@blog ... wenn bereits in dem Bebauungsplan aufgeführt ist, das sog. Vorgärten naturfreundlich anzulegen sind, ... "6. Die Vorgartenflächen zum öffentlichen Raum hin sind bis auf die notwendigen Zugänge als Grünfläche mit Bäumen, Sträuchern, Stauden und Bodendecker anzulegen." . ...
"Die befestigte Flächen dürfen 50% der Vorgartenfläche nicht überschreiten." <== das sagt m.M.n. doch ALLES eindeutig aus.

@gruenenrw
KEINe FörderGELDer für Rückbauen von Schottergärten, sondern Geldstrafen wegen Nichtbeachtung der Vorschriften. #Steingärten #Schottergärten https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/oberhaching-schottergaerten-ortsgestaltung-stefan-schelle-baukosten-baurecht-lux.8LUV8oz7hVt27uT1p1oxwb

@bundnrw
@NABU
@GrueneBundestag

Baurecht: Warum Schottergärten keine Privatsache sind

Der Oberhachinger Bürgermeister Stefan Schelle übt harsche Kritik an Markus Söder, der massiv in die Planungshoheit der Kommunen eingreift.

Süddeutsche Zeitung
Antrag: Rückbau städtischer Schottergärten

Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, geschotterte oder mit Kies/Splitt gestaltete Flächen auf städtischen Liegenschaften sowie im öffentlichen Raum (z. B. Vorgärten, Verkehrsinseln oder andere straßenbegleitende Nebenflächen, auch Beete) zu erfassen […]

Antrag: Rückbau städtischer Schottergärten

Beschlussvorschlag:

  • Die Verwaltung wird beauftragt, geschotterte oder mit Kies/Splitt gestaltete Flächen auf städtischen Liegenschaften sowie im öffentlichen Raum (z. B. Vorgärten, Verkehrsinseln oder andere straßenbegleitende Nebenflächen, auch Beete) zu erfassen und zu bewerten.
  • Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme ist ein Konzept zum schrittweisen Rückbau dieser Flächen zu erarbeiten.
  • Die betroffenen Flächen sind nach dem Rückbau durch ökologisch wertvolle, standortgerechte und möglichst insektenfreundliche Bepflanzung aufzuwerten und dauerhaft zu pflegen.
  • Die Verwaltung berichtet dem zuständigen Fachausschuss innerhalb von sechs Monaten über den Umfang der betroffenen Flächen, die geplanten Maßnahmen, die Priorisierung sowie den avisierten Zeitplan.
  • Begründung

    Schotter- und Kiesflächen sind aus ökologischer Sicht besonders problematisch. Sie stellen eine unnötige Form der Flächenversiegelung dar, bieten kaum Lebensraum für Tiere und Pflanzen und tragen somit erheblich zum Rückgang der Biodiversität bei.

    Häufig sind (teils sogar bei gemulchten Flächen) darunter Folien oder Trennvliese verlegt. Diese verhindern eine natürliche Bodenentwicklung, beeinträchtigen die Versickerung von Regenwasser und erschweren eine spätere ökologische Nutzung zusätzlich. Darüber hinaus führen geschotterte Flächen insbesondere in den Sommermonaten zu einer starken Aufheizung des Umfeldes und verstärken Hitzeinseln im Stadtgebiet. Sie leisten keinen Beitrag zu einer klimaangepassten Stadtentwicklung und stehen dem Ziel einer „grünen“ und resilienten Stadt entgegen. Auch Starkregenereignisse können durch die mangelnde Versickerungsfähigkeit verstärkt werden.

    Die Bauordnung NRW fordert, dass nicht überbaute Flächen von Grundstücken grundsätzlich zu begrünen sind. Schottergärten bzw. schotterähnliche Gestaltungen sind demnach nicht zulässig. Von der Bürgerschaft wird zu Recht erwartet, dass keine „Schottergärten“ angelegt werden bzw. bestehende entfernt werden. Um glaubwürdig zu bleiben, muss die Stadt Bad Oeynhausen auf eigenen Flächen mit gutem Beispiel vorangehen! Der Rückbau solcher Flächen und die anschließende Begrünung leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz.

    Für Maßnahmen der ökologischen Aufwertung und Klimaanpassung, zur Verbesserung des Mikroklimas u.a. bestehen mögliche Förderzugänge, die geprüft werden sollten. Eine zeitnahe Umsetzung ist anzustreben.

    Wir würden uns freuen, wenn dieser Antrag fraktionsübergreifend Unterstützung und Zustimmung findet!

    #Biodiversität #Klimapolitik #Klimaschutz #Klimawandel #nachhaltig #Schottergärten #Stadtrat #Steingärten #Umwelt #Umweltausschuss #Umweltschutz

    hinter den Garagen

    #steingarten

    Im Winter ist man am Wochenende normalerweise so ziemlich alleine, wenn man mit der Straßenbahn an der Endhaltestelle Virchow-Klinikum aussteigt. Nicht so an diesem Sonntag. Da fühlte es sich eher wie ein Sommertag an, zumindest kurzzeitig: Der Schnee und die kalte Luft haben diesen Gedanken aber nicht lange Raum gelassen.

