Hofrat von Schrullenstein

Die „Markscheid“ schlingerte auf dem Pazifik, ein einsamer Punkt zwischen zwei Unendlichkeiten: dem blauen Himmel und der noch blaueren See. Unter Kapitän Knust, dessen Gesicht so wettergegerbt war, dass man darauf eine Landkarte hätte einzeichnen können, befand sich die Crew auf einer Reise von Valparaíso nach Königsberg. Die Ladung? Eine
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#Hofrat #Knigsberg #MamM #markscheid #Schoner #Schrullenstein #Valparaso

Das große Defizit

Es war der November 1884, und der Schoner „Markscheid“ pflügte durch die Nordsee wie ein rostiges Messer durch kalten Talg. Kapitän Knust starrte finster in den Nebel.
An Bord herrschte eine unheimliche Stille, unterbrochen nur durch das rhythmische Klatschen der Wellen und das hysterische Kichern des Smutjes, der seit drei Tagen versuchte, aus alten Stiefelsohlen und O
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#Buchhaltungsfehler #MamM #markscheid #Matrose #Schoner

#Frage an Friedrich #Merz: Wäre unser #Stadtbild #schöner, wenn, wie aktuell in den #USA geschehend, „als nicht zugehörig erkannte Menschen“ von #Einsatzkräften zu Boden geworfen und #abtransportiert würden?

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Friedrich Merz und das Stadtbild: Was stimmt hier nicht? – Ein Kommentar · Leipziger Zeitung

Manchmal muss man sich etwas Zeit lassen, mit Kommentaren zu Aussagen von Friedrich Merz. Es könnte ja sein, dass man ihn missverstanden hat und er

Leipziger Zeitung

derStandard.at: Schöner sterben – Wir haben “Six Feet Under” wiedergesehen

Sterben ist nichts für Anfänger, das wissen die Fishers so gut wie jeder andere Bestatter auch. Vor knapp 25 Jahren lief die Serie und wurde zu einer der am meisten gepriesenen. Zu Recht?

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Schöner sterben: Wir haben "Six Feet Under" wiedergesehen

Sterben ist nichts für Anfänger, das wissen die Fishers so gut wie jeder andere Bestatter auch. Vor knapp 25 Jahren lief die Serie und wurde zu einer der am meisten gepriesenen. Zu Recht?

DER STANDARD

Report-K

Das Institut Francais am 6. September 2024.

Einmal im Jahr veranstaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals, den deutschlandweit mehrere Millionen Besucher nutzen, um in Gebäude zu gelangen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Köln war in diesem Jahr mit über 100 sehenswerten Orten dabei. Steffen Skudelny, Vorstand der privat finanzierten Stiftung mit Sitz in Bonn, berichtet über Kölner Besonderheiten.

Interview: Christoph Mohr

Der Tag des offenen Denkmals, der immer am 2. Sonntag im September veranstaltet wird, ist gerade über die Bühne gegangen. Wie erfolgreich war aus Ihrer Sicht der Tag in diesem Jahr?

Steffen Skudelny: Wir haben einen sehr erfolgreichen Tag des offenen Denkmals erlebt. Ehrenamtliche und Hauptberufliche öffneten bundesweit in über 2.000 Städten und Gemeinden rund 6.000 Denkmale für mehrere Millionen Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm mit rund 9.000 Veranstaltungen.

Haben Sie auch Zahlen für Köln ?

In Köln haben sich 129 Denkmale zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals angemeldet. Das ist eine stolze Zahl für eine zu Recht stolze Stadt.

Wie steht Köln im Vergleich zu anderen Städten dar, zu Frankfurt, zu München und natürlich zu Berlin ?

In Frankfurt am Main waren 22 Denkmale angemeldet, in München 32 Bauwerke und in Berlin waren es 293. Ich scheue aber vor solchen Zahlenvergleichen etwas zurück, da die Anmeldungen recht unterschiedlich motiviert sind.

Welches war das meistbesuchte Gebäude in Köln?

