Isabella Eklöfs Film begreift toxische und hegemoniale Männlichkeit als Symptome, bedingt durch die korrumpierende Gewalt des Geldes. https://letterboxd.com/andrepitz/film/holiday-2018/
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A ★★★ review of Holiday (2018)
Natürlich lässt sich das alles vortrefflich als Porträtversuch toxischer und hegemonialer Männlichkeit sehen. Aber HOLIDAY scheint mir mehr als das. Isabella Eklöfs Film begreift diese Themen als Symptome, bedingt durch die korrumpierende Gewalt des Geldes. Das beginnt als Milieustudie über neureiche Arschlöcher, die in sogenannten Edelclubs verkehren, weil sie teuer und nicht weil sie gut sind. Die Yachten haben, weil sie Reichtum und Überfluss nur so in die Welt hinausbrüllen, nicht weil sie passionierter Segler sind. Die riesige Villen mit steriler Innenausstattung haben, weil das auf Instagram was hermacht und nicht, weil es irgendwie wohnlich wäre. Und irgendwann kommt der