Die Politik ist ja schon im Internet, aber...
Das Forschungsnetzwerk Surveillance Studies zeichnet journalistische Beiträge zum Thema Überwachung und Kontrolle aus. Die Jury würdigte unsere Arbeit mit dem "Extra-Preis der Jury". Der erste Platz ging an Timo Grossenbacher für seinen Bericht zu Predictive-Policing-Software in der Schweiz.
NDR-Zapp hat durchgezählt: Polizei hat Bundesweit 331 Profile auf Social Media. https://t.co/SNpoK8g6Ge
Wir haben das Thema #PolizeiTwitter im Frühjahr aufwändig recherchiert und ein Dossier angelegt.
Am Welttag der Pressefreiheit würdigte der BJV unsere Arbeit mit dem zweiten Platz seines Journalismuspreises. Doch die Ehrung kommt mit einem Wermutstropfen: Die Preisverleihung erinnerte daran, wie schwierig die Arbeit für viele Kolleginnen und Kollegen in Europa geworden ist.
Der Pressekodex legt Journalisten nahe, die Herkunft von Tatverdächtigen nur bei begründetem öffentlichem Interesse zu nennen. Für die Polizei gelten solche Regeln aber nicht - und besonders auf Twitter und Facebook reizt sie ihren Spielraum aus. Der Presserat hält die Politik für gefordert.