https://www.tagesschau.de/kommentar/frankreich-le-pen-urteil-kommentar-100.html

Nicht das Urteil ist fatal, der Kommentar schon eher. Wollen wir geltendes Recht (Vorsicht Wortspiel) rechts liegen lassen, nur weil wir Angst vor weiterer Selbstviktimisierung haben? Das hält die Rechtsradikalen gewiss nicht auf.

#MarieLePen #VerteidigungDerDemokratie

Kommentar zu Strafe gegen Le Pen: Das Urteil ist mutig - und fatal

Die Strafe gegen Le Pen zeigt: Egal wie einflussreich jemand ist, vor Gericht gibt es keinen Bonus. Doch das Urteil ist auch fatal. Denn nun kann sich Le Pens Partei erst recht als Opfer gerieren.

tagesschau.de

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/le-pen-verurteilung-100.html

Von Frankreich lernen. Informatives Interview mit Claire Demesmay. Meine Schlussfolgerungen: Bei der Verteidigung der Demokratie braucht es Mut, und sei es nur, um geltendes Recht auch umzusetzen! Das Argument, Rechtsextreme nicht zu Märtyrern zu machen, ist echt ein Feigenblatt. So stellen sie sich eh schon dar, seit jeher.

#VerteidigungDerDemokratie #fckafd #fcknazis

"Alles dreht sich um die Wahl"

Die Diskussion um das Urteil gegen Le Pen werde weiter gehen, analysiert Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay. Bis zur Präsidentschaftswahl 2027 werde noch viel passieren.

ZDFheute
@diekehrseite Ich denke, dass nicht nur eine Verteidigung, sondern eine Verbesserung demokratischer Strukturen letztlich auch einer progressiven Klimapolitik entgegen kommt. Sonst würde der Rechtspopulismus nicht alles daran setzen, die Demokratie zu zerstören.
#VerteidigungDerDemokratie

Europa am Scheideweg: Der Kampf um Freiheit

Die Geschichte ist oft ein strenger Lehrer, und in diesen Tagen, da die Zukunft Europas unsicher erscheint, können wir auf die Fehler und Erfolge der Vergangenheit blicken, um zu verstehen, was auf dem Spiel steht. Der Vergleich zwischen Hannibals Angriff auf Rom und Putins Invasion der Ukraine mag weit hergeholt wirken, aber er bietet eine wertvolle Lektion: strategische Versäumnisse und falsche Einschätzungen der Bedrohung können das Schicksal ganzer Zivilisationen besiegeln.

Die Parallelen zwischen Hannibal und Putin

Hannibal stand einst mit einer übermächtigen Armee vor den Toren Roms. Doch anstatt die Stadt direkt anzugreifen und womöglich das Römische Reich endgültig zu zerstören, zögerte er. Dieses Zögern und die strategische Entscheidung, nach Italien zu marschieren, ohne Rom sofort zu belagern, gab den Römern die Möglichkeit, sich neu zu organisieren. Sie nutzten diese Zeit, um einen Gegenangriff auf Karthago zu starten, der Hannibal schließlich zur Aufgabe zwang und Rom vor dem Untergang rettete.

Heute sehen wir in Wladimir Putin eine ähnliche Bedrohung für die freie Welt, insbesondere für Europa. Seit der völkerrechtswidrigen Invasion der Ukraine im Februar 2022 steht die demokratische Ordnung Europas auf dem Spiel. Putins Ziel ist es, nicht nur die Ukraine zu destabilisieren, sondern auch die geopolitische Struktur, die nach dem Zweiten Weltkrieg mühsam aufgebaut wurde, zu zerstören. Die freie Welt, die NATO und insbesondere die Europäische Union sehen sich einer existenziellen Herausforderung gegenüber. Wie damals bei Hannibal ist es auch jetzt unklar, ob die bedrohte Macht, in diesem Fall die freie, demokratische Welt, die Gefahr vollständig erkennt und entsprechend handelt.

Die Bedrohung der europäischen Stabilität

Putins Angriff ist nicht nur eine militärische Aggression gegen die Ukraine. Er ist ein ideologischer Angriff auf das gesamte Konzept von Demokratie, Freiheit und Souveränität. Indem er die Ukraine attackiert, testet Putin die Entschlossenheit Europas. Er spekuliert darauf, dass der Westen gespalten, unentschlossen oder müde wird, sich langfristig für die Ukraine zu engagieren. Ein solches Szenario könnte Russland ermöglichen, seine imperialistischen Ambitionen weiter voranzutreiben, sei es durch Einflussnahme auf Nachbarstaaten oder die Destabilisierung der EU von innen heraus.

Europa steht an einem historischen Scheideweg. Wird es Putin die Stirn bieten und geschlossen für die Freiheit kämpfen? Oder wird es, wie Hannibals Gegner, zu lange zögern und die notwendige Entschlossenheit vermissen lassen?

Was jetzt geschehen muss

  • Geschlossenheit und Entschlossenheit in Europa: Eine der größten Stärken Roms war seine Fähigkeit, sich nach innen zu stabilisieren, als die Bedrohung durch Hannibal wuchs. Europas Demokratien müssen jetzt dasselbe tun. Politische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung der Ukraine darf nicht nur symbolisch sein, sondern muss auf nachhaltiger Entschlossenheit beruhen. Europa muss zeigen, dass es gegen diese Form von Aggression unerschütterlich ist.
  • Einheit innerhalb der NATO und der EU: Die Krise in der Ukraine ist nicht nur ein Problem für die Ukrainer. Sie ist ein Testfall für die gesamte Sicherheitsstruktur Europas. Jeder Versuch, die NATO oder die EU zu spalten, muss als direkte Bedrohung der europäischen Stabilität betrachtet werden. Es darf keine Illusionen geben: Der Ausgang des Krieges in der Ukraine wird auch das zukünftige Schicksal der europäischen Sicherheitsordnung bestimmen.
  • Verteidigung der Werte der Demokratie: Putin führt diesen Krieg nicht nur mit Panzern und Raketen, sondern auch mit Propaganda und politischer Einflussnahme. Die liberale Demokratie als Regierungsform ist unter Druck, sowohl von außen als auch von innen. Europäische Demokratien müssen daher wachsam gegenüber Desinformationskampagnen, autoritären Tendenzen und politischen Bewegungen sein, die Putins Narrativen in die Hände spielen.
  • Europas Rolle in der Zukunft

    Die demokratische Welt muss sich fragen: Was wäre geschehen, wenn Rom nach Hannibals Angriff gefallen wäre? Wäre die Zivilisation, wie wir sie heute kennen, jemals entstanden? In unserer Zeit stellt sich eine ähnlich gewichtige Frage: Was passiert, wenn Putin Erfolg hat und die Ukraine besiegt? Es würde nicht nur ein unabhängiger Staat zerstört, sondern auch das Fundament, auf dem die europäische Sicherheitsordnung ruht, wäre schwer beschädigt.

    Die Bedrohung ist real, und die Antwort Europas muss ebenso real und entschlossen sein. Dies ist nicht nur ein Krieg um Territorium; es ist ein Kampf um die Zukunft der Freiheit und Demokratie auf unserem Kontinent.

    Europa steht vor einer historischen Herausforderung. Es ist Zeit, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu handeln – bevor es zu spät ist.

    https://god.fish/2024/10/25/europa-am-scheideweg-der-kampf-um-freiheit/

    #BedrohungDurchRussland #Essay #EU #Europa #EuropaAmScheideweg #Freiheit #Nato #NATOUndEUEinheit #PutinInvasionUkraine #Russland #Ukraine #UkraineKriegAnalyse #VerteidigungDerDemokratie #ZukunftDerFreiheit

    Meilensteine der Demokratie: Eine Reise durch die Jahrhunderte

    Inhaltsverzeichnis 1. **Antike Griechenland (ca. 507 v. Chr.):**    – Einführung der Demokratie in Athen durch Kleisthenes.    – Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie als Grundlage. 2. **Römisches Reich (ca. 509 v. Chr. – 27 v. Chr.):**    – Entwicklung der römischen Republik mit Senat und Volksversammlungen.    – Einfluss auf spätere demokratische Systeme durch Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte. 3. **Magna […]

    god.fish

    Die Debatte um die Wehrpflicht in Deutschland spiegelt tiefgehende gesellschaftliche Fragen wider. Dabei geht es nicht nur um die Bereitschaft, im Verteidigungsfall zu kämpfen, sondern auch um den grundlegenden Wert der Demokratie und die Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft.

