Ich finde es lohnt, sich den Begriff #Microblogging anzusehen. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroblogging
Ich sehe im Microblogging definitiv eine Journal- oder Tagebuchfunktion. Durch die Knappheit der Einträge und ihre Hypertextualität ähnelt es ferner stark dem Konzept eines #Zettelkasten. Ein emsiges notieren, ganz im Sinne von #Ahrens2017 (https://chaos.social/@plinubius/112494434737488962), getrieben vom Spieltrieb (V.Flusser) und motiviert durch die Aussicht auf Interaktion. 1/x
Mikroblogging – Wikipedia

@BlumeEvolution Ausgezeichnet! Ich bringe das mit dem Prinzip des #Zettelkasten von Luhmann in Verbindung, siehe #Ahrens2017, siehe u.a. https://chaos.social/@plinubius/112662488943433755 und weitere Toots zum Hashtag von mir, bspw. https://chaos.social/@plinubius/113506070300510872
Plinubius 🇪🇺 (@[email protected])

Ein #Toot als Zettel im Sinne des von #Ahrens2017 erörterten #Zettelkasten-Prinzips stellt eine Art Knotenpunkt (Node) in einem Netzwerk dar, das sich mit jedem Toot weiter spannt. Die Erwähnung eines Handle ist Ausdruck einer Beziehung zu einem Akteur und gleichzeitig auch ein Interaktionsangebot. Hashtags verschlagworten nicht nur quer zueinander alle Notizen thematisch, eigene und fremde. Sie ermöglichen es ebenfalls, Beziehungen zwischen Themen und Quellen herzustellen.

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@PeterNeubauer Herzlich willkommen! Ich rate dazu, stoisch zu tooten, im Sinne eines Tagebuchs. Das schafft Gesprächsanlässe. Automatisches Löschen vermeiden, das zerfetzt retroperspektiv potentiell gute Dialoge. Eigene Tags benutzen. Vgl. #Zettelkasten, #ahrens2017, siehe https://chaos.social/@plinubius/112492345615054047
Suchfunktion nutzen, eigene Toots wiederzufinden ("from:me")
Plinubius 🇪🇺 (@[email protected])

#Zettelkasten "Luhmanns analoger Zettelkasten begrenzte den für einen Gedanken zur Verfügung stehenden Platz konsequent auf eine DIN-A6-Seite." (#Ahrens2017:121) So gesehen hat ein 500-Zeichen-Toot eine gewisse Ähnlichkeit und fördert tatsächlich "Kreativität durch Beschränkung" (ebd.)

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@sven_giegold Du könntest z.B. CiviCRM-IDs als Tags nutzen, wenn ein Toot bestimmte Stakeholder thematisiert. Mit der Zeit kann man so für jeden genannten Akteur Register ziehen, wo er im Zeitverlauf aufgetaucht ist. Ich halte es ähnlich mit Quellenangaben, z.B. #Ahrens2017. Siehe übrigensauch Luhmanns Warnung: https://chaos.social/@plinubius/112494608392774081
Plinubius 🇪🇺 (@[email protected])

Der #Zettelkasten ist ein Mittel gegen die "Neigung, besonders für die Informationen und Argumente empfänglich zu sein, die das eigene Weltbild bestätigen." #ConfirmationBias. Der Zettelkasten bildet eine mentale Barriere zwischen Materialsammlung und dem Anreiz bloß das eigene Argument zu belegen. "Hat man Informationen, die das eigene Vorverständnis in Frage stellt, in den Zettelkasten überführt, kann man diese nicht mehr ungelesen machen, sondern muss mit ihnen umgehen" vgl. #Ahrens2017:72f

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@tymoty Auf keinen Fall sollte man Toots automatisch #löschen. Dadurch entsteht nämlich im Rückblick in guten Dialogen das Problem, dass potentiell der Gesprächsteil des Dialogpartners verloren geht. Es fehlen dann also die Fragen und Ideen, auf die sich die eigenen Einlassungen beziehen.

