Hinreißende Hommage an Konrad Adenauer von „Cäcilia Wolkenburg“ in der Kölner Oper
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Die Tickets für alle Vorstellungen im Staatenhaus 1 der Kölner Oper sind restlos ausverkauft. Die Spielgemeinschaft des Kölner Männer-Gesang-Vereins Cäcilia Wolkenburg, genannt „Zillche“, hat einen Ruf wie Donnerhall und füllt mit dem Chor-Musical „E Levve för Kölle“ in kölscher Sprache 28 mal das Staatenhaus 1, Ersatzspielstätte der Kölner Oper. Die Besucher:innen sind zum großen Teil kostümiert, und die rund 100 Darsteller mischen sich mit ihren historischen Kostümen vor der Vorstellung und in den Pausen unter die Besucher. Es sind tatsächlich ausschließlich Männer, die vom 18. Januar bis Karnevalsdienstag, den 17. Februar 2026 täglich, bis auf montags, ihre Hommage an Konrad Adenauer mit Musik aus Oper, Ballett, Schlager und Karnevalshits singen und tanzen. (Gesehene Vorstellung: Vorpremiere am 17. Januar 2026) […]

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Hinreißende Hommage an Konrad Adenauer von "Cäcilia Wolkenburg" in der Kölner Oper

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Barocke Sichtbarmachung von Herrschaft – Händels „Saul“ in der Oper Köln gefeiert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Die Produktion, deren Premiere am 23. Juli 2015 in der Regie von Barrie Kosky in Glyndebourne bewies, dass Händels „Saul“ ein Meisterwerk mit Tiefgang ist, hat am 23. November 2025 auch das Kölner Premierenpublikum hingerissen. Unter der musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky entfaltete das Gürzenich-Orchester mit dem Chor der Kölner Oper und hochkarätigen Solistinnen und Solisten ein Barockspektakel der Sonderklasse. Die Inszenierung hat nichts von ihrer Frische verloren, und man kann Intendant Hein Mulders nur dankbar sein, dass er dieses Beispiel spannenden Musiktheaters nach Köln geholt hat. (Rezension der Premiere v. 23. November 2025) […]

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Barocke Sichtbarmachung von Herrschaft – Händels „Saul“ in der Oper Köln gefeiert

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Oper Köln: „Rheingold“ bildstark inszeniert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Das Haus war komplett ausverkauft, am Ende gab es lebhaften Applaus, aber auch ein paar kräftige Buhs für das Regieteam. Eigentlich soll „Der Ring des Nibelungen“ im wiedereröffneten Haus am Offenbachplatz aufgeführt werden, aber Verzögerungen bei der Freigabe des Baus erforderten die Premiere des Vorabends im Staatenhaus. Kinder spielen mit ihrer kindlichen Sicht eine große Rolle in der Inszenierung von Paul Georg Dittrich. Er präsentierte am 26. Oktober 2025 das „Rheingold“ und kombinierte Musiktheater mit Bewegungstheater einer Kindergruppe, die die Darstellenden doppelte, und einer verwirrenden Vielzahl visueller Elemente. Das von ihm gezeigte Weltbild trübte sich immer mehr ein und erzeugte Endzeitstimmung. Mit zahlreichen Rollendebuts wie Jordan Shanahan als Wotan, Lucas Singer als Fafner und Adriana Bastidas-Gamboa als Erda, aber auch erfahrenen Wagner-Expert*innen wie Mauro Peter als Loge, Martin Koch als Mime, Daniel Schmutzhard als Alberich und Bettina Ranch als Fricka hatte die Kölner Oper ein hochkarätiges typgerechtes Ensemble aufgeboten. (Rezension der Premiere v. 26. Oktober 2025) […]

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Oper Köln: "Rheingold" bildstark inszeniert

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Ergreifendes Melodram: Puccinis „Manon Lescaut“ in Köln
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Das mit Spannung erwartete erste Operndirigat den neuen Kölner Generalmusikdirektors Andrés Orozco-Estrada mit Premiere am 28. September 2025 war ein grandioser Erfolg. Mit der frühen Puccini-Oper „Manon Lescaut“ bewies er, dass es sich bei diesem Melodram nach einem Skandalroman des 19. Jahrhunderts um große Kunst handelt. Der intensive Spannungsbogen wurde, auch dank Carolina López-Moreno, der hinreißenden Titelheldin, und Young Woo Kim, ihrem jungen Geliebten, bis zum Schluss durchgehalten. Die realistischen Szenen und vielfältigen Klangfarben des Orchesters und die fast filmische Umsetzung in der Inszenierung von Carlos Wagner rissen das Publikum zu stehenden Ovationen hin. (Gesehene Vorstellung am 2. Oktober 2025) […]

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Ergreifendes Melodram: Puccinis „Manon Lescaut“ in Köln

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DAS OPERNMAGAZIN
#OperKöln #Sanierung
Interessanter #Podcast mit einigen sehr kritischen Stimmen u.a. zu den Kostensteigerungen.
Denkwürdig etwa die Aussage: "Aber 253 Millionen auf fast eine Milliarde. ... Für eine Milliarde macht man Raumfahrtmissionen. Hier sind wir ja immer noch auf der Erde...."
https://www.deutschlandfunk.de/baudebakel-oper-koeln-wenn-die-oeffentliche-hand-saniert-100.html
Baudebakel: Wenn die öffentlichen Hand saniert

In Köln wird die Oper saniert - die Baustelle ist eine der größten und teuersten Deutschlands. Wo liegen die Probleme?

