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#schiitische Milizien -Wirkfaktor des Sieg über IS im Irak - sollen direktes Kommando Aufträge von den iranischen Revolutionsgarden beziehen
#trotz Bunkerzerstörungen scheinen Kommandolinien der defacto Macht #Revolutionsgarden intakt für knapp 200.000 Personen. Zusätzlich die flächendeckend bis zu 2 Millionen Personen zählenden Knüppel - Folter Terrorisierungs Basijid Milizen

Wie USA den Revolutionsgarden helfen

Die Geschichte hat bisher kein Beispiel dafür geliefert, dass ein Regime mittels Luftkrieg besiegt oder gar beseitigt werden kann. Hätten die Alliierten sich darauf beschränkt, ab 1942 Hitlerdeutschland nur zu bombardieren, – vielleicht wären die Nazis heute noch an der Macht? Wir wissen es nicht, aber es ist nicht auszuschließen, weil Bomben nicht entnazifizieren. Die aktuelle Entwicklung im Iran deutet darauf hin, dass das Regime noch einen Zahn zulegt. Die Revolutionsgarden, 200.000 Mann stark und hochgerüstet, Wirtschaftsprofiteure und ideologische Elitetruppe der Mullah-Diktatur, haben den Sohn Ali Chameneis zum neuen Religionsführer vorgeschlagen und offensichtlich damit ihren Einfluss ausgeübt.

Auch Ali Chamenei, von Israel und den USA getöteter Mullah, war auf Druck der islamischen Revolutionsgarden zum Nachfolger des Revolutionsführers Chomeini durchgesetzt worden – weil er ein Hardliner und korrupter Häscher ist, Moschar Chamenei ist ein ebensolcher Hardliner, wie sein Vater. Religiös qualifiziert ist er nicht, denn sein Studium ist eher die eines “Mullah light” – das spielt aber in diesem korrupten Regime offensichtlich keine Rolle, weil es den religiösen Heuchlern nicht um Allah, sondern um Geld geht, – und das haben der Chamenei-Clan und der Trump-Clan gemeinsam – einen Kopf wirtschaftlich führender Oligarchien aufgrund familiärer Bindungen an die Macht zu bringen. Die Chamenei-Familie wird auf ein Vermögen von vielen  Milliarden Dollar geschätzt, die Bonzen und Führungskräfte der Revolutionsgarden liegen knapp dahinter. Es liegt also auf der Hand, dass der bisherige Kriegsverlauf keine wirkliche Verbesserung der Verhältnisse für die iranische Zivilbevölkerung bringt, die bis in die Mittelschicht nach wie vor hungert.

Keine Fortschritte für demokratische Strukturen

Das gewaltsame Regime gräbt sich ein und weiss, dass es mit dem Rücken zur Wand steht. es wird also zum einen alle Möglichkeiten nutzen, um zu überleben und wenn nicht, versuchen, größtmöglichen Schaden im Untergang anzurichten. Darin bestehen enge Prallelen zum Untergang des NS-Regimes. Viele Fragen sich heute in den Medien, wie Donald Trump mehr demokratische Strukturen im Iran schaffen wolle. Wieso sollte er? Sein Vorgehen in Venezuela hat deutlich gemacht, dass ihm völlig egal ist, wer anstelle von Maduro die Macht ausübt – wenn sie geschmeidig ist, auch seine sozialistische Stellvertreterin. Würde sich – was nicht zu erwarten ist – der Khamenei-Sohn als geschmeidig gegenüber den Interessen der USA erweisen, hätte er eine echte Überlebenschance.

