Indien ist dabei, zu einer der führenden Raumfahrtnationen zu werden. Spätestens seit die Sonde „Chandrayaan 3“ erfolgreich auf dem Mond gelandet ist, sieht das auch der Rest der Welt. Was hat Indien im Weltraum vor? Welche strategischen und militärischen Aspekte spielen dabei eine Rolle? Und wer profitiert im bevölkerungsreichsten Land der Erde davon?
Bevor eine Rakete überhaupt abheben kann, braucht es einen geeigneten Startplatz. Klingt trivial, ist es aber nicht! Das hat der erste Testflug der Riesenrakete „Starship“ von SpaceX gezeigt. Die hat beim Abheben den Betonboden der Rampe pulverisiert und Brocken wie Geschosse durch die Luft fliegen lassen. Wie muss ein Startplatz konstruiert werden? Und geht Raumfahrt zu Lasten der Bevölkerung am Startgelände? Links zur Folge: Youtube-Kanal von Felix Schlang: www.youtube.com/@Whataboutit <http://www.youtube.com/@Whataboutit> Kourou-Artikel von Ute Gerhardt: https://leavingorbit.de/2018/02/18/warum-kourou/ Creative Commons Lizenz NC-ND-BY-4.0-DE.
Die erste Landung auf einem Kometen, Bilder vom Saturn-Mond Titan, spektakuläre Aufnahmen vom Mars. All das hat Paolo Ferri hautnah miterlebt, als er und sein Team der europäischen Raumfahrorganisation ESA Raumsonden durch unser Sonnensystem gesteuert haben. Darunter die berühmte Rosetta-Kometenmission. Mit ihm reisen wir auf dem Planetenweg bei Hainburg von der Sonne bis zum Pluto, entdecken die Wunder des Sonnensystems und erinnern an spannende Momente der Raumfahrt. Creative Commons: NC-ND-BY-4.0-DE
Navigation, Kommunikation, Wettervorhersage: Wir sind in vielen Bereichen des Alltags abhängig von Daten aus dem Weltraum. Auch das Militär verlässt sich auf die besonderen Fähigkeiten von Satelliten. Das macht sie zu potentiellen Angriffszielen. Der zunehmende Verkehr in der Umlaufbahn und Weltraumschrott sind weitere Gefahren. Wie sehen die Bedrohungen aus, wie können wir unsere Satelliten schützen - und was macht eigentlich die Bundeswehr im Weltraum? Creative Commons Lizenz NC-ND-BY-4.0-DE
Sonnenausbrüche können Stromnetze auf der Erde lahmlegen, Satelliten beschädigen und den Funkverkehr stören. Ohne das Licht und die Wärme der Sonne gäbe es aber kein Leben auf unserem Planeten. Doch obwohl die Sonne unser nächster Stern am Himmel ist, wissen wir relativ wenig über sie. Zwei aktuelle Raumsonden-Missionen sollen das ändern und auch Grundlagen für eine bessere Weltraum-Wettervorhersage liefern. Creative Commons: NC-ND-BY-4.0-DE
Galaxien beobachten, rätselhafte Phänomene erforschen, nach außerirdischen Signalen horchen. Das geht mit Radioteleskopen, mit riesigen Antennen-Schüsseln. Viele Objekte im All senden nicht nur sichtbares Licht aus, sondern auch Radio-Strahlung. Diese können wir mit unseren Augen oder normalen Teleskopen aber nicht wahrnehmen. Die „Radio-Augen“ sehen mehr! Sie könnten sogar Signale von Außerirdischen empfangen, die versuchen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Außerdem werden mit solchen Antennen Steuerbefehle zu weit entfernten Raumsonden geschickt und deren Daten hier auf der Erde empfangen. „Weltraumwagner“ zu Besuch bei einem der weltweit größten Radioteleskope in Effelsberg mit der Astrophysikerin und Satelliten-Flugleiterin Dr. Jutta Hübner. Link zum Erklär-Video von Kai Noeske: Wie weit kann das James-Webb-Weltraumteleskop sehen: https://www.youtube.com/watch?v=pL8VXCD_2KA Creative Commons Lizenz NC-ND-BY-4.0-DE.1
Die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Doch in unserem Sonnensystem fliegen abertausende potentiell wertvolle Gesteinsbrocken herum. Schon heute planen Firmen daher Missionen, um Rohstoffe auf fremden Himmelskörpern abzubauen. Wem gehören diese dann eigentlich? Braucht es dafür ein neues Weltraumrecht? Außerdem versucht Oliver Günther, einen Asteroiden „WeltraumGünther“ benennen zu lassen. Ob er damit Erfolg hat? Creative Commons: NC-ND-BY-4.0-DE
Den Klimawandel bekämpfen, indem wir einen Sonnenschirm im All aufspannen und einen Teil der Sonne abschatten. Oder: Projekt „Solaris“ mit Solarkraftwerken in der Umlaufbahn, deren Strom die Energieprobleme auf der Erde löst. Diese Visionen der Raumfahrt gibt es schon lange. Aber wie realistisch sind sie heute? Und wie schnell wären sie zu realisieren?