Wohnraum-Aktionstag in #Köln
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Also nutzte das lokale Bündnis „Bezahlbar Wohnen für Alle!“ den Prozessauftakt am Landgericht für eine Kundgebung im Rahmen des überregionalen Aktionstags „Offensiv für Wohnraum – Für einen Bundesweiten Mietendeckel“. Die Kölner Initiativen kämpfen aber nicht nur für bezahlbares Wohnen, sondern auch gegen Obdachlosigkeit und Vertreibungspolitik. Dabei hoffen die staatstreuen Linken vor allem darauf, dass die Regierung einen Stopp von Mieterhöhungen, Wohnraumspekulation und Zwangsräumungen erlässt und mehr Geld in gemeinnütziges Bauen und eine öko-soziale Wärmewende investiert.
Ob dies mit der geplatzen sozial-liberal-grünen „Ampelbündnis“ besser durchsetzbar gewesen wäre als mit einer in den bevorstehenden Bundestagswahlen wahrscheinlich siegreichen Rechtskoalition ist fraglich. Schließlich sind es nicht Partei-Inititaiven, die gesellschaftliche Fortschritte erkämpfen, sondern der Druck von außerparlamentarischen sozialen Bewegungen mit selbstbestimmen direkten Aktionen, wie (Haus-)Besetzung, (Miet-)Streik und Boykott. Doch dafür braucht es vor allem mehr öffentliche Stadtteilversammlungen und gut organisierte (Mieter*innen-)Gewerkschaften.
Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk – ASN Köln
https://asnkoeln.wordpress.com/2024/12/05/wohnraum-aktionstag-in-koeln/
#Mietendeckel #WohnraumFuerAlle