Nuntiovolo.de: Weitere RatCon-Nachbetrachtungen: Rollenspielblog und Seelenworte-Blog

In zwei weiteren Blogs gibt es Nachbetrachtungen zur vergangenen RatCon: Im Rollenspielblog berichtet Florian Krockert von seinem RatCon-Besuch. Ulisses-Verlagsleiter Thomas Michalski seinerseits berichtet in seinem Blog Seelenworte von der Convention ...

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Weitere RatCon-Nachbetrachtungen: Rollenspielblog und Seelenworte-Blog

In zwei weiteren Blogs gibt es Nachbetrachtungen zur vergangenen RatCon: Im Rollenspielblog berichtet Florian Krockert von seinem RatCon-Besuch. Ulisses-V

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Pen and Paper Blog: Ein Rollenspielblog ist ein Rollenspielblog ist ein Rollenspielblog

Ein drängender Gedankengang zu diesem Blog, zu Rollenspielcontent und zu schönen und nicht so schönen Reaktionen.

Mir fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich unsere Erwartungen, unsere Sozialisation und unsere allgemeine Erfahrung und Haltung uns Dinge widerspiegeln lassen. Das ist keine bahnbrechende Entdeckung und banal. Aber es fällt halt immer wieder auf – und davon handelt dieser Text.

Rollenspiel-Stereotype

GNS hat einen grossen Einfluss darauf, ob man eine Rezension mag. Du weisst schon: Gamist, Narrativist, Simulationist. Drei Gründe, warum du Rollenspiele mögen könntest. Schreibt ein Narrativist und du bist ein Gamist, dann ist dir der Artikel immer zu fad. Und umgekehrt.

Wenn einer Gamist ist, der Crunch mag, dann will er ein neues Rollenspiel hart systematisch zerpflückt und mit bestehenden Systemen verglichen haben. Dann ist ihm Wahrscheinlichkeitsrechnung und Würfelwahl wichtiger, als das Layout und ob der Erzählstil gut ist. Oder? Ich weiss es nicht, ich bin kein Gamist. Darum (und aus Gründen) werden meine Rezensionen manchmal als «nichtssagend» niedergemacht. Das tut zwar im Herzen weh, ist in meinem Alter aber verkraftbar, weil ich ja weiss, woher es kommt.

Mag ich

Dann spielt es auch eine Rolle, ob man den Blog, beziehungsweise den Blogger eh schon nicht mag. Regt einen der Typ regelmässig auf, dann wird sein nächster Artikel es schwer haben.

Dann hat genauso Einfluss, ob man den «Verlag» mag. Wenn zum Beispiel Candela Obscura erscheint, spielt die vorangehende Färbung heftig mit: Wenn einer Critical Role eh schon hasst, dann sucht er nach dem Haar in der Suppe, um seine Meinung, dass es ein schlechtes Spiel ist, zu bestätigen. Ist einer ein Fan, dann wird er sich relativ unkritisch über das neue Spiel freuen, weil ihm auch ein mittelmässiges Spiel ein Glücksgefühl beschert.

Andere Plattform, andere Community

Das gesagt, ist es ein Riesenunterschied, in welcher Umgebung ein Inhalt angesehen wird. Facebook, Twitter, Reddit, Mastodon, Blog. Das sind völlig andere Kontexte. Je nach Netzwerk ist die Stimmung anders, die Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen auf diesen Plattformen. Wollen sie etwas lernen, ihre Meinung sagen, ihrem Ärger Luft machen?

Facebook

Auf Facebook ist man eingeladen, seine Meinung kundzutun, weshalb dort immer alle Kritiker sitzen. Kommentare sind meistens harte Beschwerden, wenig Komplimente.

Twitter

Ganz anders war es auf Twitter, wo man in seiner Bubble war. Das war, bevor der grössenwahnsinnige Vollpfosten es zerstörte. Ich kannte die wenigsten der Leute dort im echten Leben, eigentlich fast niemanden. Trotzdem verbrachte man dort Jahre zusammen, teilt Inhalte und Nettigkeiten. Daher waren die Menschen auf Twitter meistens nett mit ihren Kommentaren oder kritisieren ganz sachte, ohne einem nahetreten zu wollen.