Willkür und Unseriosität Trumps ist das Kernproblem

Die Unzuverlässigkeit Trumps, der sich einen Dreck darum schert, dass nur der Kongress einen Kriegseinsatz der USA beschließen kann und nicht der Präsident per Dekret, und seine Launen machen ihn sogar als Kriegspartner unberechenbar. Trump interessieren keine Details, das hat er in den jüngsten Pressekonferenzen wiederholt deutlich gemacht. Etwa die Frage der Verantwortung für hunderttausende Kurdinnen und Kurden, die schon im Irak und in Syrien unter Eisatz ihres Lebens für die Demokratie und für ihre vermeintlichen eigenen Rechte gekämpft haben. Sie kämpften auf Seiten der USA und Russlands gegen den Islamischen Staat. Ohne die YPG-Milizen wäre der IS in Syrien nicht besiegt worden.  Zum Dank wurden sie anschließend durch Erdogan verfolgt, von Trump, Biden und wieder Trump verraten und verkauft. Im Zuge der Eroberung Syriens durch die herrschenden Islamisten und auf Initiative Erdogans, der die USA nichts entgegensetzten, wurden und werden die Kurden als nützliche Idioten des Westens benutzt. Sie haben den IS-Terror bekämpft und diese Leute inhaftiert, um erleben zu müssen, wie die neue syrische Regierung unter Duldung der USA die IS-Terrorlager mit mindestens 30.000 IS-Terroristen und ihren Familien freilässt.

“Gespräche” der USA mit den Kurden?

Im Nordirak, das darf nicht vergessen werden, sind seit dem Irakkrieg die beiden wichtigsten kurdischen Familien, die Barsani- und die Talabani-Clans vor Erdogan nur durch ihre eigene Bewaffnung sicher. Sie werden seit Jahrzehnten auch durch Deutschland, insbesondere Nordrhein-Westfalen unterstützt und dort sind auch Bundeswehrsoldaten stationiert, die sie ausbilden und für eine gewisse Sicherheit sorgen. Auch Deutschland kann so leicht zum Ziel iranischer Anschläge werden. Wenn es nun “Gespräche” zwischen den Kurden über die Nutzung ihrer Stützpunkte für Aktionen der USA gegeben hat, wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ausgelotet, inwieweit Kurden gemeinsam mit ihren Geschwistern jenseits der iranischen Grenze bereit wären, als Bodentruppen in die Kämpfe gegen den Iran eingreifen zu wollen. Nach den Erfahrungen in Syrien mit der Zuverlässigkeit der USA und vor allem Trumps sollte es ihnen eine Lehre sein, sich für deren Ziele instrumentalisieren und im wahrsten Sinne den Hals riskieren zu lassen. Ohnehin finden die Kurden auch in den “Übergangsplänen” des feinen Herrn Pahlevi als Minderheit ohne Rechte sowieso nicht statt.

Kein kurdisches Kanonenfutter für Trumps Regime-Vabanque

Es bleibt zu hoffen, dass es den Kurden erspart bleibt, in den Krieg gegen das Mullah-Regime gezwungen zu werden. Denn die Kurden beiderseits der Grenzen sind zwar verhältnismäßig gut ausgebildet, ihre Bewaffnung eher in die Jahre gekommen, aber ihre Zahl und Ausrüstung ist den hochgerüsteten und fanatischen Revolutionsgarden, die neben der iranischen Armee mit über 200.000 Kämpfern mit modernsten Waffen den gefährlichsten Gewaltfaktor iranischer Bodentruppen darstellen, keineswegs ebenbürtig. Ihre Anführer wissen das, abr wissen das die US-Amerikaner, wenn sie Druck ausüben? Hier könnte übrigens die Bundesregierung unterstützend tätig werden. Denn die Bundeswehr ist in Erbil im Nordirak in einem internationalen Ausbildungslager stationiert und am jordanischen Flughafen  Al Asrak in Jordanien stehen sechs Eurofighter der Bundeswehr mit dem Auftrag, ein Wiedererstarken des IS aufzuklären. Beide Standorte wurden  am Wochenende vom Iran aus beschossen. Die Bundeswehr war laut Führungskommando nicht unmittelbares Ziel der Angriffe. Ein guter Grund nicht nur vor Ort, sondern auch auf diplomatischen Wegen auf die USA einzuwirken. Und nicht nur stumm dabei zu sitzen, wie Friedrich Merz, wenn Trump den spanischen Ministerpräsidenten mit Drohungen überzieht.

