Wer sich für Arbeitgeber krank schuftet sollte zur Verantwortung gezogen werden
Auch für die quartalsmäßige Notwendigkeit des Karteneinlesens sollten die Patienten mehr Eigenverantwortung übernehmen

Zitat:
Die Chefin der #wirtschaftsweisen #MonikaSchnitzer hat sich für höhere #Selbstbeteiligung von #Kassenpatienten und eine #Praxisgebühr ausgesprochen
„Deutschland ist Weltmeister bei Arzt- und Klinikbesuchen“
- regte an, Behandlungen im höheren Alter zu hinterfragen

https://www.tagesspiegel.de/politik/praxisgebuhr-ist-sinnvoll-wirtschaftsweise-schnitzer-fordert-mehr-selbstbeteiligung-von-kassenpatienten-15079549.html

„Praxisgebühr ist sinnvoll“: Wirtschaftsweise Schnitzer fordert mehr Selbstbeteiligung von Kassenpatienten

In der Diskussion um die Beiträge für gesetzlich Versicherte plädiert die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen für neue Maßnahmen. Es müsse zudem auch über Therapien für Ältere beraten werden, sagt sie.

Der Tagesspiegel

#streek #selbstbeteiligung #gesundheitswesen

In einem Land, in dem Menschen mit niedrigem Einkommen 8,6 Jahre kürzer leben als Reiche, ausgerechnet über zu häufige Arztbesuche zu klagen und eine Selbstbeteiligung zu fordern, zeugt deutlich von elitärem Denken!
„Der CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck glaubt, dass Gesundheit »keine All-inclusive-Dienstleistung des Staates« sein kann. Und will ausgerechnet die Patienten für das marode System zur Kasse bitten“:
https://archive.is/20250919152714/https://www.spiegel.de/kultur/krankenkassen-hendrik-streeck-moechte-dass-sie-fuers-husten-zahlen-kolumne-a-9a50b618-290a-42e0-bbc1-517e381db284

#gesundheit #armut #streek #selbstbeteiligung

Hier ein wirklich gut aufgeschlüsselter Artikel zu: was soll das, was sind Folgen, was Alternativen?
„Wenn Patienten zur Kasse gebeten werden – Streecks Vorschlag bedroht Solidarität und Versorgung“
https://www.dmz-news.eu/2025/09/18/wenn-patienten-zur-kasse-gebeten-werden-streecks-vorschlag-bedroht-solidarit%C3%A4t-und-versorgung

Wenn Patienten zur Kasse gebeten werden – Streecks Vorschlag bedroht Solidarität und Versorgung