    Wehrpflicht: Die Bedeutung des Einsatzes für die Demokratie

    Die Wehrpflicht in Deutschland steht erneut im Fokus der Diskussion. Ole Nymoen, ein junger Podcaster und Autor, stellt in seinem Artikel in der ZEIT die Frage: „Ich, für Deutschland kämpfen? Never!“ Seine Argumente gegen die Wehrpflicht spiegeln eine angeblich verbreitete Skepsis unter jungen Menschen wider, die sich angesichts der politischen und sozialen Herausforderungen von einem aktiven Dienst an der Gesellschaft distanzieren. Doch diese Haltung verkennt die tiefere Bedeutung und den Wert, den die Wehrpflicht und die Verteidigungsbereitschaft für die Demokratie und das Gemeinwesen haben.

    Nymoens Argumente, dass der Staat seine Bürger zur Verteidigung der eigenen Souveränität verpflichten möchte, ohne dabei deren individuelle Interessen zu berücksichtigen, greift zu kurz. In einer Demokratie ist die Verteidigung nicht nur eine Pflicht gegenüber dem Staat, sondern eine Verpflichtung gegenüber den Prinzipien der Freiheit und der Menschenrechte, die das Fundament unserer Gesellschaft bilden. Der Vergleich, den Nymoen zieht, dass der Krieg die Interessen der Herrschenden über die der Beherrschten stellt, ist eine vereinfachende Sichtweise, die die komplexen Realitäten internationaler Politik und die Notwendigkeit der Selbstverteidigung vernachlässigt.

    Die Geschichte hat uns wiederholt gezeigt, dass die Weigerung, für die Freiheit und die Sicherheit des eigenen Landes einzutreten, fatale Konsequenzen haben kann. In der heutigen Welt, wo autoritäre Regime wie das Putin’sche Russland ihre imperialistischen Ambitionen ohne Rücksicht auf internationale Normen durchsetzen, ist die Bereitschaft zur Verteidigung umso wichtiger. Putins Krieg gegen die Ukraine ist ein erschreckendes Beispiel dafür, was passiert, wenn eine freie Nation nicht bereit oder in der Lage ist, sich gegen Aggressionen zu wehren. Die Ukrainer kämpfen nicht nur für ihr eigenes Land, sondern für die Prinzipien der Selbstbestimmung und der Freiheit, die auch für uns in Deutschland von größter Bedeutung sind.

    Ein weiteres Argument von Nymoen ist, dass die Wehrpflicht die staatliche Kontrolle über das Individuum verstärken und ein neues Nationalbewusstsein fördern würde, das die individuelle Freiheit einschränkt. Diese Sichtweise ignoriert jedoch, dass die Wehrpflicht auch eine Form des sozialen Engagements und der Solidarität darstellt. Sie schafft ein Bewusstsein für die kollektive Verantwortung, die wir als Gesellschaft tragen, um unsere demokratischen Werte zu schützen und zu erhalten. Es geht nicht darum, junge Menschen zu zwingen, in den Krieg zu ziehen, sondern darum, sie auf die Herausforderungen vorzubereiten, die unsere Freiheit und Sicherheit bedrohen können.

    Die Wehrpflicht kann auch eine Möglichkeit sein, junge Menschen in sozialen und zivilen Diensten einzusetzen, die dem Gemeinwohl dienen. Diese Dienste können dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und ein tieferes Verständnis für die Bedeutung der Demokratie und der sozialen Verantwortung zu fördern. In einer Zeit, in der die Gesellschaft zunehmend gespalten ist, kann die Wehrpflicht ein Mittel sein, um ein gemeinsames nationales Bewusstsein und einen Sinn für gemeinschaftliche Verantwortung zu schaffen.

