Sonntagsfahrer
gibt es immer noch.
Aufbruch zu einer kleinen Runde mit der Überquerung eines mittelhohen Hügels. Die Abstiegsseite wird kurvenreich und bieiet das Potential, ohne Bremsen auf über 60km/h zu kommen.
Die ganze Strecke verläuft außerorts, ist tempobegrenzt auf 50km/h - nur theoretisch, versteht sich.
Ob alle Sonntagsfahrer männlich waren, konnte ich nicht erkennen - wäre beim Zusammenstoß aber auch ziemlich egal.
Der erste, nach etwa 300m Fahrt: ein Kleinwagen, nicht einmal 1,50m Abstand. Was macht der innerorts? Vermutlich nichts anderes.
Der zweite, eine größere Karre mit "Fahrschule"-Schild auf dem Dach.
1m bis 1,20m, schätze ich. Lernt da jemand auf Sonntagsfahrer? Interessant.
Es geht immer noch bergauf, wo ich notgedrungen nicht ganz schnurgerade fahren kann.
Ein superbreiter Wagen, Marke BMW oder Mercedes, fährt flott vorbei, um aus der Radfahrergefahrenzone zu kommen. Mit viel gutem Willen könnten es anderthalb Meter gewesen sein, realistisch nur etwas mehr als ein Meter.
Dann geht's abwärts.
Mein Tacho zeigt 46km/h, ohne rot zu werden.
Es geht auf eine Linkskurve zu. Und der Kumpel setzt tatsächlich zum Überholen an. 50m vor derselben schert er wieder ein.
Ich hoffe, die sind alle unfallfrei wieder zu Hause angekommen.
Der Fahrlehrer geht mir nicht aus dem Sinn. Bildet der tatsächlich Sonntagsfahrer aus?
Ein stinknormaler #Sonntag auf dem #Fahrrad. #Sonntagsfahrer am Lenkrad und auf dem #Sattel.



