Sven Giegold

@sven_giegold
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Stv. Bundesvorsitzender Bündnis90/Die Grünen; Europäischer und Internationaler Koordinator; MdEP & Staatssekretär a.D.
Ökologie, Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik, European Green Deal, Bürokratieabbau, Gemeinwohlorientierte Unternehmen.

E.ON-Chef Birnbaum schimpft über die „irre Subventionierung von Wärmepumpen“. Wirklich irre ist: E.ONs größtes Netz erzielt 45 % Eigenkapitalrendite über die Netzentgelte. Laut SWR kamen die 18 größten Verteilnetzbetreiber 2024 im Schnitt auf 30,1 %.

Trotzdem fordert die ehemalige E.ON-Managerin Katherina Reiche höhere Renditen für Netzbetreiber. Bezahlt wird das von Verbraucher und Unternehmen. Teuer ist nicht die Wärmepumpe. Teuer ist dieses Monopol.

Beim Kongress der Energiewirtschaft stellt Katherina Reiche ganz nebenbei das verfassungsrechtlich gebotene, im Koalitionsvertrag bestätigte Klimaziel 2045 in Frage.
Dabei redet sie von Verantwortung. Verantwortung tragen wir auch für unsere Emissionen: hier, im Globalen Süden und für unsere Kinder. CDU & SPD müssen klarstellen: Das Klimaschutzgesetz gilt. Wer Klimaschutz verschleppt, raubt jungen Menschen die Freiheit von morgen. Deshalb steht 2045 im Gesetz – nicht „irgendwann“.

Findet die Frau! Gestern Spargelfahrt, heute Reformgipfel. Bei Spargel & Schnitzel sitzen fast alle, die über unsere Zukunft entscheiden: Söder, Linnemann, Klingbeil, Miersch, Arbeitgebervertreter, Gewerkschafter. Die Hälfte des Landes fehlt.

Auflösung: Hinten rechts. Das Foto ist kein Ausrutscher. Die Sherpa-Runde, die das Reformpaket der Koalition verhandelt: Sechs Männer. Auf dem Tisch: Rente, Pflege, ...
Worum es geht, trifft Frauen besonders. Die Hälfte des Landes gehört an den Tisch.

Ein Logo-Teppich, wie ihn wirklich nur Katherina Reiche hinbekommt.
Von E.ON bis Umwelthilfe, von NABU &BUND bis EWE &ZVEI:Alle lehnen ihre Grüngasquote ab.
Denn auch Katherina Reiche kann die Gesetze der Physik nicht ändern. Strom bleibt deutlich effizienter als Öl & Gas.
Die Lösung ist simpel: Knappe grüne Gase gehören dorthin, wo es keine Alternative gibt – in die Industrie und als Reserve für die Dunkelflaute.
Unterzeichnet für mehr Erneuerbare - statt Grüngasquote : https://is.gd/88jokL

Die Rechnung ist in Berlin genauso klar: Ein ungewöhnliches Bündnis aus E.ON, EWE, BUND und Deutscher Umwelthilfe lehnt die Grüngasquote im Gebäudemodernisierungsgesetz ab. Heizen der Zukunft heißt: Strom, Wärmenetze, Effizienz – nicht teures Gas.

Alle ziehen in eine Richtung: EU-Kommission, Energieversorger, Umweltverbände, die Wissenschaft. Selbst E.ON nennt Elektrifizierung den günstigsten Weg. Nur Katherina Reiche will partout zurück zum Gas.

#Geleakt aus Brüssel: Während Katherina #Reiche partout zurück zum #Gas will und den Netzumbau bremst, will die #EU-Kommission #Strom niedriger besteuern als Gas.

Grüner Strom aus #Europa für Europa ist günstiger, sicherer, klimafreundlicher & unsere beste #Chance global zu bestehen. Die #Stromsteuer muss runter!

Die EU-Kommission macht Tempo, wo Deutschland zögert – etwa beim #SmartMeter, der Basis für günstige, flexible Tarife.

Europas Recht schützt die Menschenrechte von Geflüchteten vor der Härte der Mehrheit und einer Politik, die Grundrechte geringer schätzt als Populismus!

Geflüchteten steht mehr zu, als nur Bett, Brot & Seife – so urteilte der EuGH. Deutschlands Kahlschlag bei Leistungen in Dublin-Fällen widerspricht EU-Recht.

66 Backpfeifen gegen Katherina Reiches Heizungsgesetz.

Die Länder laufen parteiübergreifend Sturm. “Handwerklich mangelhaft” attestieren Wirtschafts- & Umweltausschuss - ein vernichtendes Urteil. 66 Korrekturen verlangen 4 Ausschüsse des Bundesrats. Welch ein Erfolg für bezahlbare Wärme & das Klima!

Koalitionsvertrag! In Dänemark sind die Grünen zurück an der Regierung–und wie:

Dänemark wird unabhängig von Öl & Gas. Statt Laufzeitverlängerung: Bestehende Öl & Gasheizungen rüsten bis 2035 um. Plus: E-Auto-Turbo & die Mehrwertsteuer auf Obst & Gemüse fällt sofort weg.

Der Kontrast ist riesig: Während Katherina Reiche massiv auf neue Gaskraftwerke setzt, schreibt Dänemark die fossile Abhängigkeit als Sicherheitsrisiko in den Koalitionsvertrag. Raus aus Öl & Gas, rein in die Erneuerbaren.

Mit Grundlast ins Gestern!

Sonne, Wind und Gas – mehr fällt Friedrich Merz zum Thema Energieversorgung nicht ein. Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum fordert er Gaskraftwerke „für die Grundlast".
Doch die Zukunft gehört auch Speichern, smarten europäischen Netzen, effizienten regionalen Preissignalen!

Modern statt Merz.