Norderney: Warnung vor Kipppunkt – Sportminister verlangen entschlossenes Handeln gegen Fangewalt

Sportminister warnen vor einem Kipppunkt und fordern von DFB und DFL entschiedene Maßnahmen gegen Fangewalt. Streit um Stadionverbote und Polizeieinsätze spitzt sich zu.

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Drei von sechs internationalen Startplätzen gehen an Clubs, die die 50+1 Regel geschleift haben. Gratulation #DFL
Klose begeistert: U21-Liga als große Chance für junge Talente

Miroslav Klose sieht in der geplanten U21-Liga eine große Chance – mehr Spielzeit statt nur Training, entscheidend für die Entwicklung junger Profis.

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Bayern gegen VfB an einem Sonntagabend

Der VfB Stuttgart hat im April zwei spezielle Bundesliga-Spiel vor sich. Jetzt stehen die Anstoßzeiten fest. Das gilt auch für ein Nordderby.

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Deutscher Profifußball bekommt harte Gehaltsgrenze: 70‑Prozent-Limit bei Kaderkosten

Die DFL führt ein 70%-Limit für Personalausgaben ein. Dreesen mahnt: Nur harte Sanktionen können die finanzielle Stabilität der Clubs sichern.

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Bundesliga holt neuen Strategen: Hannovers Benjamin Schmedes wird DFL-Sportdirektor

Benjamin Schmedes wechselt von Bröndby IF zur DFL – mit dem 41-jährigen Hannoveraner will die Liga die Sportentwicklung und Nachwuchsförderung deutlich voranbringen.

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Mehr Macht für den VAR: Neue Regeln schon zur WM.

Der Video-Assistent im Fußball bekommt deutlich mehr Einfluss auf das Spielgeschehen. Das beschloss das International Football Association Board bei seiner Jahreshauptversammlung in Wales. Die Reformen treten im Sommer in Kraft und könnten bereits bei der nächsten Weltmeisterschaft Anwendung finden.

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Journalismus ist möglich

Sogar bei taz und faz – drei Perlen aus zehn Tagen – und bei der letzten die Frage, warum sich niemand aufregt

Majid Sattar war 2010-18 Korrespondent der FAZ im Berliner Parlamentsbüro, das damals noch vom konkurrenzlos fabelhaften Günter Bannas geleitet wurde. Obwohl selbst am Niederrhein geboren, kann er mit Bannas’ rheinisch temperierter Ironie nicht ganz mithalten. Das kompensiert er mit umso ausgeprägterer trockener Sachlichkeit. Und politischer Umsicht. Seit 2018 korrespondiert er nun bereits für die FAZ aus Washington, und diese Woche ist ihm ein – für dieses Blatt – sensationell gutes Werk gelungen.

“Epstein” kompakt

Abgründe der globalen Elite: Die Epstein-Verschwörung – Wie konnte ein Studienabbrecher aus Brooklyn zur Spinne in einem kriminellen Netzwerk werden, in dem es um Geld, Macht, Sexsklavinnen und Geheimdienste ging? Eine Spurensuche in seiner Lebensgeschichte.”

Paywall-Gebrauchsanweisung: auf meinem Samsung-Handy im Krankenhaus mit Googles Internetbrowser Chrome war dieser Text diese Woche paywallfrei. An meinem Apple-Desktop zuhause ist er es nicht. Auch wenn es für viele unbequem sein mag: die Anwendung eines Paywallbohrers ist (bei Bedarf) für diesen Text empfehlenswert. Auch wenn, je nach Anwendung welchen Bohrers, “der Russe” dann über Ihre Daten herfallen mag – Samsung und Google haben das in meinem Fall gewiss auch getan.

Warum lohnt sich das? Zunächst, weil Sattar immer bestens informiert und recherchiert schreibt. Zweitens, weil er das kann, ohne übermässig geschwätzig oder gar agitatorisch zu werden. Das ist schon daran zu erkennen, dass er “Verschwörung” nicht in Anführungsstriche setzt, dass er korrekt von einer “Spinne im Netzwerk” schreibt (die Spinne stirbt, das Netzwerk bleibt), und dass seine Aufzählung richtigerweise “Geld, Macht, Sexsklavinnen und Geheimdienste” umfasst, also analytisch weit über clickträchtigen angeblichen Sex hinausreicht.

Gut gemacht. Habe ich so – gleichzeitig kompakt und umfassend – in unserer Sprache noch nirgends gelesen.

Drogenkrieg in Mexiko

Dass das Trump- und das Netanyahu-Regime aktuell – nicht das Mullahregime, sondern – den Iran bombardieren, dient, neben seinem vielfach bezweifelten militärischen Zweck, mit Sicherheit der Zeichensetzung an widerspenstige Gesprächs- und Verhandlungspartner in aller Welt.

Niemand ist dieser Gefahr so nah wie Mexiko und seine demokratisch gewählte und im eigenen Land mit beneidenswerter Zustimmung ausgestattete linke Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo. Und halten Sie, sagen wir mal nur so als Beispiel, dieses Bild hier, gegen das, von, sagen wir mal nur so als Beispiel, ihn hier.

Sind Sie Bürger*in in einem Nato-Mitgliedsland? Überwältigt Sie wie mich die Fremdscham? Dann verstehen wir uns. Wie schön wäre eine Präsidentin wie Sheinbaum – und ich meine das nicht ästhetisch sondern politisch.

Senora Sheinbaum ist kein Idol, kein Vorbild, sondern eine realistische harte politische Strategin. Sonst wäre sie nicht da, wo sie ist. Und wenn sie sich nur für einen PR-trächtigen Wahlkampf aufgeblasen hätte, könnte sie sich dort, wo sie ist, nicht sehr lange aufhalten. Das macht eine sehr gute Reportage von Christian Jakob, einem der wenigen richtig Guten bei der taz, deutlich:

Gewalt in Mexiko: Präsidentin gegen Drogenboss – Nach der Tötung des Kartell-Anführers ‘El Mencho’ eskaliert die Gewalt der Narcos. Gelingt Claudia Sheinbaum, woran vor ihr alle scheiterten?”

Bundesliga-Wettskandal regt niemand mehr auf – Kriminalität ist normal

1971 drehte ein gewisser Horst Gregorio Canellas, seinerzeit Präsident der Offenbacher Kickers, die deutsche Fussballwelt auf links. Oder rechts? Jedenfalls war danach nichts mehr wie vorher. Jedenfalls wurde fast das gesamte mühevoll aufgebaute Spitzenteam des FC Schalke 04, der noch 1965 nur durch eine Manipulation des DFB vor dem Bundesligaabstieg gerettet worden war, rechtskräftig verurteilt, sein Starspieler Reinhard Libuda für den kümmerlichen Rest seines Lebens endgültig gebrochen.

Die öffentliche Aufregung über diesen für alle Beteiligten beschämenden Vorgang war kaum zu toppen.

In der Gegenwart hat die türkische Fussballwelt für vergleichbares Aufsehen gesorgt. Weil unter dem Erdogan-Regime saubere polizeiliche Ermittlungen und juristische – gar menschenrechtliche – Spielregeln eine weniger wichtige Rolle spielen, wurden dort schon über 1000 Spieler und Schiris gesperrt und verhaftet, weil sie auf Spiele gewettet und manipuliert haben. Sport ist was Anderes. Und Erdogan versucht seine trumpähnlich sinkende Beliebtheit mit “Durchgreifen”, bzw. entsprechender Simulation, zu retten.

Hierzulande sieht es offenbar ganz ähnlich aus. Nur, dass es niemand verfolgt, weil alle es (mit)machen. Insbesondere sind die zahlenden Medien die, die es wollen und selbst daran teilhaben. Sie sind integrierter Teil der mafiösen Wettökonomie des real existierenden Kapitalismus. Die Unterscheidung zwischen “legal” und “illegal” entpuppt sich immer mehr als Kulissenschieberei für die dümmeren Teile der Öffentlichkeit.

Denn was den Bertelsmannmedien ein ängstlich anonym bleibender Ex-Fussballprofi erzählt hat, findet in der kapitalistischen Medienwelt, ganz anders als 1971, fast gar keinen Wiederhall. Aus seiner Schílderung ergibt sich, dass alle im professionellen Fussball- und Mediensystem davon wissen, und es sie nicht im geringsten stört – weil alle mitmachen. Das ist schon am ARD-Sportschau-Vorspann zu erkennen, in dem ein marktführender Wettveranstalter sich – gegen alle Gesetze, auf deren Basis die ARD zu arbeiten hat – prominent platziert hat.

Die was-mit-Medien-Fuzzys, die sich von diesen Kriminellen ökonomisch aushalten lassen, irren sich freilich, wenn sie glauben, die Macht zu besitzen, um solche Verbrechen am Sport “totschweigen” zu können. Die Fans wissen Bescheid. Nur die Dummen ahnen nichts.

Verschwörungstheorie? Oder Verschwörung? Entscheiden Sie selbst. Und lassen sich nicht davon runterziehen. Treffen Sie Freund*inn*e*n, gehen sie was Gutes essen und trinken (wie ich gleich mit einem befreundeten Journalisten, in einer Fussballkneipe!).

Gut ist doch, wenn es noch Journalist*inn*en gibt, die ihre Arbeit machen.

Journalismus ist möglich – Beueler-Extradienst

Ihr kennt doch sicher diese Fehlersuchbilder.
Also findet den Fehler.
(Oder wir leben halt doch in einer Matrix.)

PS: Ja, unmittelbar nach dem Foto wird der Strafstoß ausgeführt.

#Bundesliga #ZweiteLiga #FCKSCP #DFB #DFL #Elfmeter #Fußball #Fußballregeln