Das kann ich so kurz nach dem Tag noch nicht sagen, da wir die exakten Einzelzahlen erst noch bekommen.

Der Tag des offenen Denkmals lebt natürlich davon, dass man in Gebäude kommt, die normalerweise nicht zugänglich sind. Gibt es da so etwas wie Publikumslieblinge in Köln?

In der Tat sind die nur am Aktionstag geöffneten Baudenkmale besonders beliebt. Das merken wir auch an den Presseanfragen. In Köln war das sonst nicht zugängliche, 1888 im Neo-Renaissancestil erbaute Gründerzeithaus am Hansaring offen. Es ist mittlerweile eines der letzten Gründerzeithäuser mit original erhaltener Innenausstattung zwischen Hochhaus und Ebertplatz. Ein anderes Beispiel ist die ehemalige Tabakfabrik in der Koblenzer Straße im Stil des Rheinischen Expressionismus von 1924.

Nun ist Ihr eigentliches Anliegen als Deutsche Stiftung Denkmalschutz nicht, Publikumsevents zu schaffen. Ihre Mission ist es, Baudenkmäler zu bewahren. Welche Funktion hat da der Tag des offenen Denkmals?

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals zeigt erneut das vielseitige bürgerschaftliche Engagement für die Denkmalpflege. Möglich machen das vielerorts starke Initiativen, Vereine und Privatpersonen, die sich den Rest des Jahres für ihre Baudenkmale einsetzen. Uns ist dieses Zusammenwirken, das ein riesiges Schaufenster der Denkmalpflege eröffnet, sehr wichtig. Und ebenso, dass alle Beteiligten durch den Tag einen mächtigen Rückhalt erfahren. Besonders stolz sind wir darauf, dass erkennbar wird, wie wichtig die finanzielle und fachliche Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für bedrohte Denkmale ist. Viele der geöffneten Denkmale sind unsere Förderprojekte. Und unsere Spender freuen sich natürlich, wenn sie die Wirksamkeit ihrer Spenden an den Objekten erkennen!

Wie schwierig ist es, einem Nicht-Fachpublikum ein Gebäude gleichsam zu erklären?

Ich denke, dass der Tag des offenen Denkmals immer wieder deutlich macht, dass sich viele Menschen für die Arbeit der Handwerker, Architekten usw. interessieren und deren Erläuterungen aufmerksam lauschen. Denkmalpflege verständlich zu erläutern und als Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger zu positionieren, ist ein Verdienst unserer Stiftung. Die Bandbreite unserer Spenderinnen und Spender belegt, dass uns das recht gut gelingt.

Täuscht der Eindruck, dass sich in Köln besonders viele Kirchen am Tag des offenen Denkmals beteiligen?

Auch wenn die Domstadt natürlich eine Vielzahl an bedeutenden Kirchenbauten hat, die am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen sind, so nehmen doch in Köln, wenn ich das richtig übersehe, mindestens ebenso viele, wenn nicht mehr nicht-sakrale Denkmale am Aktionstag teil. Beispielhaft möchte ich nur das Agrippabad nennen, das Alexianer Krankenhaus, die Großmarkthalle, den Bahnhof Belvedere, den Blau-Gold-Turm, den Colonius, die Brauerei Sünner, ich könnte so weitermachen. Bundesweit habe ich für die angemeldeten Sakralbauten übrigens eine Zahl, da sind es rund 30 Prozent.

Aus Sicht des Denkmalschützers: Wie ist es allgemein um den baulichen Zustand von Kirchengebäuden in Köln bestellt, einmal abgesehen von der Dauerbaustelle Kölner Dom?

Offen gestanden rührt die Gefährdung der Kirchenbauten derzeit aus einer anderen Richtung als der Vergänglichkeit der Bausubstanz: Immer weniger Kirchenmitglieder nehmen an Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchen teil. Es ist sehr wichtig, dass die Entscheidung, was mit den denkmalgeschützten Kirchen – meist Wahrzeichen eines Stadtviertels oder eines ganzen Ortes – von den Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet wird. Es besteht die akute Gefahr, dass viele dieser Kulturschätze in den nächsten zwei Jahrzehnten verloren gehen.