 

Wie USA den Revolutionsgarden helfen – Beueler-Extradienst

Der Krieg im Iran zeigt, dass die Macht bei denen liegt, die Waffen und Organisation besitzen. Demonstrationen allein helfen nichts. Die Opposition braucht Waffen.. #Iran #Gewalt #Macht #Militär #Revolutionsgarden #Bürgerkrieg #Waffen

Krieg gegen die Mullahs – Quo Vadis?

Nach 47 Jahren ist zum ersten Mal eine iranische Führung kollektiv getötet worden. Das ist  nach geltendem Völkerrecht ein klarer Rechtsbruch. Aber im Licht von Zahlen der durch das Regime ermordeten Demonstranten der jüngsten Aufstände gegen das Regime – zwischen 6.000 und 37.000 berichten Menschenrechtsorganisationen – muss aus Sicht  von humanitären Aktivisten und unter dem Blickwinkel der Wahrung der Menschenwürde und der individuellen Freiheitsrechte dieser Verstoß relativiert werden. Natürlich ist es ein Irrtum von Trump und Netanjahu, die ebenfalls autoritäre Persönlichkeiten sind, zu glauben, dass mit der Tötung von Diktatoren durch gezielte Luftschläge ein Regime nachhaltig zu beseitigen sei.   Denn das islamistische System ist ein gesellschaftlich nach unten auf Religion, Hass, Einschüchterung und unter den Privilegierten ein auf Abhängigkeiten bauendes Geflecht, in dem die führenden Gestalten auf Korruption, Privilegien  und Bereicherung bauen und ein vielfältig auf Komplizenschaft und Abhängigkeit bauendes, Herrschaftsnetz aufgebaut haben.

Reaktionen entsprechend differenziert

Es verwundert deshalb nicht, dass Grüne und Linke auf ihren Berlinder Pressekonferenzen heute ihr hin- und hergerissensein zwischen eben formalem Völkerrecht und den Menschen- und Grundrechtsverletzungen durch das Mullahregime ebenso deutlich gemacht haben. Die Bundesregierung dagegen eierte in der Frage des Völkerrechts geradezu herum. Zwar räumte Außenminister Wadephul eine wesentliche Beeinträchtigung des Völkerrechts zunächst ein, um diese Einschätzung nach den Einlassungen des Bundeskanzlers, die Völkerrechtslage sei nicht eindeutig, wieder zurückruderte. Wieder einmal fiel es Emmanuel Macron leichter, eindeutig Stellung zu beziehen. Ob es Merz bei seinem Besuch bei Trump morgen nützen wird, unklar geblieben zu sein, ist sehr fraglich.

Ohne Plan in den Krieg gezogen

In der Politik wie in der Kriegsführung gilt die Regel, die Dinge vom Ende her zu denken. Trump und Netanjahu, das zeigt bereits der Verlauf der ersten Kriegstage, haben das nicht getan. Sie haben keinen Plan, wie der von ihnen verbal angestrebte “Regimewechsel” ablaufen soll. In den vergangenen 47 Jahren hat der Iran im gesamten Nahen Osten dauerhaft und ökonomisch zum Teil abhängige, zum Teil verbundene Strukturen geschaffen, um zum einen Regierungen, die früher einmal eigene politische  Entscheidungen treffen konnten – vor allem im Bezug auf Israel – durch illegale bewaffnete Armeen im Dienste des Irans zu entmachten. Die Hisbollah im Libanon, die Hamas in Gaza und Palästina sowie die Huthis, eine straff organisierte, schiitisch/zaidistisch ideologisierte Armee, nach dem Vorbild der iranischen Revolutionsgarden, im Jemen. Entsprechend ist zu erwarten, dass in wenigen Tagen die in einem Enthauptungsschlag ins Jenseits beförderten Funktionäre des Systems durch gleichwertige und regimetreue Nachfolger ersetzt werden.

Naivität oder Boshaftigkeit?

Trump macht derzeit der Weltöffentlichkeit vor, er sei der Erlöser, der militärisch ein Regime beseitige. Und nun brauche nur “das Volk” im Iran zu kommen und das Regime stürzen. Dass sich ein solches Regime auf ein kompliziertes und vielschichtiges gesellschaftliches Geflecht von Abhängigkeiten stützt, erschließt sich ihm, der die Welt in primitiven “Deals” zu verstehen versucht, nicht. Und damit gefährdet er Millionen von Menschenleben –  im Iran und darüber hinaus. Das, was Trump derzeit versucht, erinnert an die Forderung des US-Generals McArthur, der um 1950 herum vorgeschlagen haben soll, Josef Stalin und die Führungsriege in Moskau zu beseitigen und glaubte, damit die Kommunistische Partei der Sowjetunion beseitigen zu können. Es ist fraglich, ob Trumps Regierungsapparat, den er jenseits der etablierten Strukturen früherer amerikanischer Präsidenten privatisiert und vom Weißen Haus in seine Residenz Mar-a-Lago versetzt hat, und im Kreis seiner persönlichen Speichellecker und Paladine regiert, die Folgen und Schritte seiner Politik unter Zuhilfenahme kritischer Risikoabwägung oder gar politikwissenschaftlich-strategischer Beratung durch Geheimdienste betreibt. Denn planvolles Handeln geht anders.

Kein gewaltsamer Regimewechsel von außen Richtung Demokratie  nach 1945

Zudem folgen gewaltsame Regimewechsel einer Tradition, dass nicht Demokratien, sondern zumeist Militärdiktaturen die Folge sind. Im Iran wurde in den 50er Jahren der demokratisch gewählte Sozialist Mossadegh durch einen vom CIA initiierten Putsch zugunsten des Schah Reza Pahlevi in eine USA- und ölkonzernfreundliche Diktatur verwandelt, die sich auf einen Militär- und Geheimdienstapparat und Folterungen stützte, an die das Mullah-Regime mit Revolutionsgarden und Geheimdienst nahtlos anknüpfte. Der chilenische Präsident und Sozialist Salvador Allende wurde 1974 mit Hilfe der CIA gestürzt und die Militärdiktatur des Generalissimus Pinochet etabliert. Auch die jüngeren Interventionen der USA im Irak, in Libyen und in Afghanistan zum Sturz von “Diktatoren” endeten nicht in Demokratie, sondern hatten im Irak ein Machtvakuum und Rückzugsraum von IS-Terroristen zur Folge. In Libyen folgte auf Ghaddafi  ein permanenter Bürgerkrieg mit zwei zwielichtigen Machtgruppen, die durch die von der EU finanzierte “Küstenwache” ein Regime von Menschenrechtsverletzungen und Menschenhandel mit Flüchtlingen duldet. Und die Herrschaft der terroristisch-islamistischen Taliban in Afghanistan wurde nicht beendet, sondern durch die Unterstützung eines korrupten Interim-Regimes am Ende sogar noch zementiert.