    Letztlich geht es bei der Wehrpflicht nicht nur um die Frage, ob junge Menschen bereit sind, im Verteidigungsfall zu kämpfen, sondern auch darum, wie wir als Gesellschaft die Werte der Demokratie und der Freiheit schützen und fördern können. Es ist an der Zeit, dass wir die Bedeutung des Dienstes an der Gemeinschaft und die Notwendigkeit der Verteidigung unserer demokratischen Prinzipien anerkennen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Gesellschaft stark und frei bleibt, und dass die Opfer, die frühere Generationen für unsere Freiheit gebracht haben, nicht umsonst waren.

    https://god.fish/2024/07/25/wehrpflicht-die-bedeutung-des-einsatzes-fuer-die-demokratie/

    #Deutschland #Essay #Krieg #nationaleSicherheit #PutinsKrieg #Russland #sozialeVerantwortung #Ukraine #UkraineKonflikt #VerteidigungDerDemokratie #Wehrpflicht

    Wehrpflicht: Ich, für Deutschland kämpfen? Never!

    Wir sollen wehrhaft werden, aber wer genau? Irgendetwas verteidigen, aber was genau? Neben der Regierung beschäftigt die Wehrpflicht auch: die, die dann kämpfen sollen.

    ZEIT ONLINE

    Der Kreml hat in den letzten Jahren eine ausgeklügelte Maschinerie der Desinformation und Propaganda entwickelt, die darauf abzielt, demokratische Prozesse im Westen zu destabilisieren und das Vertrauen in Institutionen zu untergraben. Diese Machenschaften sind nicht nur eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der betroffenen Länder, sondern auch eine Herausforderung für die Prinzipien von Wahrheit und Transparenz, die das Fundament jeder Demokratie bilden. Es ist daher von größter Bedeutung, diese Praktiken zu enttarnen und öffentlich zu benennen, um ihre schädlichen Auswirkungen zu minimieren.

    Politische Dimension

    Politisch gesehen, zielt die russische Desinformationskampagne darauf ab, das Vertrauen der Bürger in ihre demokratischen Institutionen zu untergraben. Ein aktuelles Beispiel ist die Verbreitung von Falschinformationen über die angebliche Korruption ukrainischer Politiker, die oft mit amerikanischen Wahlkampfthemen vermischt werden. Diese Geschichten, die von in Russland betriebenen Websites wie dem „Houston Post“ und „DC Weekly“ verbreitet werden, sollen die politische Landschaft in den USA und anderen westlichen Demokratien vergiften. Indem sie die Glaubwürdigkeit von Wahlen und staatlichen Institutionen infrage stellen, versucht der Kreml, politische Instabilität zu säen und autoritären Tendenzen Vorschub zu leisten.

    Ethische Dimension

    Aus ethischer Sicht sind die Methoden des Kremls zutiefst problematisch. Die bewusste Verbreitung von Lügen und Halbwahrheiten verletzt grundlegende ethische Prinzipien wie Ehrlichkeit und Integrität. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Erstellung und Verbreitung von Falschinformationen verschärft das Problem zusätzlich, da sie es erschwert, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Diese Praktiken sind nicht nur eine Verhöhnung des Journalismus, sondern auch ein Angriff auf das Recht der Bürger, wahrheitsgemäß informiert zu werden. Sie fördern ein Klima des Misstrauens und der Desillusionierung, das die soziale Kohäsion gefährdet.

    Gesellschaftliche Dimension

    Gesellschaftlich betrachtet, haben die Machenschaften des Kremls weitreichende Konsequenzen. Sie spalten Gemeinschaften, indem sie gezielt auf bestehende soziale und politische Spannungen abzielen. Die Verbreitung von Falschinformationen über prominente politische Figuren oder gesellschaftliche Ereignisse schafft eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit. Dies kann zu einer Polarisierung der Gesellschaft führen, bei der sich verschiedene Gruppen zunehmend feindselig gegenüberstehen. Ein Beispiel hierfür ist die gefälschte Geschichte über die angebliche Korruption der ukrainischen First Lady, die sich schnell in den sozialen Medien verbreitete und Millionen von Menschen erreichte, bevor sie als Lüge entlarvt wurde.

    Die Machenschaften des Kremls sind eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie und die gesellschaftliche Stabilität im Westen. Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Praktiken aufzudecken und öffentlich zu benennen, um ihre schädlichen Auswirkungen zu begrenzen. Dies erfordert eine koordinierte Anstrengung von Regierungen, Medien und Zivilgesellschaft, um die Quellen von Desinformation zu identifizieren und ihre Verbreitung zu verhindern. Nur durch Transparenz und Wachsamkeit können wir die Integrität unserer demokratischen Institutionen und die Kohäsion unserer Gesellschaften schützen.