Gibt es neben dem Dom und den romanischen Kirchen Kirchengebäude in Köln, denen Sie aus architekturgeschichtlicher Perspektive eine größere Bekanntheit wünschen würden?

Auch wenn es sich um einen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg handelt – ein Bombentreffer ließ nur die Außenmauern stehen – würde ich St. Gregorius Am Elend zu Köln in der Straße An St. Katharinen nennen – als eine von nur vier Barockkirchen Kölns und letzte Familienkirche der Stadt. Architektonische Einflüsse stammen vermutlich von den Architekten Johann Conrad Schlaun in Münster und Johann Joseph Couven in Aachen.

Wenn man das Wort Denkmal hört, denkt man an „alte Gebäude aus Stein“. Für viele Menschen scheint die Formel zu gelten „alt = erhaltenswert“, ja sogar „alt = schön“. Ist das für Sie als Denkmalschützer ein Problem?

Zunächst einmal freuen wir uns, wenn es so ist, wie Sie sagen! Es wäre nur dann ein Problem, wenn das den Blick auf die zahlreichen Baudenkmale jüngeren Datums verstellen würde, die nicht immer gleich in ihrem überzeitlichen Wert verstanden werden. Dann geraten diese Bauten nämlich in Gefahr, abgerissen zu werden, und jedes verlorene Denkmal ist ein arger kultureller Verlust.

Wie steht es um das Interesse in Köln an jüngeren Bauten, an Industriearchitektur oder an Architektur der Nachkriegszeit/der 1950er Jahre?

Allgemein findet Industriearchitektur immer mehr Akzeptanz. Nehmen Sie nur die „Alte Wagenfabrik“ in der Vogelsanger Straße in Köln. Sie ist über 100 Jahre alt und war damals (und ist es auch heute) ein Ort für Zukunftstechnologien. Die Fabrik wurde als Produktionsstätte für Elektroautos errichtet, und in den 1920er Jahren liefen hier wirklich Elektroautos vom Band. Zuletzt ist die „Alte Wagenfabrik“ auch eines der ersten Denkmäler in Köln, das mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet wurde.

Die Nachkriegs- und 1950er-Jahre-Architektur trägt den positiven Beiklang des Aufschwungs nach dem Krieg in sich. Beim Tag des offenen Denkmals stößt sie, wie uns von engagierten Eigentümern berichtet wird, auf großen Zuspruch. Natürlich muss auch hier das Geschmäcklerische überwunden werden. Erfahrungsgemäß erfreut sich erst die Enkelgeneration so richtig am Denkmal der Vorväter.

Können Sie sagen, welches das jüngste Bauwerk auf Ihrer Kölner Liste ist und warum das ein wichtiges Denkmal ist?

Erst im Januar diesen Jahres wurde das Gebäude des Deutschlandfunks in Marienburg unter Denkmalschutz gestellt. Der 22-geschossige Hochhausturm mit seinem markanten Dachaufbau enthüllt seine außergewöhnliche Konstruktion, wenn man ihm näher kommt. Es gibt nur wenige Hängehochhäuser, sie werden von oben nach unten gebaut. Das Gebäude ist architektonisch und historisch für die Entwicklung des bundesdeutschen Rundfunks bedeutsam.

Nach dem Tag des offenen Denkmals 2024 ist vor dem Tag des Offenen Denkmals 2025. Hier dürfen Sie sich etwas für das nächste Jahr wünschen.

Es freut mich am meisten, wenn auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Denkmaleigentümer ihr Engagement vorzustellen bereit sind und dies mit ihrer Teilnahme bekunden. Und dass viele Besucher ihre Wertschätzung für die Denkmalpflege wieder „mit ihren Füßen“ bekunden. Wenn sie dann noch Förderer der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden, die sich bemüht, die Kulturschätze bundesweit zu bewahren, dann ist mein Glück perfekt.