    […]

    https://weddingweiser.de/ploetzensee-eis/
    #Kultur in als einen einen lebendigen Garten zu sehen, passt für mich sehr gut, um die derzeit wieder wachsenden Kontroll-Ambitionen zu beschreiben.
    Wer eine Monokultur möchte (alle verhalten sich gleich) wird für diesen „unnatürlichen“ Wunsch (negieren oder ignorieren von Vielfalt) keine nachhaltig robuste Kultur ernten. Ein #Steingarten ist dabei die Spitze der Leblosigkeit - dafür leicht zu kärchern. #KulturAlsGarten

    Auf den ersten Blick sinnvoll


    "#Sparen ist gut", haben wir gelernt. Was passiert, wenn alle Bürger einer #Volkswirtschaft gleichzeitig für einen Monat nichts kaufen und von Vorräten leben würden?

    "#CO2-Ausstoß ist um jeden Preis zu vermeiden", klingt beim ersten Lesen ähnlich. Wenn der CO2-Sparaufruf weltweit gehört und beherzigt würde, wäre das sicher sehr gut. Man darf ja auch mal träumen...

    Die behördliche Auflage, den #Trinkwasserverbrauch auf das Nötigste zu reduzieren, klingt ohne viel Grübeln sinnvoll.
    Doch wie steht es mit der gleichzeitigen Förderung von #Steingärten anstelle von #Grünpflanzen in #Vorgärten, um eim Wässern von #Gartenpflanzen zu unterbinden?

    Das Verbot von #Wasserverschwendung und Förderung von Stein- und #Schottergärten wurde in #LasVegas, #Nevada, USA, als Reaktion auf eine #Dürre Anfang der 2000er Jahre erlassen.
    https://taz.de/Royal-Flush/!6127391/

    Solche "#GärtenDesGrauens" https://www.mdr.de/mdr-garten/gestalten/schottergarten-alternativen-tipps-vorgarten-pflegeleicht-100.html sind in #Deutschland ja auch beliebt, wobei nicht das #Wassersparen im Vordergrund steht, sondern die Unterdrückung von "#Unkraut". In #NRW sind Schottergärten im Grunde verboten https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/schottergarten-verbot ; ein Verstoß wird allerdings nicht unbedingt geahndet ("Wo kein Kläger, da kein Richter").


    Etwa 70 Hektar ägyptischer #Wüste werden bei #Belbeis/Bilbeis, 60 Kilometer nordöstlich von Kairo, seit fast 50 Jahren mit Methoden der biologisch-dynamischen #Landwirtschaft bewirtschaftet https://de.wikipedia.org/wiki/Sekem . #IbrahimAbouleish, der Gründer der #Sekem-Initiative, wurde dafür mit dem Right Livelihood Award ( #AlternativerNobelpreis ) ausgezeichnet https://sekem.com/de/dr-ibrahim-abouleish/ .


    Zwei unterschiedlichliche Wege, um mit einer Wüstenumgebung umzugehen:

    --- Las Vegas: die Wüste in die Stadt holen
    --- Sekem: der Wüste ein Stück entziehen, um es landwirtschaftlich nutzbar zu machen.

    Las Vegas liegt geografisch auf 36° nördlicher Breite, Belbeis nahe der ägyptischen Hauptstadt #Kairo auf etwa 30° nördlicher Breite. Eigentlich könnten beide Regionen #klimatisch sehr ähnliche Verhältnisse aufweisen. Aber diese grobe Regel gilt nicht exakt.

    Nicht allein die geografische Lage bestimmt das lokale Klima, sondern auch die großräumige Umgebung:

    Las Vegas ist weit und breit von trockenen Landflächen umgeben, der Pazifik etwa 300km entfernt; Sekem liegt in der Nähe des Nils und etwas weiter entfernt vom Mittelmeer. Der wesentliche Unterschied liegt eher im Ansatz, wie mit dem heißen Regionalklima umgegangen wird.

    " 'Alles Wasser, was wir im Gebäudeinneren verwenden, wird recycelt. Wenn es in Las Vegas in den Abfluss gelangt, reinigen wir es und leiten es zurück in den Lake Mead. Man könnte buchstäblich jeden Wasserhahn und jede Dusche in jedem Hotelzimmer laufen lassen, und es würde kein weiteres Wasser verbraucht', sagte John Entsminger, General Manager der Southern Nevada Water Authority (SNWA), gegenüber CBS News."

    Aber: Der Wasserstand des #LakeMead sinkt aufgrund des Klimawandels - in den vergangenen zwei Jahrzehnten um mehr als 45 Meter. Hofft man auf eine Änderung dieser Entwicklung?
    Zukunftsfähig dürfte das nicht sein.
    Vielleicht macht den Behörden und Bewohnern von Las Vegas ein Leben in der Hitze ja nichts aus, wenn sie in Räumen mit einer Klimaanlage entkommen können. In der Raumfahrtnation USA sollte irgendjemand mal erklären, wie man das in der Raumfahrt macht https://www.geo.de/wissen/weltall/recycling-im-raumanzug--dieses-system-verwandelt-urin-in-trinkwasser-34876676.html .

    Sekem-Gründer Ibrahim Abouleish hatte in #Österreich studiert. Die #Wüstenbegrünung nutzte europäisches und einheimisches Knowhow und dürfte im Bewußtsein um den #Klimawandel weitergeführt werden.

    Royal Flush

    Las Vegas war 2002 von einer Dürre betroffen. Seitdem setzt die Stadt Maßnahmen zum Wassersparen mit Erfolg durch. Unterwegs mit einem Ordnungshüter der Water Patrol

    TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH