So, so. Historikerin findet, dass das ein würdiger Gebrauch des #BrandenburgerTor|s wäre.

Zu den #Flankeneffekte|n steht auch was im Artikel. Dazu haben wir ja auch schon von #SvenHillenkamp etwas gelernt.

https://www.br.de/nachrichten/kultur/historikerin-richter-wuerdiger-gebrauch-unseres-nationaldenkmals,Tr2K3h5

#LetzteGeneration

Historikerin: "Würdiger Gebrauch unseres Nationaldenkmals"

Mit einem Tweet zur Farb-Attacke der "Letzten Generation" auf das Brandenburger Tor, hat die Historikerin Hedwig Richter auf X, ehemals Twitter, für Aufsehen gesorgt. Ihre Position weiß sie gegen den Shitstorm zu verteidigen.

BR24

Extrem gut besuchte Session mit #SvenHillenkamp zu Kommunikationsstrategie, die Mitte der Gesellschaft erreicht.

Wie können wir zu einer Kommunikation gelangen, die Lagergrenzen überwindet und Mehrheiten für die ökologische Transformation gewinnen hilft?

#ForFutureKongress23

@T3Z @muellertadzio

Ich bin ja wegen der #Flankeneffekte strikt gegen solche Klebe- und Blockadeaktionen. #SvenHillenkamp hat das erklärt: Wir müssen das alle total ablehnen, dann stärkt das den #Klimaschutz.

6/ #ExtinctionRebellion war auch bei #wirhabenessatt
#SvenHillenkamp behauptet ja immer wieder so Sachen wie dass die Klimabewegung das #Artensterben nicht auf dem Schirm hätte. Zuletzt im Podcast von @SheDrivesMobility And here they are. Das Transparent ist übrigens schon älter, das gab es schon bei einer Aktion gegen #Bayer am #Biodiversitätstag.

@xrgermany

@wirhabenessatt

#SheDrivesMobility: #KatjaDiehl & #SvenHillenkamp: Was tun mit der #LetztenGeneration? Ein Versuch der Einordnung.

Sven Hillenkamp hat sich entradikalisiert. Nach seiner Volljährigkeit war er einige Jahre in hoch #radikalen #linken Szenen unterwegs, die Nähe zur #RAF war unmittelbar, Gewalt gegen Sachen adäquates Mittel des Protestes, Straßenkämpfe mit der Polizei verteidigte er als Sprecher dieser Bewegung. 

Webseite der Episode: https://katja-diehl.de/sven-hillenkamp-was-tun-mit-der-letzten-generation-ein-versuch-der-einordnung/

Mediendatei: http://katja-diehl.de/pod/SheDrivesMobility98_Sven%20Hillenkamp.mp3

Sven Hillenkamp: Was tun mit der Letzten Generation? Ein Versuch der Einordnung.

Sven Hillenkamp hat Straßenkämpfe mit der Polizei als Teil der radikalen linken Bewegung ausgefochten, sich entradikalisiert und begleitet als Teil der Klimabewegung diese nun analysierend. Ich habe mit ihm über den Status Quo der Proteste gesprochen. Sven Hillenkamp hat sich entradikalisiert. Als der Genuss an der Gewalt in der linksradikalen Szene überhand nahm, verließ Sven diese. Um ohne Übergang in die Bewegungsforschung einzusteigen. Als einstmals Beteiligter aus der Distanz heraus zu beobachten und Studien auszuwerten, die sich radikalen Strömungen der Linken beschäftigen. Sind diese erfolgreich – und wenn ja: Wie kam es zum Erfolg, also der eingeforderten gesellschaftlichen Transformation? Sven lebt mittlerweile mit seiner Familie in Stockholm, er hat mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet an einem Roman. Die vielen Facetten, die seine Arbeit hat, erlauben ihm die so wichtigen kleinen Fluchten, denn auch Sven kennt die Verzweiflung und die Hilflosigkeit, die auch er als Aktivist empfindet, wenn wir Statistiken beweisen, dass gerade mal die Hälfte der Bevölkerung die Klimakatastrophe als eine der drängenden Katastrophen ansieht – während uns die Zeit davonläuft. Sven formuliert seine Gedanken in den Essays der ZEIT, auf Twitter, in Podcasts und Interviews. Hilflosigkeit führt gerade Gruppen wie „Just stop oil“ und die „letzte Geneartion“ zu Protestformen, die von der Gesellschaft massiv abgelehnt zu werden scheinen – und von der Politik genutzt werden, diese zu kriminalisieren und bis hin zu Hausdurchsuchungen und Gefängnisstrafen mit aller Härte zu behandeln. • Sven hat ein Bild, das er nutzt, um zu verdeutlichen, was innerhalb der linken Bewegung in den letzten Jahren passierte. Es kamen immer neue „Kinder“ in diese Familie, neben dem ersten Kind, der großen Nähe zur Arbeiterschaft Jene, die heute durch den Begriff „Wokeness“ von Konservativen belächelt werden. Trans-, Antirassismus-, Antisexismus- und viele weitere -aktivismen, die in ihrer Dringlichkeit den Kern der linken Bewegung so verbreiterten, dass eben Jene, die sich bisher durch die Bewegung gespiegelt sahen, sich gegen sie wandten. So wird auch bei den Aktionen der „Letzten Generation“ stets der Arbeiter adressiert, der nicht zur Arbeit kommt, oder die Krankenpflegerin, die im Stau stehen muss. Konservative Kräfte nutzen diese vom Aktivismus scheinbar am tiefsten negativ Betroffenen, um Narrative gegen die Protestierenden auf der Straße zu finden – die so gar nicht zu IHREN Kerngruppen passen. Aber für ein emotionales Narrativ geeignet sind. Um das Bild zu erzeugen (das natürlich inhaltlich nicht stimmt): Die linke Bewegung ist „gegen das Volk“. • Der tiefe Wunsch der Klimabewegung, mit Aufklärung zur Veränderung beizutragen. • Das Tabu der Kritik innerhalb der Bewegung. Zweifel an bestimmten Details des Protests sind gefühlt unerwünscht, wer innerhalb der Bewegung kritisch schauen möchte, ob Erfolge erzielt werden konnten, gerät manchmal in die „Out-Group“. • Das Herabwürdigen „wir haben nichts erreicht“ gegenüber Fridays For Future und anderen Bewegungen ist ein Problem. Ja, es wurde nicht genug erreicht im Sinne politischen Handelns, aber ohne FFF wäre die Klimakatastrophe heute NICHT so präsent, wie sie es ist. Anerkennung des Erreichten ist wichtig. • Sven tauscht sich aus mit Fridays for future, Greenpeace, Extinction Rebellion und der Letzten Generation. Diese Offenheit für Austausch und kritische Reflektion macht Sven Hoffnung. • Svens Fazit: Der Kampf gegen die Klimakatastrophe wird wohl nicht mit den Fakten über die Klimakatastrophe gewonnen. Was heißt das nun? Wir sind weit gekommen. Wir haben mehr aufgeklärt als jedwede Politik oder Industrie oder Fossillobby. Aus der ersten Phase der Aufklärung, die noch weiterlaufen muss, weil wir noch nicht alle erreichten, muss jetzt die zweite Phase erfolgen: Die Lösungen sichtbar machen. Den Druck auf Umsetzungen dieser Lösungen erhöhen. Vielleicht geht es daher 2023 nicht mehr um den „Alarm“, sondern um Sichtbarmachung und Stärkung jener kleinen Ansätze, die zwar um Längen weniger Budget haben als die Fossillobby, die aber zur Lösung des Problems beitragen.

she drives mobility