Der Sommer naht, die Umfragewerte für die CDU/CSU sinken weiter. Also wieder mal Agenda-Setting und Framing. Es trifft mal wieder die Ukrainischen Flüchtlinge:
❝Ein besonderes Augenmerk liege auf Geflüchteten aus der Ukraine. „Sie sind mit rund 680 Personen die größte Einzelgruppe der Leistungsberechtigten bei den Ausländern, bisher beziehen sie Bürgergeld.
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Die Motivation der Ukrainer, in Deutschland eine Arbeit aufzunehmen, sei zu Beginn des Krieges noch relativ hoch gewesen. Doch mittlerweile würden sich viele – selbst durch Sprachkurse – (noch) nicht genügend qualifiziert sehen, um in ihren angestammten Berufen arbeiten zu können.
Eine berufsfremde Arbeit, etwa im Handwerk auf Basis des deutschen dualen Systems, lehnten viele ab, selbst wenn ihre Qualifikation aus der Ukraine für ein Studium hier, wie angestrebt, oft nicht ausreiche. Dieser Missstand bedeute für viele Jobcenter-Mitarbeiter daher intensive Gespräche mit den Betroffenen, um sie für andere als die erlernten Berufsbilder zu motivieren. ❞
Klar, in Deutschland mag man Abschlüsse und Qualifikationen aus anderen Ländern nicht. Bei EU Ländern bleiben nur wenige Möglichkeiten das zu verhindern. Aber beim Menschen aus dem nicht-EU Ausland? „Wo kämen wir hin wenn jeder…“ denken dann viele in Deutschland.
Wo kämen wir auch hin, wenn ausgebildete Wissenschaftler, Ingenieure oder Ärzte hier so einfach ihre Qualifikation anerkannt bekämen. Sonst kommt vielleicht noch jemand auf die Idee, dass wir nicht nur Menschen mit dieser Qualifikation brauchen, sondern das ein anderer Blickwinkel durch unterschiedliche kulturelle Prägung oft zu besseren Ergebnissen führen. Das geht aber nun gar nicht, deshalb muss man das verhindern!
https://www.merkur.de/lokales/erding/viele-ukrainer-lehnen-berufsfremde-arbeit-trotz-fehlender-qualifikation-ab-94291458.html
PS: Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten
#Erding #Qualifikation #Diversität #Wirtschaft