Deutschlandfunk
@www.ksta.de.koeln Cool! Dann können wir jetzt mit dem Bau einer Oper für rechtsrheinisch beginnen. Es soll uns ja nicht langweilig werden. 🤣 #OperKöln

Verführung, Rausch und Gewalt – „Don Giovanni“ in Köln ein großer Wurf
Ursula Hartlapp-Lindemeyer
[caption id="attachment_30092" align="alignleft" width="300"] Oper Köln/ DON GIOVANNI/ Tanzensemble / Statisterie, Seth Carico/ Foto © Sandra Then[/caption]

Die Bebilderung der Ouvertüre mit einer erotischen Szene, in der eine Gruppe von zehn leicht bekleideten Frauen und Männern mit Don Giovanni und Leporello eine Orgie im römischen Stil feiert, zeigt, dass Regisseurin Cecilia Ligorio Mozarts „Don Giovanni“ als Männlichkeitsmythos interpretiert. Tomas Netopil erzeugt mit dem Gürzenich-Orchester einen filigranen transparenten Mozartklang. Die Kölner Oper hat mit einem jungen, attraktiven Ensemble mit drei Gästen (Seth Carico als Don Giovanni, Adrian Sâmpetrean als Leporello und Valentina Mastrangelo als Donna Elvira) und mit einer zehnköpfigen Tanztruppe in der Choreografie von Daisy Ranson Phillips die rastlose Getriebenheit des Titelhelden ausgedrückt, der ständig der Befriedigung seiner Lust nachjagt und dabei die betroffenen Frauen ins Unglück stürzt. (Rezension der Premiere v. 9.3.2025)  […]

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Verführung, Rausch und Gewalt – „Don Giovanni“ in Köln ein großer Wurf – DAS OPERNMAGAZIN

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DAS OPERNMAGAZIN
Wähl am Sonndach met! Am 23.02.2025 ist Bundestagswahl - Chor der Oper Köln & Cäcilia Wolkenburg

Am Sonntag, den 23. Februar 2025 von 8 Uhr bis 18 Uhr findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Alle Informationen für Wählerinnen und Wähler gibt es auf den Internetseiten der Stadt Köln. „Wähl am Sonndach met!“ – Singen für die Demokratie Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Also haben sich erstmals in ihrer über 150jährigen gemeinsamen Historie der Chor der Oper Köln und die Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg im Kölner Männer-Gesang-Verein zusammengetan: Gemeinsam singen sie den Bläck-Fööss-Evergreen von 1971, „Drink doch ene met“ – jedoch mit dem Anlass angepassten Text: „Wähl am Sonndach met“! Die Botschaft: Nutze deine Stimme für die Demokratie! Geh wählen und unterstütze demokratische Parteien – für eine offene, gerechte und vielfältige Gesellschaft. Wähl och met un kömmer dich met dröm! Denn jede Stimme zählt. *** Wähl am Sonndach met! Strophe En jroße Wahl steit för uns vör der Dör, die zo vill nit int’resseere dät, weil nor ein Stemm zo winnich jilt. Doch jede Stemm zällt! Su mancher setz vielleich allein zohuus, dä sich jar nit vill Jedanke mät. Janz heimlich do wad hä nor dodrop, dat einer zo im sät: Refrain Wähl am Sonndach met! Stell dich nit esu an. Do steis he de janze Zick eröm. Och ding Stemm die zällt, dat es nit ejal! Wähl och met un kömmer dich met dröm! *** Mitwirkende: Sängerinnen und Sänger des Chors der Oper Köln (Leitung: Rustam Samedov) Sänger der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg im Kölner Männer-Gesang-Verein Thomas Guthoff, Klavier Leitung: Bernhard Steiner Musik: Fred Hook Arrangement: Christopher Brauckmann Kölscher Originaltext: Bläck Fööss Textbearbeitung zur Bundestagswahl 2025: Johannes Fromm Idee: Marietheres Eicker & Simon Wendring Ton: Thomas Wegner Kamera, Schnitt und Regie: Sandra van Slooten, Schnittmenge Mit herzlichem Dank an die Beschäftigten der Oper Köln für die freundliche Unterstützung

Kölner Männer-Gesang-Verein | Invidious

Hinreißende „Kölsche Fledermaus“ von Cäcilia Wolkenburg in der Oper Köln
Ursula Hartlapp-Lindemeyer
[caption id="attachment_29976" align="alignleft" width="300"] Divertissementchen 2025/Kölsche Fledermaus/Foto © Stefanie Althoff[/caption]

Diesmal kehrt die Spielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg zurück zu ihren Wurzeln: sie präsentiert in ihrem Divertissementchen „De kölsche Fledermaus“. Man muss nicht gendern, denn die rund 100 Sänger und 13 Tänzer sind alle Mitglieder des traditionsreichen Kölner Männer-Gesangvereins, die Sprache ist Kölsch. Seit 1874, dem Jahr der Premiere der „Fledermaus“, gibt es diese Kultveranstaltung der Spielvereinigung „Cäcilia Wolkenburg“ mit Männern in Frauenrollen und Männerballett im Kölner Opernhaus. Es ist ein Format zwischen Musical, Kabarett und Revue, bei dem das überwiegend kostümierte Publikum begeistert mitsingt und klatscht. (Besuchte Vorstellung: 12. Februar 2025) […]

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Hinreißende „Kölsche Fledermaus“ von Cäcilia Wolkenburg in der Oper Köln – DAS OPERNMAGAZIN

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