So oder so

So ein Tag ist das also, dachte ich, als ich nach nicht ganz 6 Stunden Schlaf morgens um halb 8 am Bahnhof vor der wegen Umbau geschlossenen Bäckereifiliale stand, nachdem ich den Kaffeekauf bei der anderen wegen langer Schlangen verworfen hatte, die sich wohl deshalb gebildet hatten, weil die zweite Filiale eben nicht geöffnet hatte. Neben der geschlossenen Bäckerei die Rolltreppe nach […]

#arbeitsausflug #imZug #wels

Zwischen den Regentropfen.

Vielleicht ganz gut, dass ich einen Arbeitsausflug geplant habe, dachte ich nach einer Wenigschlafnacht mit unanständig frühem Weckerklingeln beim ersten Blick aus dem Fenster. Zum Vergnügen wäre ich nämlich in dieses Wetter nicht hinausgegangen. So aber schulterte ich nach der Dusche und ganz ohne vorherigen Kaffee den Arbeitsausflugsrucksack und marschierte entschlossen zur […]

#arbeitsausflug #befindlichkeiten #steiermark

Daheim in fremden Welten

Als ich in den Zug nach Frankfurt stieg, war ich geistig schon vorab erschöpft von der bevorstehenden Messe. Ich hatte nicht genug Zeit gehabt, mich wie gewohnt ausführlich vorzubereiten, neben beruflichen zerrten auch private Themen an meiner Aufmerksamkeit, und die Aussicht von zwei Riesenmessen in nur einem Monat, natürlich neben all den normalen Anforderungen, war nicht besonders prickelnd.

Immerhin konnte ich diesmal guten Gewissens mit dem Zug fahren, das Fliegen ist offenbar teurer geworden, der Bahn-Preis führte zu keinen beruflichen Diskussionen. Sechseinhalb Stunden wurden zu siebeneinhalb, bis zur Grenze war der Zug pünktlich gewesen, danach sammelte er minutenweise Überzeit. Die Fahrt war sonnig.

Nach etwas Arbeit gönnte ich mir rollende Strickzeit, mit Hörbuch im Ohr. Der ICE blieb durchgehend voll, am Schluss war ich rech froh, aussteigen zu können. Mir fehlte dann sogar die Geduld, den beeindruckenden Frankfurter Hauptbahnhof ohne Autos abzulichten.

Gegen Mitternacht im Hotel, das, besonders aus Sicht des Reisebegleiters, eher ein Fehlgriff. Mir ist sowas ja weitgehend egal, solange es sauber, halbwegs ruhig und gut erreichbar ist.

Am nächsten Tag die Messe. „Ich brauche 10 Minuten, um anzukommen,“ sagte ich zum Begleiter, es dauerte aber dann nicht einmal eine halbe, bis mir der erste zu fotografierende Kontakt überden Weg lief. Noch unsortiert, ließ ich das Notizbuch auf der Suche nach der Kamera fallen, während ich gleichzeitig ein offenes Schuhband bemerkte. „Kann ich ihnen was abnehmen?“ fragte der Kontakt, – „Höchstens mei påtscherte Art“, sagte ich, „Na danke, ich hab selber schon 2 linke Händ“, sagte der Kontakt. Ein nebenstehender, hier Einheimischer nahm das zum Anlass, einem jungen Kollegen die Feinheiten der österreichischen Sprache zu erklären.

Frisch sortiert und mit dem ersten Foto im Kasten ließ ich mich dann von der Messe verschlucken, zu meiner Überraschung zickten in den folgenden Tagen weder die Füße noch Kreuz oder Schultern, und der Geist schon gar nicht. Diese unerwartete Wendung verblüffte mich auf positive Art und Weise.

Nur die Hoffnung auf Nach-Messe-Arbeit blieb auf der Strecke; hier ein Abendessen, dort eine Standparty, kann man auch nicht auslassen, sonst ist zum Schluss noch jemand beleidigt. Das Wetter dabei durchgehend ungewohnt kühl, nur einmal in einem Sonnenblick zwischen den Wolken das Gefühl, dass der Sommer doch langsam kommt.

4 Tage, 80298 Schritte, 659 Fotos (von denen anderswo noch Professionelleres zu sehen sein wird) und ungezählte Gespräche später stand ich wieder am Bahnhof. Die Fahrt diesmal mit umsteigen in Hanau, warum hatte ich nicht hinterfragt, ich merkte erst im ICE, dass der ja auch direkt in Frankfurt gehalten hätte.

Die Auslastung des Zuges erlaubte nur einen Teil der Arbeit, die ich unterwegs gerne machen wollte, der Rest hätte mehr Ausbreitung benötigt, als Platz zur Verfügung stand. Ich griff also ohne schlechtes Gewissen bereits vor Nürnberg wieder zum Strickzeug und gönnte mir später, als der Speisewagen endlich aufmachte, noch ein Starnberger Helles.

#arbeitsausflug #Frankfurt #imZug #stricken

3 Tage Linz

Arbeitsam natürlich. Der Autofahrer singt ein Loblied auf Elektroautos, bis eine App-Fehlfunktion das Nachladen an der gewohnten Ladestelle verhindert. Das ist ja auch so eine „schöne neue Welt“ Sache: Das Auto funktioniert, die Ladestation würde funktionieren, aber weil die App ihren Server nicht erreichen kann, fließt kein Strom. Was würde man tun, […]

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3 Tage Linz – Sturmwarnung

Frühjahrsgewitter

Schon beim zweiten Kaffee lässt sich das Klavier aus der Nachbarschaft hören. Erst etwas suchend, dann mit einem ungewohnt leichten Stück, ich kenne es nicht, denke aber spontan „Mozart“. Vormittags habe ich das Klavier bislang noch nie gehört.

Bei diesig-sonnigem und drückend schwülem Wetter breche ich zu einem Arbeitsausflug auf. Zum zweiten […]

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Frühjahrsgewitter – Sturmwarnung

Leicht arbeitsam

Arbeitsausflug. Bin etwas underdressed, weil meine Sommer-Business-Sachen nicht mit meinem derzeitigen Umfang kompatibel sind. Jo, Sommer. 27 Grad Anfang April.

Die Veranstaltung interessant und gut gemacht, aber davon wird in Kürze anderswo zu lesen sein. Dazwischen Wartezeiten, die ich wegspaziere, auch so kommt man auf 10000 Schritte. Unter den Bäumen […]

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Leicht arbeitsam – Sturmwarnung