    Quelle: BBC

    https://god.fish/2024/07/03/die-gefaehrliche-russische-propaganda/

    #demokratie #Desinformationskampagne #digitalerKrieg #Essay #FakeNewsAufdecken #Gesellschaft #KremlDesinformation #Krieg #Medien #russischePropaganda #Russland #Ukraine #VerteidigungDerDemokratie #WahrheitUndTransparenz

    A Bugatti, a first lady and the fake stories aimed at Americans

    A former US police officer runs an AI-powered network of misleading news sites turning its sights towards November.

    Donald Trump: Immunität, Justiz und die Gefahr einer Autokratie in den USA

    Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Urteil gefällt, das Donald Trump in der Frage der Immunität von Präsidenten einen Teilsieg verschafft hat. Das Gericht entschied, dass ehemalige Präsidenten für ihre offiziellen Amtshandlungen Immunität genießen. Doch bleibt offen, ob Trumps Handlungen im Zusammenhang mit der versuchten Wahlmanipulation und Trumps Rolle beim Sturm auf das Kapitol unter diese Kategorie fallen. Während diese juristischen Fragen möglicherweise Jahre der Klärung bedürfen, besteht die immer näher kommende Gefahr, dass Trump in dieser Zeit erneut an die Macht gelangen könnte.

    Die langsame Arbeitsweise der Justiz könnte sich als verhängnisvoll erweisen. Sollte Trump wieder Präsident werden, besteht die reale Möglichkeit, dass er eine autokratische Herrschaft etablieren könnte. Dies wäre also höchstproblematisch für die Demokratie, nicht nur in den USA, sondern weltweit.

    Die Entscheidung des Supreme Court

    Das Urteil des Supreme Court, das mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen gefällt wurde, verweist die Entscheidung über die Natur von Trumps Handlungen zurück an ein Bundesgericht. Dieses muss nun feststellen, ob seine Versuche, das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 zu manipulieren und seine Rolle beim Sturm auf das Kapitol als offizielle Amtshandlungen gelten können, oder privater Natur sind. Trumps Forderung nach absoluter Immunität für all seine Handlungen während seiner Amtszeit wurde damit immerhin nur teilweise stattgegeben.

    Die Gefahr einer erneuten Präsidentschaft Trumps

    Sollte Trump wieder an die Macht kommen, könnte er die amerikanischen Institutionen weiter schwächen. Seine bisherige Weigerung, seine Wahlniederlage bei der letzten US-Präsidentschaftswahl einzugestehen, deutet darauf hin, dass er seine Macht nicht freiwillig abgeben wollen würde. Ein solches Szenario würde die Checks and Balances des amerikanischen Systems außer Kraft setzen und die Gewaltenteilung bedrohen.

    Die Notwendigkeit politischer Intervention

    Angesichts der langsamen Justiz bleibt die politische Intervention die einzige wirksame Methode, um Trump zu stoppen. Es liegt an den amerikanischen Wählern und ihren gewählten Vertretern, die Demokratie zu verteidigen. Es ist entscheidend, dass die amerikanische Öffentlichkeit die Gefahren einer autokratischen Herrschaft erkennt und entsprechend handelt.

    Die jüngste Entscheidung des Supreme Court zeigt die Herausforderungen auf, vor denen die amerikanische Justiz und Demokratie stehen. Während die Klärung der juristischen Fragen Jahre dauern kann, darf die politische Wachsamkeit nicht nachlassen. Trump müsste dementsprechend politisch gestoppt werden, um zu verhindern, dass er die demokratischen Strukturen der USA dauerhaft und womöglich irreversibel beschädigt. Die Verteidigung der Demokratie erfordert schnellen und entschlossenen Einsatz von allen, die an die Prinzipien der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit glauben und diese Werte erhalten wollen.

    https://god.fish/2024/07/01/besass-donald-trump-immunitaet/

    #AutokratieInDenUSA #DonaldTrump #Immunität #KapitolSturm #ObersterGerichtshof #präsidentielleImmunität #supremeCourt #USJustiz #usa #VerteidigungDerDemokratie #yellowCasa

    Sturm aufs Kapitol: Trump erringt in Immunitätsfrage Teilsieg vor Supreme Court

    Das oberste Gericht gibt Donald Trump teils Recht: Präsidenten genießen für Amtshandlungen Immunität. Offen ist, ob das auch für sein Handeln rund um den 6. Januar gilt.

