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„Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt“. Das hat Kate Moss 2009 gesagt. Solche Aussagen haben sich nicht nur tief in das unsichere pubertäre Gehirn der Autorin dieses Beitrags gebrannt, sondern auch eine ganze Generation heranwachsender Mädchen geprägt. 2009 ist jetzt 17 Jahre her

FRN: "Wir brauchen mehr Räume für geteilte Verletzlichkeit" - Elisabeth Lechner über #skinnytok, Schönheit und Politik
„Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt“. Das hat Kate Moss 2009 gesagt. Solche Aussagen haben sich nicht nur tief in das unsichere pubertäre Gehirn der Autorin dieses Beitrags gebrannt, sondern auch eine ganze Generation heranwachsender Mädchen geprägt. 2009 ist jetzt 17 Jahre her und eigentlich hatten wir doch gehofft, Size Zero irgendwo in der Tumblr-Era zurückgelassen zu haben. Aber es ist zurück. Auf Social Media und somit auch in unserem konkreten Alltag. Egal ob #balletbody oder #skinnytok – das Ideal für einen Frauenkörper ist wieder möglichst dünn, möglichst zierlich, möglichst viel Verzicht. Das ist kein Zufall, sagt Elisabeth Lechner. Sie ist Kulturwissenschaftlerin an der Uni Wien und forscht unter anderem zu Body Positivity und Schönheitsnormen. Bernadette Rauscher hat mit ihr darüber gesprochen, was Körpernormen mit Politik und Gesellschaft zu tun haben.