Einzige Erfolge: Kampf gegen den Hitlerfaschismus und gegen Japan

Die beiden einzigen Beispiele, bei denen erfolgreich eine Diktatur besiegt und anschließend die Demokratisierung durchgesetzt wurde, sind Nazideutschland und das imperialistisch-kaiserliche Japan. In beiden Fällen wurde der Krieg der Alliierten quasi total und allumfassend geführt, Bodentruppen eingesetzt, die das Militär, die Polizei- und Hilfskräfte wie in Deutschland SS und SA neutralisierten und entnazifizierten. Die Alliiterten haben das Land besetzt, die herrschenden Eliten strukturell soweit wie möglich entmachtet und gegen demokratische Kräfte ausgetauscht. Im Falle Deutschlands konnten sie auf Demokraten der “Weimarer Republik” zurückgreifen, die nur 12 Jahre zuvor zur politischen Elite gehörten. Und natürlich kehrten auch Politiker wie Willy Brandt aus dem norwegischen Exil zurück. Die Geschichte der “Entnazifizierung” und der mangelnden Konsequenzen aus der Nazizeit, symbolisiert durch den Kampf Fritz Bauers zur Anklage von NS-Verbrechern bis zur Anerkennung der NS-Opfer stehen für das Ringen um die Demokratie in der von den Alliierten befreiten Bundesrepublik Deutschland. Japan kapitulierte nach zwei furchtbaren Atombombenabwürfen, die bis heute einen Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte markieren. Aber auch in Japan hatte die Demokratie eine Chance, weil die Alliierten, hier die USA vor Ort mit Bodentruppen eingriffen und ein Konzept für das “Danach” hatten.

Entmullahisierung, Säkularisierung im Iran?

Im Iran gibt es nach 47 Jahren Schreckensherrschaft der  Mullahs keine organisierte demokratische Opposition. Der im Exil lebende Sohn des Schah Reza Pahlevi mag sogar persönlich integer sein: Er ist der Sohn eines mit Folter und Korruption regierenden Despoten, der 1979 durch einen Volksaufstand von unten hinweggefegt wurde. Dessen autoritäre Herrschafts- und Foltermethoden von den Mullahs bruchlos für die Revolutionsgarden übernommen wurden.  Folglich ist die iranische Opposition in der Diaspora zutiefst gespalten – in Pahlevis Diktatur verklärende Monarchisten, die die Monarchie wieder installieren wollen, und Demokraten, die ihn allenfalls als Symbolfigur gegen das Mullah-Regime temporär unterstützen. An solche Details verschwendet anscheinend der Egomane Donald Trump keine Sekunde seines Denkvermögens – nicht zuletzt, weil ihm jegliche Geschichtskenntnisse oder Wissen über politische Zusammenhänge abgehen. Wer heute die Rede seines “Kriegsministers” Pete Hegseth gehört hat, dem muss klar geworden sein, dass die Regierung Trumps keinen Finger rühren wird, um im Iran eine demokratische Entwicklung zu unterstützen, sondern diese Aufgabe morgen quasi als Rechnung Friedrich Merz bei seinem Besuch in Washington auferlegen wird. Und der Preis der Waffen für die Ukraine wird steigen, wie die Benzinpreise, denn der Teppichhändler im Weißen Haus wird vermutlich behaupten, dass der Krieg gegen den Iran ja auch im Interesse Europas und seiner Sicherheit geführt werde.

Und die nahe Zukunft?

Und damit wird er durchaus rechthaben, weil durch die Sperrung der Straße von Hormuz schon seit gestern die Exportwege von 20% der Öl-Exporte teurer geworden sind. Wenn, wie abzusehen ist,  die  Huthi-Armee den Suez-Kanal bedroht, werden die Lieferketten Europas mit Fernost wieder gestört werden und natürlich wird ein Mullah-Regime, das mit dem Rücken zur Wand steht, alles tun, um Attentäter weltweit nicht nur gegen die USA und Israel, sondern auch gegen die arabischen Staaten wie auch Synagogen und jüdische Einrichtungen in Europa zu ermuntern. Europäische Politik wird sich deshalb den Folgen dieser Kanonenbootpolitik nicht entziehen können. Für die Europäische Union und Souveränität bedeutet dies, dass Deutschland ebenso wie Frankreich und Großbritannien sowie die restliche EU sich dringend unabhängiger von den USA machen müssen. Wie sehr sowohl Putin als auch Trump Lügner im gemeinsamen Geiste sind, wurde am gestrigen Statement Putins zum Angriff der USA und Israels und die Tötung der iranischen Staatsspitze deutlich: Dies sei eine “zynische Mißachtung der Moral und des Völkerrechts” – so wie sein Überfall auf die Ukraine 2022. So oder so, Europa wird die Rechnung für Trumps Politik mittragen müssen.