Gibt es Gebäude in Köln, die bislang nicht am Tag des offenen Denkmals beteiligt waren, von denen Sie sich wünschen würden, dass sie im nächsten Jahr mit dabei sind?

Leider musste in diesem Jahr der Tanzbrunnen absagen. Der in den 1920er Jahren auf dem Areal von Fort XV angelegte Messebrunnen mit der nach dem Krieg gestalteten großen Brunnenanlage und Tanzfläche ist sicher eine Führung wert.

Für Leser, die mehr wissen wollen

3 Buchempfehlungen

Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld

Köln, Traditionsinsel und 50er Jahre-Architektur

Monumente Publikationen Bonn 2014

Die Autoren zeigen mit ihrer „wilden Mischung“ von Erinnerungsorten in Köln aus zwei Jahrtausenden die für Kölns Stadtbild so typische Spannung zwischen Traditionsinseln und Veränderungsdruck.

Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld

Oberes Mittelrheintal. Von Bingen bis Koblenz

Monumente Publikationen Bonn 2014

Anschaulich und informativ mit über 300 hervorragenden Fotos portraitiert dieses Buch eine der ältesten Kulturlandschaften Europas.

Heidi Howcroft u.a.

Karl Foerster – Neue Wege – Neue Gärten

Monumente Publikationen Bonn 2024

„Neue Wege   Neue Gärten“ beleuchtet in 20 Essays Foersters Züchtungen, seine internationale Ausstrahlung sowie bislang kaum bekannte Aspekte seiner Biografie.

Berichterstattung zum Tag des Denkmals 2024

Köln-Architekt Riphahn zu besichtigen

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https://www.bachhausen.de/tag-des-offenen-denkmals-ein-schoener-erfolg-in-koeln/

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Tag des offenen Denkmals: Ein schöner Erfolg in Köln - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

Report-K

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Das Wetter passte zu den verschiedenen Festen im Stadtbezirk. Heute besuchten wir das Sommerfest der Schützenbruderschaft Köln-Merkenich und das Feuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr Langel-Rheinkassel.

Auf beiden Festen gab es tolle Attraktionen für Kinder. Die Kinder hatten viel Spaß.

Beim Sommerfest der Schützenbruderschaft gab es weitere Highlights wie Biathlon für Erwachsene und Kinder, eine Cocktailbar, gute Musik aus den Lautsprechern und für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – inklusive vieler erfrischender (auch alkoholischer) Getränke.

Waffeln, Kaffee und Kuchen sowie viele warme Speisen ließen bei dem Feuerwehrfest keine Wünsche offen. Die kalten Getränke flossen bei den hohen Temperaturen reichlich.

Die Fahrt mit einem Feuerwehrauto und verschiedene andere Aktivitäten wurden von den Kindern auf dem Fest mit viel Freude genutzt.

Überdies ermöglichten beide Feste, mit Vereinen und Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch zu kommen.

Ein großes Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen in unseren Veedeln.

Obwohl auch in anderen Stadtteilen tolle Feste gefeiert wurden, konnten wir heute leider nur an zwei Veranstaltungen teilnehmen.

Es ist immer etwas Besonderes, wenn solche Feste in unseren Stadtteilen stattfinden. Sie bringen die Menschen zusammen, stärken den Zusammenhalt und zeigen, wie lebendig unsere Stadtteile sind. Vielen Dank an alle, die diese tollen Veranstaltungen möglich machen! ❤

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2024-09-09

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Ein schöner Tag in unseren Veedeln – Die SPD im Kölner Norden

„Am See ist alles schöner“Kölner verbringen heißen Sommerabend an neuer Badestelle am Fühlinger See

Von

Julia Hahn-Klose

10.07.2024, 10:31 Uhr

Lesezeit 4 Minuten

Ruben Neelen (Mitte) springt mit seinen Freunden am ersten heißen Sommerabend des Jahres in den Fühlinger See.

Copyright: Julia Hahn-Klose

Manche Kölner sitzen gern unter Pappeln, andere sonnen lieber auf dem Wasser: So kommt die neue Badestelle am Fühlinger See an.

Ruben Neelen klemmt sich einen Schwimmring unter den Arm. Der ist kunterbunt, ein riesiger Donut. Er rennt seinen Freunden hinterher, immer schneller bergab. Am Ende wartet der Fühlinger See. 30 Grad sind es an diesem Abend um 17 Uhr noch. Die drei Jungs brauchen eine Abkühlung.

Während Neelen auf dem Donut im Wasser treibt, wird es immer voller an See 7. Seit Mai ist hier erstmals eine offizielle Badestelle geöffnet. Autofahrer suchen die letzten Parkplätze im Schatten. Zwischen den Autos tauschen Kölner ihren Anzug gegen Badehosen und Blusen gegen Bikini. Eltern pusten mit roten Köpfen Luftmatratzen für quengelnde Kinder auf.

Kölner fahren nach Feierabend mit Rad und Auto zum See

Noch mehr Verkehr herrscht auf dem Radweg zur Badestelle. Steinchen fliegen in die Luft, wenn die Radfahrer scharf bremsen. David, Ronja und Dominique sind nach ihrer Arbeit hergefahren. Ihre Räder liegen im Gras. Sie haben es sich besonders gemütlich gemacht: David sitzt in einer Hängematte zwischen zwei Bäumen. Die haben die drei gerne dabei, wenn sie sich im Sommer draußen treffen, sagen sie.

Alles zum Thema Fühlinger See

„Hier ist es entspannter als im Grüngürtel“, sagt David. Die Hängematte schaukelt zwischen den Bäumen. Die drei blicken auf den See. Mit seinem SUP-Board will er gleich noch ins Wasser. „Wir kommen schon seit Jahren her“, sagt er.

David, Ronja und Dominique kommen nach ihrer Arbeit mit dem Rad zum See.

Copyright: Julia Hahn-Klose

Dabei war das gar nicht gestattet. Trotzdem schwammen Kölnerinnen und Kölner hier schon immer. Nur in den vergangenen Jahren, nach mehreren Badeunfällen, setzte die Stadt das Verbot auch durch. Proteste wurden laut, jetzt ist Baden hier legal – endlich, so könnte man sagen, wenn man das Treiben an einem der ersten warmen Tage des Sommers hier beobachtet. 

Hoher Pegel lässt Fühlinger See die Wiese überfluten

Der Pegel ist nach den regenreichen Wochen hoch. Der See nimmt am Ufer einige Meter Wiese ein, läuft lange flach aus. Das verursacht ein Kuriosum: Eine der Parkbänke steht halb im Wasser. Das macht sie allerdings nur beliebter. Florian Wagner hat sich mit einem Freund den Platz ergattert, auf den mehrere ein Auge werfen. Er sonnt sich auf der Bank, während seine Füße im Wasser baumeln.

Dass das Baden erst jetzt erlaubt ist, sei ihm nicht bewusst gewesen. „Für uns hat sich nichts geändert“, sagt er. Wie Wagner geht es vielen, die an diesem Abend hier sonnen. Für die Kölner war der Fühlinger See als Ruheoase zur Naherholung schon immer essenziell. Und in zunehmend heißen Großstadt-Sommern dürfte er in Zukunft an Bedeutung noch gewinnen.

Parkbank im Wasser? Florian Wagner (links) gefällt sie so besser: Er kühlt mit einem Freund die Füße im See ab.