DMZ – POLITIK ¦ Anton Aeberhard ¦ CDU-Politiker Hendrik Streeck fordert eine „moderate, sozialverträgliche Selbstbeteiligung“ von Patienten, um Kosten im Gesundheitswesen zu senken und Bagatell­arztbesuche zu reduzieren. Auf den ersten Blick erscheint das vernünftig – doch bei näherem Hinsehen offenbaren sich erhebliche Risiken: Einschränkungen in der Versorgung, soziale Ungerechtigkeit und ein Rückfall in überkommene Modelle der Kostenbeteiligung. Hintergrund Streeck sieht in Deutschland einen überdurchschnittlich hohen Gebrauch der Arztversorgung: Während Dänen oder Franzosen laut ihm nur etwa vier bis fünfmal jährlich zum Arzt gehen, sind es in Deutschland im Schnitt zehn Arztbesuche pro Jahr. Er spricht von einer „Vollkasko-Mentalität“, die es abzulegen gilt, und fordert eine Abkehr davon, dass jede Gesundheitsleistung automatisch und vollständig vom System getragen werde. Gleichzeitig warnt Streeck vor weiter steigenden Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und einem Defizit, das die Rücklagen gefährde. Kritische Analyse und Gegenargumente: Gefahr der Zugangsbeschränkung Eine Selbstbeteiligung, selbst „moderat“, kann Menschen mit geringem Einkommen stark belasten. Für viele ist ein Arztbesuch auch ohne große Beschwerden ein wichtiges Vorsorgeinstrument. Wenn finanzielle Barrieren aufgebaut werden, besteht die Gefahr, dass notwendige medizinische Hilfe erst verspätet in Anspruch genommen wird – mit höheren Kosten für das System und verschlechterten gesundheitlichen Ergebnissen. Vage Begriffe, unklare Grenzen Was genau ist ein „Bagatellbesuch“? Wer entscheidet, ob ein Besuch notwendig ist, und auf welcher Grundlage? Solche Definitionsschwierigkeiten bergen Konfliktpotenzial – zwischen Ärzten, Patienten und Kostenträgern. Unsichere Kriterien führen entweder zu Übervorteilung der Patienten (wenn Leistungen unrechtmäßig verweigert werden) oder zu bürokratischen Hürden. Sozialpolitische Ungerechtigkeit Selbstbeteiligungen treffen tendenziell die Ärmsten härter als Bessergestellte. Auch bei „sozialverträglichen“ Modellen drohen Ungleichheiten: Chronisch Kranke, ältere Menschen, Menschen mit geringer Bildung oder mehreren Erkrankungen sind häufiger auf regelmäßige Leistungen angewiesen. Für diese Gruppen sind Zusatzkosten besonders problematisch. Psychologische Effekte und Verhaltensverzerrungen Finanzielle Selbstbeteiligung kann zu Vermeidungsverhalten führen – Patienten verzichten aus Angst vor Kosten auf Leistung, die eigentlich angezeigt wäre. Praktische Umsetzung und Verwaltungsaufwand Wer organisiert die Abgrenzung von notwendigen / unnötigen Leistungen? Wie wird geprüft, ob ein Patient vorab schon „ausreichend“ Vorsorge wahrgenommen hat? Solche Systeme sind anfällig für Missbrauch, führen zu Bürokratiekosten und können die Gesundheitssysteme belasten statt zu entlasten. Historische Erfahrungen: Praxisgebühren Deutschland hatte bereits die Praxisgebühr – sie wurde 2005 eingeführt und 2013 wieder abgeschafft, weil sie kaum wirksam war und sozial besonders ungerecht wirkte – insbesondere für Geringverdiener. Daten zeigten, dass Arztbesuche zwar abnahmen, aber nicht nur Bagatellbesuche, sondern auch notwendige Kontakte darunter litten. Mögliche Kompromisse / bessere Alternativen: Statt pauschaler Selbstbeteiligung könnte man gezieltere Steuerung überlegen: Zum Beispiel höhere Kostenbeteiligungen nur bei klar definierten Bagatellfällen, bei übermäßiger Nutzung, oder in Form von Bonusmodellen für Prävention und gesunde Lebensführung. Soziale Ausgleichsmechanismen müssen integraler Bestandteil sein: Freibeträge, Härtefallregelungen, Nullbeteiligung bei niedriger Einkommenshöhe, chronischen Erkrankungen etc. Verbesserung der Transparenz und Aufklärung: Viele Arztbesuche könnten medizinisch unnötig sein – wenn Patienten besser informiert sind, wenn Leistungserbringer weniger Anreize für überflüssige Leistungen haben, und wenn das System evidenzbasiert gesteuert wird. Förderung der Versorgungseffizienz, etwa durch bessere Koordination, weniger Überdiagnostik, vermehrte Nutzung telemedizinischer Angebote, Patientenlotsen oder Gate-Keeper-Modelle. Streecks Forderung nach Selbstbeteiligung mag finanziell motiviert und rhetorisch verführerisch sein. Doch sie droht, den sozialen Charakter der Krankenversicherung zu untergraben, zur Zwei-Klassen-Medizin zu führen und gerade Menschen mit geringem Einkommen oder besonderen gesundheitlichen Belastungen zu benachteiligen. Ohne klare Regeln, solidarischen Ausgleich und Evidenz für Wirkung und Unbedenklichkeit ist das Konzept riskant. Sparen um jeden Preis kann sich langfristig als teurer erweisen – für Gesundheit, für Gesellschaft und für das Vertrauen in das Gesundheitssystem.

DIE MITTELLÄNDISCHE ZEITUNG - FÜR MEHR DURCHBLICK

#streeck
#krankenkassen
#selbstbeteiligung

STREECK fordert
SELBSTBETEILIGUNG von Patienten!

Das geht GARNICHT!

Schon heute sind Eigenanteile sehr hoch
(z.B. Zahnersatz).

Mehr Selbstbeteiligung schafft nicht nur
Hürden für finanziell Schwächere
und wäre somit eine Gefahr
für eine gute, präventive Gesundheitsvorsorge.