Auswirkungen auf den Ukrainekrieg?

Noch ist nicht absehbar, welche Auswirkungen der Krieg gegen das Regime im Iran für den Ukrainekrieg haben wird. Zweifellos wird ggf. mit dem iranischen Regime zunächst ein Lieferant billiger Drohnen für Putins Armee ausfallen. Experten schätzen jedoch die Auswirkungen nicht wirklich gewichtig ein, weil der Iran Russland wohl nicht nur Waffen, sondern auch das nötige Know-how und ganze Drohnenfabriken geliefert hat. Allerdings wird der Ukrainekrieg auch dafür sorgen, dass Putin nicht in den Konflikt zugunsten seiner Verbündeten in Teheran eingreifen kann und wird. Es sei denn, er zöge die nukleare Karte, was ihn in direkte Konfrontation zu Trump und die USA bringen würde. Aber auch dieser Aspekt der internationalen Entwicklung zeigt, dass die Welt durch die neue Runde des Nahost-Kriegs nicht sicherer geworden ist.

Krieg gegen die Mullahs – Quo Vadis? – Beueler-Extradienst

@tazgetroete in diesem Kontext ebenfalls höchst lesenswerter Kommentar (betreffs Nahost Iran Chamenei Mullahs Revolutionsgarden Erdöl Öl Schah u.s.w.) ...: https://mastodon.social/@bernie_j_w_2024/116153742824105267 #Nahost #Iran #Chamenei #Mullahs #Revolutionsgarden #Erdöl #Öl #Schah

Der (mittels Geheimdiensten aus GB, USA ... durchgeführte) Sturz der
! demokratischen Regierung 1953, weil sie die Erdölindustrie verstaatlichen wollte,
hat seither viel Unfreiheit und Leiden im Iran, in 'Nahost' und darüber hinaus forciert.
Weder der Schah noch die Mullahs wären sonst an die Macht gekommen.

* Seriöse Quellen dazu z.B.: https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Mossadegh
und: https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax #Nahost #Iran #Chamenei #Mullahs #Revolutionsgarden #Erdöl #Öl #Schah

Kritik an Baerbocks Iran-Politik: „Es braucht klare Parteinahme“

Die iranischen Revolutionsgarden gehören auf die EU-Terrorliste, sagt CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen. Außenministerin Baerbock agiere zu zaghaft.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@raumplanerkl

Keine Ahnung, wen Du hier zu belehren versuchst. Ich hatte letzten Juli sogar einen ganzen Blogpost zur Macht der Revolutionsgarde im Iran gemacht. Gelesen?

#Iran #Revolutionsgarde #Revolutionsgarden https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/die-fossil-finanzierten-revolutionsgarden-als-die-heimlichen-herrscher-des-iran/

Die fossil finanzierten Revolutionsgarden als die heimlichen Herrscher des Iran

Dr. Michael Blume empfiehlt eine zweiteilige, sehr gute Arte-Dokumentation zu den inneren Kämpfen im Erdöl - Ressourcenfluch - Staat Iran.

Natur des Glaubens
Angaben aus Israel: Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden und Verteidigungsminister wohl tot

Im Iran kommt bei den Militärschlägen laut USA Staatsoberhaupt Chameinei ums Leben. Doch auch auf diverse weitere hochrangige Persönlichkeiten gibt es Attacken. Israel berichtet von mehreren Toten.

ntv NACHRICHTEN

Tod von Chamenei nach Luftangriffen „sehr wahrscheinlich“.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte in einer Fernsehansprache, dass es „sehr wahrscheinlich“ sei, dass das iranische Oberhaupt Ali Chamenei nicht mehr lebt. Viele Anzeichen deuteten darauf hin, dass Chamenei nicht mehr unter den Lebenden weilt.

https://t1p.de/ebqvr

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