đŸ„‚ Our paper on platelet-derived integrin- and tetraspanin-enriched tethers (PITTs) is now out in Science đŸ§ŹđŸ©ž

🔬 Non-activated #platelets shed αIIbÎČ3-rich tethers that amplify #inflammation while impairing platelet function.

đŸ„ł Huge thanks to all co-authors for an amazing team effort. 🙏

🔗 https://doi.org/10.1126/science.adu2825

#Platelets #Inflammation #ThromboInflammation

Fibrin treibt Thromboinflammation und Neuropathologie bei COVID-19 voran: Ein Durchbruch in der Erforschung neuer TherapieansÀtze

DMZ – WISSENSCHAFT Š S. Koller Š In einer kĂŒrzlich in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie wurde eine neue spezifische Erkenntnis ĂŒber die Interaktion von Fibrin und dem SARS-CoV-2-Spike-Protein bei COVID-19 gewonnen, die weitreichende Auswirkungen auf die Behandlung der Krankheit haben könnte. Das internationale Forscherteam um Dr. Katerina Akassoglou wies nach, dass Fibrin, ein zentrales Protein in Blutgerinnseln, nicht nur Thrombosen bei COVID-19 fördert, sondern auch eine SchlĂŒsselrolle bei EntzĂŒndungen und neurologischen SchĂ€den spielt. Fibrin und seine Rolle bei COVID-19 COVID-19, verursacht durch das SARS-CoV-2-Virus, ist bekannt fĂŒr seine schweren thrombotischen Ereignisse und neurologischen Komplikationen, die sowohl wĂ€hrend der akuten Infektion als auch bei Langzeitfolgen wie Long COVID auftreten. Trotz umfangreicher klinischer Belege war der genaue Mechanismus, durch den COVID-19 diese Komplikationen verursacht, bisher unklar. Die neue Studie zeigt nun, dass Fibrin, das in großen Mengen in den Lungen und Gehirnen von COVID-19-Patienten nachgewiesen wurde, direkt mit dem Spike-Protein des Virus interagiert und dadurch eine verĂ€nderte Immunantwort auslöst, die zur Bildung proinflammatorischer Blutgerinnsel fĂŒhrt, welche eine systemische Thromboinflammation und Neuropathologie vorantreiben. EntzĂŒndung und neuronale SchĂ€den durch Fibrin Fibrin wirkt ĂŒber seine entzĂŒndungsfördernde DomĂ€ne, die oxidative Stressreaktionen und die Aktivierung von Makrophagen in der Lunge auslöst, wĂ€hrend es gleichzeitig die natĂŒrlichen Killerzellen unterdrĂŒckt. Diese Prozesse fördern die Neuroinflammation und den Verlust von Nervenzellen, was auch nach ĂŒberstandener Infektion, unabhĂ€ngig von einer aktiven VirusprĂ€senz im Gehirn, weiterhin SchĂ€den verursachen kann. Besonders besorgniserregend ist, dass diese fibrinbedingten EntzĂŒndungsprozesse möglicherweise mit den kognitiven BeeintrĂ€chtigungen bei Long COVID in Zusammenhang stehen. Potenzielle Therapie: Antikörper gegen Fibrin Ein weiterer Durchbruch der Studie ist die Identifizierung eines potenziellen therapeutischen Ansatzes: Ein monoklonaler Antikörper, der gezielt die entzĂŒndliche DomĂ€ne von Fibrin blockiert, zeigte in Tierversuchen Schutz vor mikroglialer Aktivierung und neuronalen SchĂ€den. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine gegen Fibrin gerichtete Immuntherapie eine vielversprechende Option fĂŒr Patienten mit akuter COVID-19 und Long COVID sein könnte. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Ergebnisse aus prĂ€klinischen Studien stammen und ihre Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien am Menschen noch nachgewiesen werden muss. Bedeutung fĂŒr zukĂŒnftige Therapien Die Erkenntnisse der Studie sind von großer Bedeutung, da sie nicht nur das VerstĂ€ndnis der Krankheitsmechanismen von COVID-19 vertiefen, sondern auch neue Wege fĂŒr therapeutische Interventionen eröffnen. WĂ€hrend bisherige Behandlungsstrategien hauptsĂ€chlich auf die BekĂ€mpfung der systemischen EntzĂŒndung abzielen, zeigt diese Forschung, dass das gezielte Ansprechen von Fibrin eine effektivere Methode sein könnte, um die schweren neurologischen und thrombotischen Komplikationen von COVID-19 zu verhindern. Diese Ergebnisse mĂŒssen nun durch weitere klinische Studien untermauert werden, insbesondere durch die Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit des Antikörpers in menschlichen Patienten. Sollte sich dieser Ansatz als erfolgreich erweisen, könnte dies einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung sowohl der akuten COVID-19-Infektion als auch der langfristigen Folgen der Krankheit darstellen. > Zur Studie

DIE MITTELLÄNDISCHE ZEITUNG - FÜR MEHR DURCHBLICK

#LongCovid mechanisms
#thromboinflammation

"Our data suggest that active Long Covid is accompanied by a blood protein signature marked by increased complement activation and thromboinflammation, including activated platelets and markers of red blood cell lysis. Tissue injury may also be complement-mediated and, in turn, activate the complement system."

https://www.science.org/doi/10.1126/science.adg7942?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed