Dossier "Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat nach dem endgültigen Aus für die Schlecker-AS-Filialen und der vom Gläubigerausschuss beschlossenen Schließung der Schlecker-XL-Märkte davor gewarnt, den Beschäftigten der insolventen Drogeriekette die Verantwortung für die Firmenpleite zuzuweisen. "Es ist nicht hinnehmbar, dass aus den Hauptbetroffenen der Insolvenz - den Schlecker-Frauen - jetzt Täter gemacht werden sollen, obwohl der wirtschaftliche Niedergang und das Aus eindeutig die Folge unternehmerischer Fehlleistungen der Familie Schlecker sind", sagte Stefanie Nutzenberger, zuständiges ver.di-Vorstandsmitglied für den Handel, am Freitag. Insofern träfen auch Vorwürfe, ver.di habe tarifliche Standards zu entschieden verteidigt, direkt die Beschäftigten..." Pressemitteilung von ver.di vom 29.06.2012 ("Wirtschaftliches Aus trifft die Schlecker-Beschäftigen am härtesten") - siehe die Vorgeschichte im LabourNet-Archiv und hier auch den Fortgang. NEU: [Es gibt doch noch Gerechtigkeit] Leiharbeit: Schlecker-Familienmitglieder sollen Millionensumme zurückzahlen
Es ist wohl eine der größten Pleiten.
Am 23.1.2012 meldete die Anton #Schlecker e.K. #Insolvenz an.
Es verloren ca 25.000 Mitarbeitende, gemeinhin als #SchleckerFrauen bekannt geworden, ihre Jobs.
Ursprünglich geplante Transfergesellschaften kamen nicht zustande, weil u.a. #Bayern sich dagegen sperrte.
Ein neuer Versuch in #NRW war politisch nicht gewollt und scheiterte nach der Landtagswahl im Mai.
Die Marke Schlecker ist seit 2021 (wieder) als #Europamarke eingetragen
@ORF_News Zitat: 'die Pleite der Signa-Gruppe habe „so ziemlich jedes Transparenzschlupfloch aufgezeigt“, das es in den österreichischen gesellschaftsrechtlichen Regelungen gebe.' (Leonhard Dobusch, Ökonom an der Uni Innsbruck). Da hat #AlfredGusenbauer seine Aufsichtspflichten als Aufsichtsratsvorsitzender meiner Einschätzung nach grob verletzt, genauso die Fremdkapitalgeber ihre Risikomanagement-Vorschriften. Wenn ein Großkonzern keine Jahresabschlüsse fristgerecht hinterlegt, müssen alle Alarmglocken schrillen. Wenn ich mich richtig erinnere, war das bei #schlecker auch so.
Wolfgang Grupp mal wieder🔥
Denken wir nur an Karstadt, Kaufhof, Peek & Cloppenburg oder Klingel, das sind für mich keine Unternehmer, das sind für mich Hasardeure und Ausbeuter unserer Gesellschaft. Wenn dann noch nachgesagt wird, dass Herr Cloppenburg kurz vor der Insolvenz eine Yacht für zwölf Millionen Euro gekauft oder die Inhaber von Klingel ihre Villa noch für mehrere Millionen Euro renovieren ließen, dann frage ich, ob dies tatsächlich noch zu vereinbaren ist mit einem Rechtsstaat.
Mann der deutlichen Worte: Trigema–Chef Wolfgang Grupp bei der „Ipf-Messe‟
Listen to this episode from Bei Anruf Wettbewerb on Spotify. In Folge 61 von "Bei Anruf Wettbewerb" tauchen die beiden Wettbewerbsprofessoren Rupprecht Podszun und Justus Haucap ihre Podcast-Mikrofone in das Drogerieartikelkartell ein, das vom Bundeskartellamt zwar bereits im Jahre 2013 bebußt wurde. Der Insolvenzverwalter der Drogeriekette Schlecker klagt aber noch immer auf Schadensersatz. Darüber hat gerade der BGH entschieden. Entsteht durch einen Informationsaustausch ein Schaden für die Kunden? Serviceorientiert fassen die beiden Düsseldorfer außerdem den Zwischenbericht zusammen, den das Kartellamt gerade zu Raffinerien und Tankstellen vorgelegt hat. Plus: Justus Haucap zum EC-Cash-Kartellverfahren und zu dem exklusiven Geheimnis, was Stephan Raab, Friedrich Merz und Alfred Hitchcock mit unserem Lieblingspodcast verbindet... Weiterführende Informationen Bundeskartellamt (2022), Sektoruntersuchung Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel - Zwischenbericht Bohlen, D. (2014), Bei Anruf Bohlen – Dresdner Bank Hitchcock, A. (1954), Bei Anruf Mord