir die heutige Belastung kennen. Darüber wissen wir einfach nichts.“

Eine eigene Luftmessstation für Merkenich strebt die Initiative daher schon länger an. Erst vor kurzem hatte die Bezirksvertretung Chorweiler eine solche Station für den Stadtteil beantragt, die Verwaltung hatte das Anliegen jedoch schon kurz darauf abgelehnt.

Damit will sich Wagner nicht abfinden. Die Initiative will schon bald zertifizierte Messgeräte in Merkenich aufhängen, die von der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung gestellt werden. „Daneben stehen wir mit dem BUND und Greenpeace in Kontakt“, sagt Wagner, „Schützenhilfe bekommen wir jetzt auch von der Rats-Fraktion der FDP, die sich im Umweltausschuss nach den Auswirkungen auf den Luftreinhalteplan erkundigt hat.“

Eine neue Demonstration soll ebenfalls organisiert werden. „Und für die Gespräche im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung brauchen wir juristischen Beistand“, stellte Wagner fest. „Die werden von einer Litanei von Dokumenten begleitet werden, für die man entsprechenden Sachverstand braucht.“

https://www.bachhausen.de/eigene-luftmessungen-koelner-buergerinitiative-will-gegen-geplante-verbrennungsanlage-protestieren/

#burgerinitiative #eigene #gegen #geplante #kolner #luftmessungen #verbrennungsanlage

Merkenicher fürchten Gestank: Heizkraftwerk soll ab 2028 Klärschlamm verbrennen

Kölner Stadt-Anzeiger