Reddit

Auf Reddit gibt es meist einen Tenor, der dann bestimmt, welche Art von weiteren Kommentaren angezogen werden. Nur Menschen, die es gut finden oder Menschen, die es schlecht finden, kommentieren. Und in Foren… in Foren stechen sie dich oft mit dem Zweihänder ab.

Foren

Wer in einem Forum neu ist, der hat keine Berechtigung eine Meinung zu haben. Hier sitzen die Fachleute für ein ganz bestimmtes Thema und die trollen und murksen jeden ab, der in diesem Thema nicht ganz so bewandert ist. Sagst du etwas über Midgard und ist es keine völlig ahnungslose Anfängerfrage, sondern eine Aussage, dann wirst du von mindestens drei Leuten massakriert, die ausgewiesene Midgard-Spezialisten erster Stunde sind und dir beibringen wollen, dass du damit gar nicht mehr anzufangen brauchst, weil du ihre dreissig Jahre Erfahrung nie mehr aufholen wirst. Ob diese drei Spezialisten die leiseste Ahnung von irgendeinem anderen Rollenspiel haben, spielt keine Rolle. Denn dort warten drei andere Spezialisten auf ihre Opfer. Irgendwo muss man seine Überlegenheit ja ausspielen. Und wenn es das spezialisierteste Nerdforum, des unbekanntesten Nischenhobbys der Welt ist. Ich hoffe, dass ich nie so einer werde, sonst schmeisst mich bitte vorher aus dem Forum.

Mein Blog

Ein Blog ist eine Art Tagebuch, eine Website, auf der man unbegründet und unqualifiziert seine Meinung kundtun kann. Ob das gut ist, sei dahingestellt. Ob ein Blog gut ist, ist absolute Geschmackssache. Ich kann nur so viel sagen, dass ich niemanden beleidigen und niemandem zu nahetreten möchte. Ich bin ausgebildeter Journalist und gehöre alleine deswegen schon zum Feindbild von manch einem. Journalist zu sein, bedeutet aber auch, die Spielregeln von Geschriebenem zu kennen. Neutral und objektiv schreiben zu wollen, oder es dann als «Meinung» zu deklarieren. Indem ich einen Blog schreibe, ist es als «Meinung» deklariert. Das ist zwar nicht jedem klar, aber wer informiert ist, weiss das.

Ich beanspruche nicht, die Wahrheit zu verkünden. Wenn ich ein Spiel nicht mag, dann weil ich gewisse Vorlieben und Ansichten habe. Völlig subjektiv. Wenn ich ein Spiel lobe, dann ist das nur meine unwichtige und subjektive Ansicht. Das hat niemanden zu triggern, zu beeinflussen oder zu interessieren. Ausser ihr möchtet das, dann bin ich natürlich froh darum. Denn schliesslich tue ich das hier nur vier Fünftel für mich selbst. Ich freue mich über Zustimmung und ich freue mich sogar über Kritik, solange jemand sagt, dass er eine andere Meinung, ein anderes Empfinden hat. Oder mir begründet, warum ich für ihn falsch liege. Alles gut.

Was ich nicht gut kann

Was ich nicht gut kann, ist mit «du bist einfach scheisse» umgehen. «Dein Blog stinkt» ist keine hilfreiche Kritik. Dann lies mich nicht und lass mich leben, ausser, ich beleidige dich oder eine andere Minderheit direkt und fies, dann möchte ich auch darauf hingewiesen werden.

Es soll Anfängern helfen, ins Spiel zu kommen, interessierten eine von vielen möglichen Meinungen liefern. Es soll Rollenspielenthusiasten eine tägliche Beschäftigung mit der Materie geben und nicht der Massstab für alle Rollenspielenden sein. Dass es hartgesottenen Veteranen nichts bringt, ist mir klar.

Es ist schön, wenn Leute sagen, mein Blog habe ihnen geholfen eine Kaufentscheidung zu fällen. Oder ein Artikel habe sie inspiriert, ein Spiel öfter zu spielen oder überhaupt zu spielen.