Da sag ich mal zum Hendrik:
Ach PAUL, halt einfach Dein Maul!

Hendrik #Streeck (sog. #cdU) fordert eine "moderate, sozialverträgliche [sic!]" und "kluge" #Selbstbeteiligung für #Patient:innen, um "Bagatellbesuche" bei der Ärztin oder beim Arzt zu reduzieren und zugleich zu einer gesunden Lebensführung zu animieren 🫠

Ob Streeck als Besserverdienender eigentlich gesetzlich versichert ist?

#Gesundheit #Gesundheitssystem #Gesundheitsfonds #Krankenversicherung #GKV

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/gesundheit-streeck-patienten-aerzte-selbstbeteiligung-100.html

Hohe Gesundheitskosten: Streeck für Patienten-Selbstbeteiligung

Hohe Gesundheitskosten: Der CDU-Politiker Hendrik Streeck plädiert für eine Selbstbeteiligung von Patienten. Gesundheit sei "keine All-inclusive-Dienstleistung".

ZDFheute
#news ⚡ Streeck offen für mehr Selbstbeteiligung bei Arzt-Besuchen: Der CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck hat mehr Prävention und Selbstbeteiligung von Patienten eingefordert, um die Kosten im Ge... https://hubu.de/?p=295243 | #arztbesuchen #selbstbeteiligung #streeck #hubu
Streeck offen für mehr Selbstbeteiligung bei Arzt-Besuchen - Hubu.de - News & FreeMail

Der CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck hat mehr Prävention und Selbstbeteiligung von Patienten eingefordert, um die Kosten im Gesundheitssystem zu senken. "Während Menschen in Dänemark im Schnitt viermal und in Frankreich fünfmal pro Jahr zum Arzt gehen, suchen Deutsche im Durchschnitt zehnmal pro Jahr eine Praxis auf.

Hubu.de - News & FreeMail

Zum einen gibt es den Vorschlag, Pflegeld als Lihnersatz.
Und dann dies hier: Pflegeleistungen müssen gekürzt und die Selbstbeteiligung der Patienten (und Angehörigen) erhöht werden.
🤬

Zitat:
Die #Wirtschaftsweise #VeronikaGrimm fordert -, die Leistungen der gesetzlichen #Pflegeversicherung zu kürzen und die finanzielle #Selbstbeteiligung der Patienten deutlich zu erhöhen
„Also weniger Leistungen, die dann mit realistischen Beiträgen gezahlt werden müssen.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/wird-nicht-durchhaltbar-sein-wirtschaftsweise-will-pflegeleistungen-kurzen-und-eigenanteil-erhohen-13734043.html

„Wird nicht durchhaltbar sein“: Wirtschaftsweise will Pflegeleistungen kürzen und Eigenanteil erhöhen

Die Beiträge steigen zu stark, warnt die Ökonomin Grimm. Sie fordert, bei den Patienten zu sparen und diese finanziell deutlich mehr in die Pflicht nehmen. Eine Krankenkasse legt neue Zahlen vor.

Der Tagesspiegel
Owe, hier rangierte gerade einer mit einem #Kleintransporter, der damit absolut nicht klar kam. Der #Motor heulte in einer Tour. Umgang mit der #Kupplung war nicht sein Ding. Und sein Vermögen die Fahrzeuggröße einzuschätzen war nicht vorhanden.
Aber sein #Beifahrer stand draußen und wieß ihn ein. Und er stellte sich dazu zwischen Fahrzeug und Hindernis. Ich finde das sehr fürsorglich. So nimmt das Fahrzeug beim Anstoßen keinen #Schaden. Die #Selbstbeteiligung wäre sicher sehr hoch.
@vbib Vom Begriff #Selbstbeteiligung steckt womöglich mehr in #DigitaleTeilhabe als mir bewusst war bis... kürzlich. #vBIB24: Dazu eine Session, passt über Bande auch zu Scholia 🏗️ 🏗️ , @librerli! https://de.wikiversity.org/wiki/VBIB
VBIB – Wikiversity

@janhelms Das müsste sich in einer betrieblichen #Sachversicherung mit versichern lassen, nennt sich auch teilweise #Inhaltsversicherung.
Wichtig ist, dass es auch im Vertrag enthalten ist. Außerdem muss man die #Selbstbeteiligung beachten.