    ZEIT ONLINE

    Die momentane Situation in der ukrainischen Kleinstadt Tschassiw Jar ist ein klares Symbol für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Während der Westen weiterhin zögert und debattiert, intensiviert Russland seine militärischen Anstrengungen mit dem Ziel, die Kontrolle über die gesamte Region Donezk zu erlangen. Die bevorstehende russische Sommeroffensive, die sich bereits in Tschassiw Jar abzeichnet, ist nicht nur eine lokale, sondern eine geopolitische Zäsur, die weitreichende Folgen für die Stabilität und Sicherheit Europas haben könnte.

    Die Eroberung von Tschassiw Jar würde den russischen Streitkräften ermöglichen, ihre Positionen weiter zu festigen und möglicherweise eine dominante Stellung in der gesamten Ostukraine zu erlangen. Dies würde die Tür zu weiteren territorialen Eroberungen öffnen und ein gefährliches Präzedenzfall für zukünftige Aggressionen setzen. Ein Sieg in Tschassiw Jar würde dem Kreml bestätigen, dass seine Strategie der militärischen Expansion erfolgreich ist, und könnte Russland zu weiteren aggressiven Aktionen gegen andere europäische Länder motivieren.

    Die Bedeutung dieser Entwicklung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein russischer Erfolg in der Ukraine würde das Völkerrecht untergraben und könnte eine Ära der Unsicherheit und des Konflikts in Europa einleiten, die das gesamte nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Sicherheitssystem infrage stellt. Es steht daher enorm viel auf dem Spiel – nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte internationale Gemeinschaft.

    In diesem kritischen Moment muss der Westen seine Unterstützung für die Ukraine intensivieren. Die jüngsten Zusagen von Deutschland und anderen europäischen Ländern, weitere Flugabwehrsysteme zu liefern, sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie reichen nicht aus. Die Ukraine kämpft mit einem akuten Mangel an Munition und militärischer Ausrüstung, während sie täglich hohen Verlusten und intensiven Angriffen ausgesetzt ist. Die internationale Gemeinschaft muss ihre Anstrengungen vervielfachen und massiv beschleunigen sowie sicherstellen, dass die Ukraine die notwendige Unterstützung erhält, um ihre Verteidigung zu stärken und eine russische Vorherrschaft in der Region zu verhindern.

    Darüber hinaus ist es entscheidend, dass der Westen ein klares und unmissverständliches Signal an Russland sendet, dass weitere Aggressionen nicht toleriert werden. Dies erfordert nicht nur militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine, sondern auch eine verstärkte diplomatische und wirtschaftliche Isolierung Russlands. Die Kosten für die russische Aggression müssen so hoch sein, dass sie jegliche Vorteile überwiegen.

    Die Schlacht um Tschassiw Jar ist mehr als nur ein militärisches Gefecht; sie ist ein Test für die Entschlossenheit und die moralischen Werte des Westens. Es ist Zeit zu handeln, nicht nur, um die Ukraine zu unterstützen, sondern um die grundlegenden Prinzipien der internationalen Ordnung und des Friedens in Europa zu verteidigen.

    https://god.fish/2024/04/19/alarmstufe-rot-tschassiw-jar-und-die-drohende-destabilisierung-europas/

    #Essay #Europa #EuropäischeSicherheit #geopolitischeStabilitätEuropas #Krieg #RussischerAngriffskrieg #Russland #RusslandUkraineKrieg #TschassiwJarSchlacht #Ukraine #UnterstützungFürDieUkraine #VerteidigungDerDemokratie #Waffenlieferungen

    Lage in der Ukraine: Im Osten droht eine Niederlage

    Bei Tschassiw Jar bahnt sich der Beginn von Russlands Sommeroffensive an. Die Ukraine hat dort viel mehr zu verlieren als eine Kleinstadt. Der Wochenrückblick

    ZEIT ONLINE