Bei einem recht angenehmen Mittagessen mit meinem Freund Daniel sind wir zusammen über den technischen Fortschritt ins Gespräch gekommen. In der Security-Branche ist AI und ML in der Zwischenzeit auch nicht mehr wegzudenken, die Aufwände die Hersteller wie Sentinel One, Recorded Future und Crowdstrike mit Ihrem Produkt betreiben sind beträchtlich. Allein die Warnungen, die noch menschliche Kontrolle brauchen, so einzustellen, dass es für ein Arbeits- und Aufmerksamkeitsniveau vertretbar ist, scheint noch ein Problem darzustellen.
Dagegen habe ich das Argument versucht zu vertreten, dass Technik schon vor 20 Jahren solche Probleme hatte. Shoutout an #Astaro (jetzt #Sophos), #Phion (jetzt #Barracuda), #PacketAlarm, #Checkpoint, #Cisco und noch ein paar andere an der Stelle.
Daniel hat meinen Gedanken recht schnell damit gekontert, dass es sehr traurig wäre, wenn wir all 20 Jahre umsonst gearbeitet hätten.
Und der Gedanke lässt mich tatsächlich gerade nicht los.
Ist Technik in den letzten 20 Jahren wirklich nur komplizierter geworden?
Man kann nun natürlich argumentieren, dass die System, die die Cloud ermöglicht, zwischenzeitlich viel größer sind und global skalieren. Das ändert aber nichts an dem zugrundeliegenden Problem. Alleine, die Menschen müssen mit skalieren.
Ich muss da noch ein bisschen mehr drüber nachdenken.