Copyright: Julia Hahn-Klose

Lieber im Schatten statt auf der unverhofften Spa-Parkbank sitzt Annelie Beltrami auf einem Handtuch. Die junge Kölnerin kannte die Badestelle bereits und nahm an diesem Abend ihre Eltern das erste Mal mit. „Hier hat man keine Betonbecken, sondern schöne Natur“, sagt sie. „Und hier kostet es nichts.“

Kölner nutzen neue kostenfreie Badestelle

Sie spielt auf einen der größten Kritikpunkte gegen das vorherige Verbot an. An einer Stelle hätte sie nämlich sehr wohl legal in den See springen können, am Blackfoot Beach – gegen Eintritt. Zwar bekommt man in dem Freibad dafür Sandstrand, Badeaufsicht, Toiletten, Essen und Programm. Der Spaß kann für Familien im Sommer jedoch teuer werden. Das ist jetzt vorbei. Und das Ufer an See 7 umso voller. Eine weitere Stelle an See 1 ist ebenfalls neu eingerichtet, beide werden nicht bewacht. Bojen im Wasser grenzen den Badebereich ein. Die Stadt lässt nur kontrollieren, dass Wasser und Park sauber bleiben.

An einem der ersten heißen Tage des Sommers kühlen sich die Kölnerinnen und Kölner unter Bäumen am Fühlinger See ab.

Copyright: Julia Hahn-Klose

Beltramis Mutter Katja Lissowski sitz neben ihrer Tochter in einem Klappstuhl ein gutes Stück höher als auf Seelevel. „Hier spenden die großen Pappelbäume genug Schatten“, sagt sie. Der seichte Wind raschelt durch die Blätterkrone über ihr. „Am See ist alles schöner“, sagt sie und rückt ihren Sonnenhut zurecht.

Von hier ist zusehen, wie Ruben Neelen und seine Freunde wieder an Land kommen. Sie haben genug von der Sonne. „Das Wasser ist erstaunlich warm“, sagt Neelen. „Wir sind bis zu den Bojen raus, da wird es kühler.“ Sie laufen schnell über das Stück überschwemmte Wiese. Es kitzelt unter den blanken Fußsohlen.

Neelen hatte recht, weiter draußen wird der See kühler und noch schöner. Schwimmzug für Schwimmzug wird das Rauschen des Feierabendverkehrs auf der nahegelegenen A1 leiser, wenn die Wellen am Ohr vorbeischwappen.

https://www.bachhausen.de/am-see-ist-alles-schoener-koelner-verbringen-heissen-sommerabend-an-neuer-badestelle-am-fuehlinger-see/

#alles #badestelle #kolner #neuer #schoner #sommerabend #verbringen

Julia Hahn-Klose

Redakteurin in der Kölner Lokalredaktion. Sie schreibt vor allem über Kommunalpolitik mit Fokus auf den Themen Schule, Wohnen, Liegenschaften und Kultur. Jahrgang 1997. Zuvor freie Mitarbeiterin der Leverkusener Redaktion, später Volontärin beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. Studium der Geografie und Medienkulturwissenschaft in Köln.

Kölner Stadt-Anzeiger

Ook in Drenthe is Europa niet ver weg.🇪🇺

🐝 Zo willen we bijvoorbeeld dat er een halt wordt toegeroepen aan het vele gebruik van landbouwgif!
🐺 Ook willen we de beschermde status van de #wolf behouden.
🌊En willen we dat het oppervlaktewater veel #schoner wordt.
🐄 Een einde aan de gruwelijke veetransporten.

Wil jij dat ook? Dan ben je bij de Partij voor de Dieren aan het goede adres. Kies daarom op 6 juni voor Partij voor de #Dieren 👍

#EP24 #TeamPvdD #PartijvoordeDieren

@doorbraak
#ER is goed bezig, maar met betrekking tot sluiting van #Eelde zijn ze wat kortzichtig. Op termijn zal vliegen niet meer #belastingvrij kunnen, dus vliegen wordt duurder, ergo minder klanten, door andere #energiebronnen ook #schoner en minder #lawaaiig. En met #Eelde voorkom je dat reizigers uitwijken naar #Duitsland. Het is nooit slim om een weg om te spitten als je minder vieze #autos wilt.
Was ist noch schöner als Weihnachtslieder? Fußballfans, die Weihnachtslieder singen! Unser besinnliches Best-of.
Jingle Balls
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