Zur Arbeitsweise siehe vergleichend: #Ahrens2017. Siehe auch https://plinubius.de/bolker-joan-writing-your-dissertation-in-fifteen-minutes-a-day-a-guide-for-starting-revising-and-finishing-your-doctoral-thesis-new-york-1998/ 2/2

Bolker, Joan: Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day. A Guide for Starting, Revising, and Finishing Your Doctoral Thesis. New York 1998 | Plinubius

Ein Toot ist wie ein Zettel im #Zettelkasten, wie ihn #Ahrens2017 beschreibt. An Stelle Luhmanns A6-Karteikarte hat man nun Mastodon in der Hosentasche. Spannend ist nun, die Verschlagwortung zu analysieren. Die Analyse mit #MastodonArchive zeigt: In 2445 Toots habe ich 376 Schlagworte verwendet, 63 davon mehr als zwei Mal. Um die Übertragung abzuschließen, gilt es herauszufinden, wie sich aus Toots und Threads ebenso Texte arrangieren lassen, wie einst aus den A6-Zetteln der Zettelkästen
Dann stellt sich die Frage einer individuellen Nutzungskonvention. Ich bemühe mich das hier als mein eigenes Denkarium (https://harry-potter.fandom.com/de/wiki/Denkarium) zu nutzen, wobei ich, etwas vornehmer, mich an dem von #Ahrens2017 beschriebenen #Zettelkastenprinzip zu orientieren versuche und dabei Bolker im Sinn habe (https://plinubius.de/bolker-joan-writing-your-dissertation-in-fifteen-minutes-a-day-a-guide-for-starting-revising-and-finishing-your-doctoral-thesis-new-york-1998/) 4/x
Denkarium

Ein Denkarium (im Original: Pensieve) ist eine große flache Steinschale, in der frühere Erlebnisse und Erinnerungen abgespeichert und später wieder angesehen werden können. Dieses wertvolle Mittel gegen einen immer voller werdenden Kopf scheint auch in der Magischen Welt sehr selten zu sein, denn lediglich die Zaubereischule Hogwarts ist Lesenden als Besitzer eines Denkariums bekannt. Schulleiter Albus Dumbledore kann mit dem Zauberstab seine Erfahrungen wie Silberfäden aus seiner Schläfe ziehen

Harry Potter Wiki
@dugartogo Ich beobachte an mir selbst das, wenn ich mich von den teils sehr negativen und aufgeregten Beiträgen anderer davontragen lasse, ich meinen roten Faden verliere. Meine Erfahrung ist, dass die Gespräche besser sind, wenn ich mit Priorität erstmal die Sache hier als schreibendes Denken betrachte (siehe #Ahrens2017) und mich dann nur gelegentlich und reduziert auf den Strom der übrigen Impulse hier einlasse. Immerhin stimmt hier fast immer die Qualität.
@holger Ich verfolge einen anderen Ansatz: Einen Toot sehe ich als einen Zettel im Sinne des #Zettelkasten-Prinzips wie von #Ahrens2017 beschrieben. Wo Luhmann immer eine A6-Karteikarte parat hatte, habe ich Mastodon in der Hosentasche. Natürlich entsteht viel Material, das weg kann. Dennoch erlebe ich hier definitiv schreiben als denken, wie von Ahrens erläutert, weshalb ich den Wunsch habe, das Material dauerhaft verfügbar zu machen und nur das offenkundig Unwichtige wegzutun.
Ich habe in #Natenom s Blog eine Anleitung gefunden, wie sich das Mastodon Archive sichern lässt. Das ist wichtig, um #Longevity der Toots im Sinne eines #Zettelkasten sicherzustellen, d.h. unabhängig zu werden vom Schicksal der Instanz einerseits, aber auch größere Nutzbarkeit der Zettel im Sinne wissenschaftlichen Schreibens nach #Ahrens2017 zu erreichen. Es ist ein Stich ins Herz, das ausgerechnet bei Natenom zu finden. 😥https://natenom.de/2023/08/tool-fuer-lokales-mastodon-archiv-html-export-suchfunktion-und-mehr/
Tool für lokales Mastodon-Archiv, HTML-Export, Suchfunktion und mehr

Der kleine Elefant hat schon länger einen eigenen Blog und alle x Zeit versuche ich, dem seine ganzen Selfies nach und nach auch in seinen Blog zu schubsen. Aktuell hängt das ordentlich hinterher und ich habe überlegt, wie ich mir viel Arbeit sparen könnte. Ich muss dazu jeden wichtigen Toot aus der Timeline heraussuchen, den Text kopieren, die zugehörigen Fotos von der lokalen Festplatte heraussuchen, passend benennen und dann einen Blogpost in Hugo erstellen. Deshalb habe ich nach Tools gesucht, die diese Arbeit vereinfachen und z. B. eine lokale Version der Timeline zur Verfügung stellen, damit ich diese Arbeit auch ohne Netzwerkzugang machen kann.