News und Wissen und neue Spiele

Ich will Artikel zu Begriffen und Phänomenen des Rollenspiels schreiben. Ich will Spiele beschreiben und meinen Eindruck davon vermitteln. Und ich will Rollenspiel-News in die Community tragen. Auch hier ist es leider so, dass immer die drei Personen, die es schon von woanders her wissen, mir schreiben: das ist doch ein alter Hut, du Nase! Dabei vergessen sie allerdings, dass dreihundert andere Rollenspielfreunde durch meine News erst zu der Neuigkeit gekommen sind und diesen Service super finden.

Am Ende geht es immer darum, zu sagen: das wusste ich bereits, das weiss ich besser und du hast doch keine Ahnung.

Zusammen weiterkommen

Ich schreibe gerne und auch gar nicht so schlecht. Ob es alle Geschmäcker trifft, kann ich dir sagen. Nein, auf keinen Fall. Ist auch faktisch unmöglich. Wenn es deinen ab und zu trifft, dann ist das für mich schon viel; bedeutet mir viel. Ich freue mich, wenn du dich freust. Lass uns eine positive Rollenspielgemeinschaft sein.

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Midgard ist genau mein Ding

Midgard ist Low-Fantasy auf Herr-der-Ringe-Basis mit einem Schuss Nostalgie in einer noch zu entdeckenden Welt.

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Nuntiovolo.de: Rollenspiel-Blog rrezensiert Wolves on the Westwind

Im Rollenspiel-Blog gibt es eine neue Rezension zum Computerspiel Wolves on the Westwind. Dieses schneidet in weiten Teilen gut ab, insbesondere bei der Grafik und der Geschichte, deutliche Abstriche gibt es aber beim Schreibstil:

»In mir kämpfen meine Abneigung gegen die Stilblüten mit meiner Begeisterung über den wirklich gelungenen Plot.

Würde ich mir eine weitere DSA-Visual-Novel kaufen?

  • Wenn jemand anders schreibt: Ganz klares: Ja!
  • Mit demselben Autoren… vermutlich immer noch ja? Aber nur in der Hoffnung, dass aus dieser Erfahrung gelernt wurde, vor allem in Bezug auf: Den angemessen Stil für das Medium finden, in dem man schreibt. […]«

– aus dem Fazit

Quelle: Rollenspiel-Blog

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Rezension: Wolves on the Westwind

Eine runde Geschichte, die mich fesselte, trifft auf einen holprigen Schreibstil. Details hier im Wolves on the Westwind Review.

Rollenspielblog
5 Jahre Rollenspielblog

Am 29. Juni 2024 wurde Rollenspielblog.net fünf Jahre alt. Einen Rückblick auf die erfolgreichsten Artikel liest du im Geburtstagsartikel.

Rollenspielblog

2023 wechselte ich den Hosting-Anbieter für den #Rollenspielblog. Danach funktionierten einige Dinge nicht mehr, die vorher nie Schwierigkeiten machten. Hab mich lange mit dem neuen Anbieter rumgeschlagen, dass er mir hilft. Die hatten aber auch keine Ahnung.

HEUTE habe ich herausgefunden, woran es lag!
Beim alten Anbieter brauchte ich ein Plugin für SSL, beim neuen nicht mehr. Das obsolete Plugin lief aber noch & verursachte jede Menge Kuddelmuddel. Kaum deinstalliert, schon schwuppst alles. 🤦‍♂️

@Marcello Ich schlage das direkt mal meinem #Rollenspielblog vor. Enthält eine Menge #Zufallstabellen als #Spielhilfe und zur #Inspiration
Wenn du #OSR magst, fällt mir spontan auch "Rorschachhamster" mit einer Menge Content ein.

Nächsten Monat probiere ich mal was Neues im #Rollenspielblog:

Jeden Montag im März erscheint ein neuer Beitrag!

Ganz im Stile eines mittelmäßigen Fortsetzungsromans teile ich nach und nach mein Journal aus "Sölitary Defilement", der Solo-Variante von Mörk Borg.
Es wird wild. 😎

Los gehts am 06.03. mit "Der Gott im Kerker". ⛓️

(Puh, das ist ja noch lang hin. Und ich bin doch jetzt schon so aufgeregt.)